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vergrößern 500x333Der Löwe des Anstoßes.

Erich Tadler: "Der Tadler hat kalmiert."
"Was wollen Sie von mir? Der Tadler hat kalmiert. Der Tadler hat vermittelt. That's it, bitte": Der wilde Nationalratsabgeordnete Erich Tadler, der laut Medienberichten in Polen eine Löwenstatue mit einer Deutschland-Fahne beschmiert haben soll, zeigt sich in einer telefonischen Stellungnahme gegenüber derStandard.at zu den Vorwürfen am Montag erbost.
"Das war ein Lausbubenstreich. Das war nicht einmal eine Sachbeschädigung, denn ich bin hingegangen und habe das runtergewischt und habe mich bei den Herrschaften dort entschuldigt", sagt Tadler. Außerdem sei vom Außenministerium mittlerweile bestätigt worden, dass das nicht "der Tadler" gewesen sei. Der Sprecher des Außenministeriums, Peter Launsky-Tieffenthal, gibt gegenüber derStandard.at weiter, was er von der Botschaft in Warschau, die wiederum von den polnischen Behörden informiert wurde, weiß: Zwei österreichische Staatsbürger wurden angehalten und identifiziert. Festnahme habe es keine gegeben, nur eine vorübergehende Anhaltung. Mehr wisse er auch nicht.
Tadler: "Ich bin vom Sternzeichen Löwe und arbeite für eine Versicherung, die den Löwen als Markenzeichen trägt. Ich fühle mich unter den Fittichen des Löwen sehr wohl und bin sicher nicht derjenige, der die wichtigsten und anerkanntesten Denkmäler zerstört. Fertig, aus." Man müsse sich das vorstellen: "Da sind viele Fans, viele Leute, die Euphorie und alles Mögliche ist da im Spiel." Wer die Lausbuben oder der Lausbube war, der nun tatsächlich die Fahne gemalt hat, wollte Tadler auch auf mehrfache Nachfrage nicht sagen. (Rainer Schüller, derStandard.at, 11.6.2012)
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ich denke, hier könnte man den Begriff der Unschuldsvermutung schon noch anwenden. Ist zumindest glaubwürdiger als die Puff-Ausrede oder das Hump/Dump vom Kabas. Vom Uwe Scheuch will ich jetzt gar nicht reden, der ist ja jetzt doch noch zurückgetreten (worden).
Politische Parteien pflegen solche Idi0ten in ihren Reihen zu dulden und zu decken, selbst wenn sie den größten Blödsinn machen. Ein Unternehmen wie die Generali-Versicherung sollte Konsequenzen ziehen, um ein PR-Desaster zu vermeiden.
Also was jetzt, war's ein "Lausbubenstreich" (ein Schelm, wer da Assoziationen zu Straches Teilnahme an Wehrsportübungen zieht) oder hat er's weggewischt - was nur nachvollziehbar wäre, wenn's ein Begleiter von ihm hingeschmiert hätte, Zivilcourage kann man bei diesen Gestalten ja getrost ausschließen.
ich persönlich finde denkmalsschändung sehr wohl skandalös-aber egal.
wichtiger erscheint mir, dass ich, als österreichischer staatsbürger, mich nicht von jemanden im nationalrat vertreten fühle, der in seiner freizeit fremde flaggen begeistert herumschmiert. sie etwa?
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