Gericht: Facebook muss Identität von Cyber-Mobbern offenlegen

  • Facebook will Beleidigungen und Internet-Mobbern keinen Raum geben.
    foto: dapd, timur emek

    Facebook will Beleidigungen und Internet-Mobbern keinen Raum geben.

Frau erwirkte Verfügung nach Hasspostings

Eine Britin hat eine "High Court Order" gegen Facebook erwirkt. Das Unternehmen wird darin aufgefordert die Daten der Personen herauszugeben, die die Frau anonym im sozialen Online-Netzwerk attackierten, berichtete der Guardian

Fake Profil

Den Hasspostings der Nutzer war ein Kommentar der Frau über einen ehemaligen "The X Factor"-Teilnehmer vorausgegangen. Dies brachte sie offenbar so in Rage, dass sie ein gefälschtes Profil der Frau aus Brighton online stellten und dort verbreiteten, sie sei pädophil und eine Drogenhändlerin. Die höchstrichterliche Verfügung sieht nun vor, Namen, E-Mail- und IP-Adressen der an dem Cyber-Mobbing Beteiligten offenzulegen. Betroffen sind mindestens vier der Internet-Trolle.

Böswillige Individuen on- und offline

Dem Bericht zufolge sei Facebook die Verfügung aus Großbritannien noch nicht zugestellt worden, aber man erwartet, dass sich Konzern fügt. In einer Stellungnahme von Facebook hieß es, man würde Beleidigungen keinen Raum bieten, aber leider existiere eine kleine Minderheit von böswilligen Individuen online - genauso wie offline. (ez, derStandard.at, 11.6.2012)

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