Amazon plant Android-Appstore auch für Europa

12. Juni 2012, 16:27
  • Amazon bringt seinen Android-App-Store nach Europa.
    foto: dapd

    Amazon bringt seinen Android-App-Store nach Europa.

Laut US-Blog soll demnächst Anmeldeprozess für Entwickler eröffnet werden

Amazon will seine Software-Plattform für Android-Programme laut einem Medienbericht noch in diesem Sommer nach Europa bringen. Der Online-Händler wolle demnächst den Anmeldeprozess für Entwickler eröffnen, berichtete das US-Blog "All Things Digital" am Dienstag unter Berufung auf informierte Personen. Amazons Appstore ist bisher nur in den USA verfügbar. Mit der Plattform konkurriert das Unternehmen mit dem offiziellem Android Market von Google. Von Apple kam zum Start im Frühjahr 2011 eine Klage wegen der Verwendung des Begriffs Appstore.

Kindle Fire für weitere Märkte?

Eine interessante Frage in diesem Zusammenhang ist, ob Amazon mit der App-Plattform auch seinen Tablet-Computer Kindle Fire in weitere Märkte bringen könnte, der bisher ebenfalls nur in den USA verkauft wird. Das Gerät ist drastisch billiger als Konkurrenz-Geräte wie das iPad von Apple und konsequent auf die Nutzung mit Amazon-Diensten ausgerichtet. Der Online-Händler gibt grundsätzlich keine Zahlen zum Absatz seiner Kindle-Geräte bekannt. Nach Schätzung der Marktforscher von IDC fiel der US-Absatz des Kindle Fire allerdings vom Schlussquartal 2011 zum ersten Vierteljahr dieses Jahres von 4,8 Millionen auf nur noch gut 700.000 Geräte. (APA, 12.6.2012)

Link

Amazon

Der Amazon Appstore ist an sich fein

nur ohne Kindle fire, wozu? Die Bindung ans Device ist doch der Usecase, ansonsten ist Play ja installiert und der Otto Normaluser kauft sich auch kaum eine App wo der Inkassovorteil von Amazon gegenüber Checkout zu tragen käme.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.