Bunte Terrakotta-Krieger in China ausgegraben

12. Juni 2012, 15:41

Bei den dreijährigen Ausgrabungen kamen mehr als hundert neue Krieger und weitere Fundstücke zutage

Peking - Archäologen haben in China mehr als hundert neue Terrakotta-Krieger ausgegraben. Die lebensgroßen Figuren wurden nahe des Mausoleums des Herrschers Qin Shihuangdi in der nördlichen Provinz Shaanxi gefunden, wie ein Vertreter des Museums der Terrakotta-Krieger am Montag mitteilte. Bei den dreijährigen Ausgrabungen seien zudem zwölf tönerne Pferde, Teile von Wagen, Waffen und Werkzeugen zutage gebracht worden. Die Fundstücke seien besonders bedeutsam, weil sie gut erhalten und bunt angemalt seien, sagte Museumsvertreter Shen Maosheng weiter.

Die Terrakotta-Armee ist eine der größten archäologischen Entdeckungen der Moderne; seit 1987 steht sie auf der Weltkulturerbe-Liste der UNESCO. Die Figuren wurden 1974 an der Grabstätte des Herrschers Qin in der Nähe von Xi'an gefunden, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Shaanxi. Qin, dem 221 vor unserer Zeitrechnung die Einigung Chinas gelang und der als erster Kaiser des Reiches gilt, hatte das Terrakotta-Heer bauen lassen, damit es ihm ins Jenseits folge. (APA/red, derStandard.at, 11.6.2012)

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16 Postings

und erst die "hübschen Uniformen" von die Archäologen also seit dem 1 Kaiser kein Gramm vernünft dazugekommen toll

eingegraben wurden die Vögel in den frühen 1960er Jahren. Wirklich gut erhalten. Und für eine weitere Welt-Tournee durchaus geeignet. Und gut versichert...
Vielleicht hamms die Gstalten bei de Zieglbehm in Vösendorf hergestellt.
Weltsensation aus China!

hennersdorf darf nicht vösendorf werden!

sorry, Sie haben recht...

Bedeutsam ist der dreihundertste ausgegrabene Krieger nicht mehr, bestenfalls noch eh schön.

die blau bemalten sind besonders fleissig ;-)

nö; die waren als gbrenzschützer gedacht ^^

Die FundStuecke seien bunt angemalt

Alle ausgegrabenen Terrakotta-Krieger waren eigentlich bunt angemalt, nur die Farben wurden nach 2000 Jahren verblasst.

eigentlich? alle waren bemalt - das ausgraben hat sie verblassen lassen.

waren sie oder nicht?

was wollen sie uns mit dem wort eigentlich sagen?

waren sie oder nicht?

ok, sie waren alle bunt angemalt. und das ohne eigentlich. war selbst vor über 10 jahren einmal dort.

Wohl, dass sie es waren, auch wenn man es ihnen jetzt nicht mehr ohne weiteres ansieht.

Dieses plötzliche Aufwallen gestrenger Sprachkritik verwundert mich angesichts des eher harmlosen Anlasses ein wenig.

Je nebbicher der Anlass, umso mutiger die Kritik. Und vor allem umgekehrt.

eigentlich waren sie bunt angemalt

Aber fueher dachte man, dass sie farblos sollten.

eigentlcih steht im kontrast zum artikel der so tut als ob es was besonderes wäre dass die neuen krieger bunt sind.

"was wollen sie uns mit dem wort eigentlich sagen? "

Das ist doch ganz einfach: Er will uns sagen, dass die Figuren nicht uneigentlich bunt bemalt waren, sondern eben eigentlich.

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