Bunte Terrakotta-Krieger in China ausgegraben

Bei den dreijährigen Ausgrabungen kamen mehr als hundert neue Krieger und weitere Fundstücke zutage

Peking - Archäologen haben in China mehr als hundert neue Terrakotta-Krieger ausgegraben. Die lebensgroßen Figuren wurden nahe des Mausoleums des Herrschers Qin Shihuangdi in der nördlichen Provinz Shaanxi gefunden, wie ein Vertreter des Museums der Terrakotta-Krieger am Montag mitteilte. Bei den dreijährigen Ausgrabungen seien zudem zwölf tönerne Pferde, Teile von Wagen, Waffen und Werkzeugen zutage gebracht worden. Die Fundstücke seien besonders bedeutsam, weil sie gut erhalten und bunt angemalt seien, sagte Museumsvertreter Shen Maosheng weiter.

Die Terrakotta-Armee ist eine der größten archäologischen Entdeckungen der Moderne; seit 1987 steht sie auf der Weltkulturerbe-Liste der UNESCO. Die Figuren wurden 1974 an der Grabstätte des Herrschers Qin in der Nähe von Xi'an gefunden, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Shaanxi. Qin, dem 221 vor unserer Zeitrechnung die Einigung Chinas gelang und der als erster Kaiser des Reiches gilt, hatte das Terrakotta-Heer bauen lassen, damit es ihm ins Jenseits folge. (APA/red, derStandard.at, 11.6.2012)

Share if you care