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"Sie rufen in das Netz von ..." ist bald Vergangenheit.
Vor Monaten wurde bereits darüber spekuliert, dass Netzbetreiber die automatische Netzansage als Option und nicht mehr verpflichtend anbieten werden. Am 1. Juli ist es so weit: Laut orf.at wird dann die Ansage, bei der man darüber informiert wird, in welches Netz man tatsächlich anruft, abgeschaltet.
Ansage bei portierten Rufnummern
Wer eine portierte Rufnummer besitzt, informiert derzeit seine Anrufer darüber, indem eine kurze Ansage beim Wählen eingespielt wird. Dies sollte ursprünglich den Zweck haben, Handynutzer darüber zu informieren, ob andere Kosten bei einem Telefonat anfallen könnten.
AK empfiehlt: Wieder einschalten lassen
Die Arbeiterkammer Niederösterreich empfiehlt allerdings, die Netzansage wieder einschalten zu lassen. So vermeide man, dass Anrufer in die Kostenfalle tappen, falls das Telefonieren in Fremdnetze teurer ist, so AK-NÖ-Experte Michael Dunkl gegenüber orf.at. Bis 15. Juni haben Netzbetreiber noch Zeit, ihre Kunden über diese Umstellung zu informieren. (iw, derStandard.at, 12.6.2012)
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Der "AK-NÖ-Experte Michael Dunkl" sollte vielleicht nochmal über seine Aussage - sollte er sie so getätigt haben - nachdenken: woher soll der Angerufene wissen, wieviel der Anrufer für seine Anrufe verrechnet bekommt...
Aber es ist verwunderlich, dass die Telekoms das gut heißen, da meines Wissens nach die Uhr durch die Ansage schon zu ticken beginnt, auch wenn dann kein Gespräch zustande kommt (besetzt/ nicht abgehoben), und bei der üblichen Taktung so gleich mal eine Minute verrechnet wird!
Jeder Teilnehmer bekommt im Moment, sichtlich fälschlicherweise, eine Mail, dass das Datenvolumen überschritten wurde.
Skandal!
Beim Aufruf von bob.at bekommt man nur "503".
Also wem ist das eingefallen, dass der Angerufene das einschalten lassen muss. Sinnvoller wäre es wenn der Anrufer es für alle seine ausgehenden Telefonate einschalten lassen könnte. Dieser muss ja auch schließlich die Kosten tragen. Technisch kann das ja kein Problem sein. Wenn doch, dann ist dieser Schritt einfach solange verfrüht, bis es möglich ist.
Damit ist also die letzte Hürde gefallen, zu einem anderen Netzbetreiber zu wechseln.
Früher tat man es nicht, um die Nummer nicht zu verlieren und bis jetzt, weil man diese doofe Ansage nicht haben wollte.
Ich persönlich werde aber nach bereits 17 Jahren weiterhin bei A1 bleiben.
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