Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingyas demonstrieren in Malaysien gegen die Diskriminierung der Rohingyas in ihrem Heimatland Burma.
vergrößern 590x590Teknaf - In Burma bahnt sich wegen der anhaltenden Kämpfe zwischen Buddhisten und Muslimen nun auch eine Flüchtlingskatastrophe an. Das Nachbarland Bangladesch verwehrte etwa 300 muslimischen Bootsflüchtlingen aus Burma, darunter zahlreichen Kindern, die Einreise, wie Grenzbeamte am Dienstag bestätigten. Weitere 150 Rohingya-Muslime trieben nach Berichten von Augenzeugen auf Holzbooten nahe der Grenze und hofften weiterhin auf Asyl. Die Gewalt im Westen Burmas hielt unterdessen an. Die Krise gilt als erste Bewährungsprobe für Burmas neue Regierung seit der Öffnung hin zu mehr Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.
Auslöser der Unruhen im Westen Burmas waren mehrere Gewaltverbrechen, für die sich die Religionsgruppen gegenseitig verantwortlich machten. So führten Berichte über die Vergewaltigung und Ermordung einer Buddhistin durch eine Gruppe von Muslimen zu zahlreichen Übergriffen auf die muslimische Minderheit in der Region Rakhine. Bei dem Überfall auf einen Bus wurden zehn Muslime durch einen Mob wütender Buddhisten gelyncht. Die Behörden verhängten daraufhin eine Ausgangssperre in mehreren Städten. Dennoch scheint sich die Lage kaum zu beruhigen.
In der Regionalhauptstadt Sittwe kam es den fünften Tag in Folge zu Übergriffen und Brandstiftungen, über den Dächern hing dunkler Rauch. "Sittwe gleicht einem Kriegsschauplatz", sagte der muslimische Abgeordnete Shwe Maung am Telefon. Bei Ausschreitungen im nahe gelegenen Dorf Narzi seien in den vergangenen Tagen etwa 50 Menschen getötet worden.
Ärzte ohne Grenzen ziehen Mitarbeiter ab
Nach dem UN-Flüchtlingshilfswerk kündigte am Dienstag auch die Organisation Ärzte ohne Grenzen an, ihre Mitarbeiter aus dem Gebiet abzuziehen. Die Menschenrechtsgruppe Human Rights Watch forderte Burmas Führung auf, Diplomaten und ausländischen Journalisten Zugang zu der Region zu gewähren.
Die Europäische Union und die USA hatten sich am Montag besorgt über die religiös motivierte Gewalt in Burma geäußert und die Führung von Präsident Thein Sein aufgefordert, zur Versöhnung zwischen den verfeindeten Bevölkerungsgruppen beizutragen. Angesichts der demokratischen Reformen in Burma hatten die EU und die USA erst kürzlich ihre Sanktionen gegen das jahrzehntelang weitgehend isolierte Land gelockert.
Die buddhistisch dominierte Regierung von Burma betrachtet die etwa 800.000 Rohingya-Muslime als illegale Einwanderer aus Bangladesch. Sie werden nicht als Bürger anerkannt und dürfen kein Land erwerben. Auch dürfen sie nicht heiraten und nicht ohne Sondererlaubnis das Land verlassen. Das Nachbarland verweigert der Gruppe wiederum seit 20 Jahren den Flüchtlingsstatus. Beide Staaten sind durch einen Fluss getrennt, der in den Golf von Bengalen fließt. (APA, 12.6.2012)
Der Besuch von Burmas Staatschef Thein Sein bei Präsident Barack Obama im Weißen Haus machte das US-Dilemma in einer geopolitischen Schlüsselregion deutlich
Erster Besuch eines burmesischen Staatschefs in Washington seit fast 50 Jahren
Die Regierung müsse sicherstellen, dass Verantwortliche für Gewalt der Justiz überstellt würden
Polizei verhängt in Oakkan Ausgangssperre und Versammlungsverbot
Experte Gerhard Will über mangelhafte Reformen in Burma, ethnische Konflikte und eine nicht mehr heilige Oppositionsführerin
Mord an Muslimen ohne Einschreiten der Sicherheitskräfte
Trotz neuer Vorwürfe - Lediglich das Waffenembargo bleibt weiterhin in Kraft
Als weiteres Zeichen der Öffnung unter Präsident Thein Sein gewertet
Mindestens 32 Tote in den letzten Tagen - UN-Sondergesandter besucht verwüstete Stadt Meiktila
Mehr als 11.000 Menschen werden obdachlos
Ganze Stadtteile von Meiktila in Schutt und Asche - mindestens fünf Tote
Zahl der Toten bei Unruhen stieg auf 40
Moscheen und Schule zerstört - Berichte über mehrere Todesopfer
Anrainer: Geschäfte aus Furcht vor Übergriffen verriegelt
Staatspräsident auf Besuch in Wien - NGOs warnen vor Rückfall in alte Diktaturzeiten
Präsident Thein Sein besucht Canberra
Dorfbewohner kritisieren fehlende Unterstützung durch 67-Jährige
Im Nordosten des autoritär regierten Landes sollen Kampfhubschrauber und Jets gegen Unabhängigkeitskämpfer eingesetzt werden
Friedensgespräche unter chinesischer Vermittlung
Ashok Nigam, höchster UN-Vertreter im Land, über schwierige Hilfsaktionen, Reformbemühungen und Barack Obamas Besuch
Bei Protesten gegen chinesisch-burmesisches Bergwerk
In diesen Tagen bereist US-Präsident Barack Obama Südostasien und tritt auch beim Asean-Gipfel auf. Das Bündnis zeigt nicht nur wirtschaftliches, sondern auch politisches Potenzial
Pariser Club streicht dem Land die Hälfte seiner Schulden
Hilfen sollen vor allem den Armen zugute kommen
Erstens ist sie verwirrend, weil Farben und Bezeichnungen der Tortengrafik nicht (immer) zur Karte passen.
Außerdem ist auf der Karte nichts von den Rohingyas zu sehen und das Volk der Chin mutiert in der Kartenlegende zu Chinesen. ^^
Ergebnis einer kurzen Recherche, da ich es sehr seltsam fand, dass es zwei Sorten von Chinesen geben soll: violette an der Grenze zu China und orange an der Grenze zu Indien.
http://de.wikipedia.org/wiki/Chin... %28Volk%29
btw: sogar unser Bundesheer hat eine bessere Karte!
http://www.bmlv.gv.at/omz/galer... .php?id=22
Es war die Vegewaltigung und Ermordung einer Buddhistin. Sonst hoert man selten, dass die Buddhisten mit den Muslimen einen Krieg fuehren koennen. Es ist nicht wie der Kreuzzug der Christen gegen die Muslimen.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.