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kapitalelitarismus mit konförmität zu bekämpfen hat schon etwas sehr sehr fragwürdiges.
es ist wohl sinnvoller sein wissen über den markenzwang schon in die erziehung einfließen zu lasse, so dass der nachwuchs auch in einem eher erdrückenden klassenverbund fähig ist die wichtigkeit der kleidung rational und gelassen zu bewerten.
das recht auf individualität ist immer wichtiger als jenes auf eine schleißige erziehung.
werden die Eltern von ihren Kindern "erzogen". Das fängt schon mit den Verlockungsständern an der Supermarkkasse an, die bei Ignoranz derartige Brüllorgien verursachen, daß sich die meisten Mütter/Väter schämen und DOCH was kaufen.
ich und mein bruder haben sowas nie gemacht. die kinder die das machen (und zwar im großen umfang und nicht nur einmal bei irgendwas wirklich besondrem) sind imho schon verkorkst.
ich kenne solche kinder "leider". die sind eh voll lieb und die eltern auch nicht grad das was ich als deppen bezeichnen würde. aber in diesem aspekt haben sie halt nicht die beste arbeit geleistet. natürlich misch ich mich da nicht ein. geht mich ja auch quasi nix an. aber dass da was nicht richtig gelaufen ist, ist ganz klar.
und wenn man da nix dagegen macht wirds halt mit dem alter immer schlimmer.
geh bitte. meine eltern waren alles andere als reich und ich bin sicher noch nicht so alt, dass man von "andren zeiten" reden kann.
wenns was nicht gab, dann gabs das nicht. das war zu akzeptieren und wir haben das getan.
natürlich gabs sonderfälle, aber um die hat man sich dann auch bemüht und wusste die dann auch entsprechend zu schätzen.
Aber "ich bin älter und weiser" ist kein sachliches Argument, das eine nebulose Egalitarität, die ohnehin aufs Äußere beschränkt bleibt, rechtfertigt.
Wenn Jugendliche dem Markenwahn erliegen, dann ist es die Schuld von marken- und markthörigen Erwachsenen, die solche fragwürdigen Werte durch fortgesetzte Gehirnwäsche vermitteln. Zu glauben, das hinterher ausbügeln zu können, indem man die Jugendlichen in Uniformen steckt, ist, vorsichtig ausgedrückt, hirnlos.
"Wenn Jugendliche dem Markenwahn erliegen, dann ist es die Schuld von marken- und markthörigen Erwachsenen, die solche fragwürdigen Werte durch fortgesetzte Gehirnwäsche vermitteln."
Die Hauptbezugspersonen von Jugendlichen sind in diesem Alter die Mitglieder der Peer-Group und nicht die Eltern.
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