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Bagdad - Bei Anschlägen auf schiitische Pilger in Bagdad sowie auf Polizisten in mehreren Orten nahe der irakischen Hauptstadt sind am Mittwoch Dutzende Menschen getötet worden. Die Attentate während eines wichtigen religiösen Festes der Schiiten waren Polizeiangaben zufolge offenbar koordiniert. Da in dieser Woche Tausende Pilger in Bagdad ankommen, um sich an einem Schrein im nördlichen Stadtteil Kadhimiyah zu versammeln, waren die Sicherheitsvorkehrungen bereits verschärft worden. Die Nachrichtenagentur Reuters sprach von insgesamt mindestens 53 Toten, AFP von mindestens 42, jüngsten Berichten zufolge sollen es nun mindestens 59 sein.
Allein in Bagdad wurden bei vier Bombenanschlägen auf schiitische Pilger laut Reuters mindestens 18 Menschen getötet, die sich zu Ehren des Todestages des Imam Moussa al-Kadhim, eines Urenkels des Propheten Mohammeds, versammelt hatten. "Eine Gruppe Pilger kam zu einem Zelt, in dem Essen und Getränke angeboten wurden, als plötzlich ein Auto in ihrer Nähe explodierte", sagte ein Polizist.
Polizisten im Visier
In der im Süden gelegenen Stadt Hilla seien zwei in Autos platzierte Bomben vor Restaurants explodiert, die üblicherweise von Polizisten besucht würden, hieß es weiter. Dabei seien 22 Menschen getötet und 38 verletzt worden. "Als ein Kleinbus voller Polizisten vor den Restaurants anhielt, explodierte ein Wagen in der Nähe des Busses", berichtete ein Restaurantbesitzer.
In der schiitischen Stadt Balad wurden bei zwei weiteren Anschlägen mit Autobomben drei Menschen getötet und 17 verletzt. Auch in Haswa südlich von Bagdad wurde ein Mensch bei einem Bombenanschlag getötet. Bei einem Kontrollpunkt der Armee im Süden der Hauptstadt kamen bei einem Angriff fünf Soldaten ums Leben, wie die Polizei zudem mitteilte.
Zuletzt hatte es am 4. Juni einen großen Anschlag in Bagdad gegeben, als ein Selbstmordattentäter mit einer Autobombe am Sitz einer religiösen schiitischen Stiftung 25 Menschen getötet hatte. Zu dem Anschlag bekannte sich die zum Terrornetzwerk Al-Kaida gehörende Gruppe "Islamischer Staat Irak".
Bei der Berichterstattung über die Anschlagserie im Irak ist ein Journalist und Fotograf der Nachrichtenagentur AFP schwer verletzt worden. Der 34-jährige Marwan Ibrahim erlitt zahlreiche Verbrennungen, Prellungen, Blutergüsse am Kopf und Blutungen, nachdem sein Wagen im nördlichen Kirkuk von einer Autobombe getroffen wurde. Außerdem war er auf dem rechten Ohr taub. Der Reporter wurde in einem Krankenhaus in der Ölstadt behandelt, sollte aber in die jordanische Hauptstadt Amman verlegt werden. (APA, 13.6.2012)
25 Personen verletzt
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Die Amerikaner als Hüter der Demokratie, Moral und Weltordnung haben wie immer Chaos und Anarchie hinterlassen. Waren sie doch bisher auch die Einzigen, die atomare und chemische Massen-vernichtungsmittel eingesetzt haben. Andere Staaten die angeblich auch solche Waffen haben sollen sind Schurkenstaaten. Die Machthaber schleppt man vor das Kriegsverbrechertribunal.
Da kann man feststellen, alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich, die Amerikaner gleicher. Sie sind von einem Heiligenschein umgeben.
http://derstandard.at/133855944... ie-im-Irak
vom maghreb bis zur grenze des letzten FI-rivalen china erreicht das morden noch nie dagewesene ausmasse. syrien und der iran blockieren noch das freie schussfeld über pakistan und indien hinaus. der führende US-republikaner mc cain hat schon angekündigt, dass dieser "frühling" vor china nicht haltmachen wird.
mit der schuldenkrise soll europa zur kriegsteilnahme erpresst werden, auch österreich zu einer engeren kollaboration mit der NATO.
widerstand bevor es zu spät ist. mit dem
BEDINGUNGSLOSEN GRUNDEINKOMMEN für alle
wird die FI entmachtet und zur investition in friedliche wirtschaftsgesundung statt in wahnsinn gezwungen.
zweiten Irak Krieg von 2003 an Anschlägen passiert geht auf die Kappe von USA-GB die trotz Warnungen ihre Armeen einmaschieren liesen. Trotz oder wegen der Diktatur von Sadam wars ruhiger und sicherer - bin neugierig wie viele Jahre-Jahrzehnte-oder mehr es dauert bis wieder etwas Frieden und Anschlagsabstinenz einkehrt.
Unter G.W.Busch wurde ein Krieg den Anschlägen erklärt und im Irak wurde leider Anschläge geschürt. Möglich das in Zukunft diese Anschläge vermehrt auftreten und Irak nicht zur Ruhe kommt. Natürlich wollte G.W.Busch nur Gutes für Irak - doch es hat nicht so geklappt - und fällt im Wesentlichen auf seine Entscheidung Krieg zu führen zurück.
Dann reden sie noch einmal so gescheit daher.
Unter Saddams Herrschaft wurden Hunderttausende aus nichtigen Gründen oder ganz willkürlich entführt, jahrelang eingesperrt, gefoltert und ermordet.
Menschen, die als renitent galten, oder solche deren politische Zuverlässigkeit in Frage standen verschwanden einfach. Nachbarn und Freunde bespitzelten einander, Feinde denunzierten sich gegenseitig bei der Geheimpolizei und diese löschte die Verdächtigen inklusive ihrer Familien aus, vergewaltigte Töchter und folterte Söhne vor den Augen ihrer Eltern, folterte Eltern vor den Augen ihrer Kinder, schickte Leichen in Einmachgläsern an ihre Verwandten zurück.
Vergleichen sie nochmals, vielleicht merken sie den Unterschied.
Ihre Ignoranz spricht Bände.
Beschäftigen Sie sich mal mit dem Phänomen der "Verschwundenen" in Irak nach nach 2003.
Nach offiziellen Angaben ca. 80000 (habe ich nicht mehr genau im Kopf).
Gleich nach dem Sturz Saddams, gab es zahlreiche Todesschwadronen mit höchstoffizieller Unterstützung (sowohl Regierung als auch US-Behörden), die Jagd auf alte Baathisten, aber auch andere Unliebsame Personen gemacht haben. Die Familien wurden bei den Überfällen in der Regel mit eliminiert. Viele Leichen sind nie wieder aufgetaucht.. (siehe oben).
Beschäftigen Sie sich mal mit den Dutzenden Folterkellern, die nach 2003 im ganzen Land entstanden und in denen systematisch Menschen ermordet wurden..
usw. usf.
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