Steirische Feuerwehr befreite Kalb in letzter Minute aus Jauche

  • Die Kalbin, die in die Jauchegrube gestürzt ist, konnte in letzter Minute von der Feuerwehr gerettet werden.
    foto: apa/bereichsfeuerwehrverband voitsberg/obi d. v. holawat

    Die Kalbin, die in die Jauchegrube gestürzt ist, konnte in letzter Minute von der Feuerwehr gerettet werden.

Jungtier war fast vollständig untergegangen - Floriani stieg mit schwerem Atemschutz in Grube und befestigte Bergungsschläuche

Graz - Praktisch in letzter Minute haben weststeirische Feuerwehrleute im Bezirk Voitsberg ein in eine Jauchengrube gestürztes Kalb am Montagabend aus seiner misslichen Lage befreit. Das berichtete der Bezirksfeuerwehrverband am Dienstag. Das Jungrind war bereits fast vollständig in der Jauche versunken, ein Floriani stieg unter schwerem Atemschutz in die Grube und befestigte Schläuche zur Bergung. Nach der Rettung setzte es für das weibliche Kalb eine kräftige Dusche, danach ging es zurück in den Stall.

Ein Landwirt in Edelschrott hatte am Abend beim Einstellen seiner Rinder in den Stall bemerkt, dass eines der Tiere fehlte. Als er nachschauen ging, hörte er das verzweifelte Schnauben und Muhen des Tieres aus der Jauchengrube. Die zu Hilfe gerufene Feuerwehr musste rasch improvisieren, da nur noch ein kleiner Teil des Kopfes aus der Gülle herausragte. Ein Mann stieg über den Leiterweg der Grube unter Verwendung von schwerem Atemschutz zur Kalbin ab und befestigte eine Kette am Kopf des Tieres, um die Bergung zu erleichtern. Gleichzeitig wurde ein Nachbar mit einem Traktor und einer Hebevorrichtung herbeigeholt.

Tier dürfte Grubenabdeckung selbst geöffnet haben

Mithilfe von Löschschläuchen - die um das Tier gezogen wurden - und der Hebevorrichtung holten die Helfer das Jungrind schließlich aus der Grube. "Es war sozusagen Rettung in letzter Minute. Längeres Einatmen der Gase in der Güllegrube hätte zum Tod geführt", so ein Feuerwehrmann. Bei der Kontrolle der Kalbin konnte der Tierarzt - übrigens auch Mitglied der örtlichen Feuerwehr - einen guten Allgemeinzustand feststellen.

Das Tier dürfte die Grubenabdeckung übrigens selbst geöffnet haben: Es war mit einem Bein zwischen einen Spalt des Deckels gelangt und hatte diesen durch seine Bewegungen weggeschoben. (APA, 12.6.2012)

Share if you care
Posting 1 bis 25 von 41
1 2
Das Kalbsschnitzel schmeckt aber dann sicher scheiße...!

Sorry...der Blödsinn musste sein. ;-9

Ich finds schön, dass sich die Feuerwehr so viel Mühe macht um ein Tier zu retten.

...und dann ab zum schlachthof :-(

Danke für den tollen Einsatz!

Ich bin stolz darauf dass die österreichischen Einsatzkräfte zu allererst auf die Erhaltung des Lebens aus sind und 2.:
RESPECT!

fermentiert wie zibetkatzenkaffee

Hoffentlich...

...bekommt das Kalb nun psychologische Betreuung um das Erlebte verarbeiten zu können!

Hierorts ziemlich unverdächtig, von der Genderei infiziert zu sein muss ich Ihnen mitteilen, dass es sich in diesem Fall nicht ums notorische BinnenI handelt, sondern um einen gebräuchlichen Ausdruck aus der Landwirtschaft/Veterinärmedizin.

Kalbin bezeichnet ein weibliches Rind, das noch nicht selbst geboren hat.

btw, gibts von diesen Viecherln hervorragendes Fleisch.

iü gibts auch Begriffe wie Hündin, Kätzin usw.

es heißt: DAS KALB

irgendwann reichts mit dem mist des binnen-i.

was hat eine gegenderte kuh mit feminismus und gleichberechtigung zu tun?

Sie können ja die Kalbin auch ...

als "Fräulein Kuh" benennen!

Das war denke ich kein Binnen I. Aber trotzdem sollten Sie hier mal einen Blick drauf werfen. Ohne dieses kleine Tool könnte ich mittlerweile überhaupt keine Nachrichten mehr lesen.

https://addons.mozilla.org/de/firefo... i-be-gone/

Wieder ein neuer Beitrag zum Thema 'kommt ein Stadtler aus Land' ...
Und trotz Erklärung werden die grünen Stricherl mehr.

Und die grünen Stricherln werden immer noch mehr.
Leutz, ihr schlagt das Klischee vom Stadtler um Längen.

Hat ausnahmsweise nix mit Binnen-I zu tun!

Heisst einfach Kalbin - fragen Sie den Landwirt ihres Vertrauens.

Das LandwirtIn bitte!

Entschuldigen Sie, aber weibliche Kälber bzw. Jungrinder

wurden immer schon als Kalbinnen bezeichnet - in D sagt man mitunter auch Färsen zu ihnen. Kühe werden sie, wenn sie das erste Mal abkalben, aber das steht auf einem anderen Blatt.

Ach so schön

Wieder ein gerettetes kleines Kälbelein - vor der bitterbösen Jauchegrube - jetzt können wirs ein bissi abspritzen und ein bissi später abmurksen!
Ja wirklich die allerbeste Meldung

Bäh!

...wer will denn das noch essen :-D

Hm... gebeizt :)

wenn ein jungrind den deckel der jauchengrube selbst zur seite schieben kann, ist wohl klar, wer dran schuld ist?

Der Neoliberalismus?

Wolfgang Schüssel?

Ganz klar ... der Gesetzgeber. Da fehlt das Verbot dass Rinder keine Deckel verschieben dürfen, ebenso gibts da eine Lücke bei der Überwachung dieser Deckel. Am besten mit Kamera und Vorratsdatenspeicherung.

Wirklich eine sehr gute Nachricht! :-)

Armes Viecherl, aber mit Glück, dass "seine" Leut nicht bloß mit den Achseln zuckten, sondern was taten. Applaus!

Welch ein Unterschied

zum Brand in der Brendlhütte (Stmk) am 26.7.09, als die Wirtin durch den Lärm der Schweine geweckt wurde und die Gäste alarmieren konnte, dann wurden noch Traktor und Gerätschaften in Sicherheit gebracht und als die Feuerwehr eintraf, war es für die Schweine 'leider' zu spät. Lassen sich ja billiger ersetzen als Fahrzeuge, konnten ruhig bei lebendigem Lerib verbrennen! Nur, die Fahrzeuge haben dieses Weib und ihre Gäste nicht gewarnt:-(((

Ich war am nächsten Mittag oben, es hat halt ein bisschen anders ausgeschaut, als Sie das hier erzählen:

http://www.kleinezeitung.at/steiermar... rand.story

Posting 1 bis 25 von 41
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.