Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Sarajevo - Die Hinterbliebenen von Opfern des Srebrenica-Massakers wollen sich an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wenden, nachdem das niederländische oberste Gericht im April dieses Jahres beschlossen hatte, dass die Vereinten Nationen Immunität vor gerichtlicher Verfolgung genießen. Dies hat laut der serbischen Presseagentur Tanjug Semir Guzin, Mitglied eines internationalen Anwaltsteams angekündigt, das die Familienangehörigen der Massakeropfer vertritt.
Anklage von 6.000 Familienangehörigen unterstützt
Bosnisch-serbische Truppen hatten im Juli 1995 die damalige ostbosnische UNO-Schutzzone Srebrenica eingenommen und vor Augen niederländischer Blauhelme über 7.000 muslimische Männer und Burschen aussortiert. Diese wurden anschließend in der Umgebung der Kleinstadt brutal ermordet. Die Hinterbliebenen der Massakeropfer werfen den UNO-Soldaten vor, die Einheiten des damaligen Militärchefs der bosnischen Serben Ratko Mladic nicht daran gehindert zu haben, das Massaker anzurichten.
Vor einem niederländischen Gericht soll indes im Herbst laut Guzin eine Verhandlung auf Basis einer bürgerlichen Klage stattfinden, welche Familienangehörige der Srebrenica-Opfer gegen den niederländischen Staat eingereicht haben. Die Niederlande wird darin beschuldigt, den Völkermord in der UNO-Schutzzone nicht verhindert zu haben. Die Anklage wird von rund 6.000 Familienangehörigen der Massakeropfer unterstützt. (APA, 12.6.2012)
Zivko Budimir wegen Korruptionsverdachts bereits knappes Monat in Untersuchungshaft
Ministerpräsident räumt Verfehlen der wirtschaftlichen Ziele ein
Nach vielen gescheiterten Anläufen zu einer Verfassungsreform in Bosnien-Herzegowina hat die EU die Perspektive für einen Beitritt eingefroren
Ostbosnische Kleinstadt war 1992 Schauplatz des größten Massakers nach Srebrenica
"Ich knie und bitte um Gnade" - Serbischer Präsident stellt jedoch Völkermord von Srebrenica infrage
Abgeordnetenhaus von Bosniens größerem Landesteil sprach sich am Dienstagabend gegen bisherige Regierung aus
Veselin Vlahovic werden Morde, Folter, Vergewaltigungen, Misshandlungen sowie gesetzwidrige Gefangennahmen angelastet
Laut Behörden wurde eine Person mit 1.680 Gramm TNT festgenommen
Urteil wegen Entführung und Mord an muslimischen Zivilisten in Visegrad in zweiter Instanz bestätigt
Mevludin Jasarevic hatte im Vorjahr 105 Geschoße gegen Botschaftsgebäude abgefeuert
Verbände der Familienangehörigen: Vereinte Nationen seien für den Völkermord verantwortlich
Mit dem EU-Beitritt tritt Kroatien aus dem regionalen Freihandelsabkommens Central European Free Trade Agreement aus. Bosnien-Herzegowina befürchtet hohe Exporteinbußen.
Dodik: Vorschlag zur Demilitarisierung des gemeinsamen Heers an Serben-Parlament übermittelt
Tatverdächtiger war 2006 nach Israel ausgewandert
Partei der Demokratischen Aktion und Serbische Demokratische Partei in Führung
Sollen Passanten angegriffen haben
Parteiführer einigten sich nicht auf Verfassungsreform, die die Diskriminierung von Minderheiten beendet
Chef der Republika Srpska verliert Gemeindewahlen
Übersetzer Nuhanovic bat das niederländische UN-Bataillon vor 17 Jahren vergeblich, seine Familie zu schützen - Die Niederlande berufen gegen ein Urteil, das sie verantwortlich macht
In Mostar wurde keine neue Lokalverwaltung gewählt, weil sich Bosniaken und Kroaten nicht auf ein Wahlgesetz einigten
Zwei Jahrzehnte nach Beginn des Bosnien-Kriegs wagen Opferverbände erste gemeinsame Schritte - Noch immer werden Menschen vermisst
Seit dem Machtwechsel in Belgrad ist die Kooperation mit dem bosnischen Landesteil Republika Srpska noch enger geworden. Kommenden Dienstag findet eine gemeinsame Regierungssitzung statt
Der neue serbische Präsident löst mit seinen Aussagen über Srebrenica und Vukovar Kritik in Bosnien-Herzegowina und Kroatien aus
Amra Basic soll in Gefangenenlagern serbische Soldaten gefoltert haben - In Kentucky aufgespürt
Neuer Präsident Serbiens spricht von "großem Verbrechen" in einstiger ostbosnischer UN-Schutzzone
Entweder zugeben dass in Srebrenica wohl doch nicht alles so abgelaufen ist wie man uns erzählt und es keinen Völkermord in der Form gab, oder zugeben dass ein derartiger Völkermord toleriert bzw nicht verhindert wurde.
So oder so.. Man erkennt langsam das wahre Gesicht der UN.. Um die Betroffenen gehts doch nie!
SerbInnen müssen ebenso die niederländischen UN Soldaten aus Serbrenica klagen,da diese die moslemischen Soldaten,die die umliegenden bosnisch-serbischen Dörfer platt machten und die Menschen dort umbrachten,nicht entwaffneten bzw. aufhielten!
Auch serbische Opfer gab es aufgrund der untätigen UN-Soldaten in Srebrenica...
Die alte serbische Leier.
Wieder einmal typisch mit verlogener Manier in die Opferrolle schlüpfen zu wollen.
Ich sage nicht das es keine Verbrechen an der serbischen Bevölkerung gab nur solange ihr weiter eure eigenen Märchen auftischt wird das nichts mit der Aussöhnung. Aber im Endeffekt ist es egal es wird sowieso nichts mehr so wie es einmal war.
Es gab serbische Opfer aber die sind ein Märchen?
Warum?
Weil Serben wurscht sind?
Weil die Serben immer lügen?
Die Argumentation wird mir nie eingehen, übrigens hat sich Tadic in Srebrenica entschuldigt für die Taten und Mladic sitzt in Den Haag.
Was sollten die Serben noch machen?
Echte Aussöhnung gibt es nur wenn alle ihre Taten eingestehen und sich dann an einen Tisch setzen. Aber das wirds am Balkan net spielen, braucht man sich ja nur die Diaspora Jugomaten hier anschauen. Failed States alle zsamm....
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.