Berufsbekleidung: Eine Nische wächst zu

Ansichtssache

Ein Wiener Geschäft ist seit 1936 auf Arbeitskleidung und Schuluniformen spezialisiert. Mit der Globalisierung schließt sich nun diese Nische. Besitzer Erich Bilek hat aber schon eine neue gefunden

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foto: maria von usslar/derstandard.at

Diese lebensgroße Porzellanpuppe wacht wie eine Madonna über dem Türrahmen des kleinen Geschäfts in der Invalidenstraße. Eine schrille Türglocke und die olivgrünen Regalbretter tragen ebenfalls dazu bei, dass das Bild der 60er-Jahre in dem Berufsbekleidungsgeschäft von Erich Bilek eingefroren wirkt.

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Daß ein Hersteller von Schuluniformen

diese befürwortet, wundert mich jetzt echt!!

20 jahre lang bin ich täglich dran vorbeigegangen...

seit einem halben Jahrzehnt gibts erst Hausfrauenkittel ...

also seit 2005?

wenn schon klug scheissen, dann aber bitte richtig
2012 - (10/2) = ?
;)

Hausfrauenkittel....wtf?!

Kleiderschürze!!!!!!!!!!!!

eh....

im agramer-deutsch dann - bedinerica trägt bei der arbeit ein "šircl". dannach schlüpft sie in einen "šlafrok" und sofern sehr sportlich in eine "rajthoze"...

Finden Sie den Fehler im folgenden Satz:

"Man muß die Jugendlichen zu Uniformen zwingen, damit sie nicht zu Marken gezwungen werden."

uh, ganz viele:

Hier korregiert:
"Mann muss die Jugentlichen zu Uniphormen zwingen, damit sie nicht zu Marcken gezwungen werden."

ich habe früher auch Schuluniformen für japistudeppertisdesreaktionääääaaar gehalten.

Aber inzwischen,. älter und weiser, neige ich eher dazu, den egalitären Effekt für gut zu finden!

kapitalelitarismus mit konförmität zu bekämpfen hat schon etwas sehr sehr fragwürdiges.

es ist wohl sinnvoller sein wissen über den markenzwang schon in die erziehung einfließen zu lasse, so dass der nachwuchs auch in einem eher erdrückenden klassenverbund fähig ist die wichtigkeit der kleidung rational und gelassen zu bewerten.

das recht auf individualität ist immer wichtiger als jenes auf eine schleißige erziehung.

in DIESEM Themenkreis

werden die Eltern von ihren Kindern "erzogen". Das fängt schon mit den Verlockungsständern an der Supermarkkasse an, die bei Ignoranz derartige Brüllorgien verursachen, daß sich die meisten Mütter/Väter schämen und DOCH was kaufen.

ich und mein bruder haben sowas nie gemacht. die kinder die das machen (und zwar im großen umfang und nicht nur einmal bei irgendwas wirklich besondrem) sind imho schon verkorkst.
ich kenne solche kinder "leider". die sind eh voll lieb und die eltern auch nicht grad das was ich als deppen bezeichnen würde. aber in diesem aspekt haben sie halt nicht die beste arbeit geleistet. natürlich misch ich mich da nicht ein. geht mich ja auch quasi nix an. aber dass da was nicht richtig gelaufen ist, ist ganz klar.
und wenn man da nix dagegen macht wirds halt mit dem alter immer schlimmer.

wennst sehr reich

bist, geht das

geh bitte. meine eltern waren alles andere als reich und ich bin sicher noch nicht so alt, dass man von "andren zeiten" reden kann.
wenns was nicht gab, dann gabs das nicht. das war zu akzeptieren und wir haben das getan.

natürlich gabs sonderfälle, aber um die hat man sich dann auch bemüht und wusste die dann auch entsprechend zu schätzen.

:) ich

hab das eigentlich umgekehrt gemeint. Wennst sehr vermoegend bist kannst deinen Kindern einen nichtkonformen Lebensstil kaufen

fürchte, des ist bei kindern leichter gesagt als getan. leider gilt meist der niedrigste gemeinsame nenner ("...ABER xy hat dies und das und darf solch und solches")

ich weiß nicht was meine eltern mit uns gemacht haben. aber diese argumentation war zum scheitern verurteilt und das wussten wir.

Tut mir leid

Aber "ich bin älter und weiser" ist kein sachliches Argument, das eine nebulose Egalitarität, die ohnehin aufs Äußere beschränkt bleibt, rechtfertigt.

Wenn Jugendliche dem Markenwahn erliegen, dann ist es die Schuld von marken- und markthörigen Erwachsenen, die solche fragwürdigen Werte durch fortgesetzte Gehirnwäsche vermitteln. Zu glauben, das hinterher ausbügeln zu können, indem man die Jugendlichen in Uniformen steckt, ist, vorsichtig ausgedrückt, hirnlos.

"Wenn Jugendliche dem Markenwahn erliegen, dann ist es die Schuld von marken- und markthörigen Erwachsenen, die solche fragwürdigen Werte durch fortgesetzte Gehirnwäsche vermitteln."

Die Hauptbezugspersonen von Jugendlichen sind in diesem Alter die Mitglieder der Peer-Group und nicht die Eltern.

Die Peer Groups betreiben die großen Marketingmaschinen?

Kreieren die Marken? Pflastern jeden Zentimeter öffentlichen Raumes mit Werbung voll, die suggeriert, wie cool jemand ist, der X kauft? Senden die Castingshows? Da habe ich meine Zweifel.

jein

geht schon, hat aber seine Risken

nur das es keinen egalitären effekt hat...

auch in der uniform bleiben diejenigen die glauben was besseres zu sein was "besseres" nur die zeichen wechseln halt.

sie glauben doch nicht wirklich so eine uniform hat irgendeinen einfluss?

doch, tut

sie. Nimmt den Bekleidungsstress

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