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Deutsche Journalistinnen wollen binnen fünf Jahren die Frauenquote in Führungspositionen auf 30 Prozent steigern.
Deutsche Journalistinnen haben am Samstag den Verein "ProQuote" vorgestellt, der für Verteilung der Führungspostionen in deutschen Medien sorgen soll. Derzeit sind laut dem Zusammenschluss der 58 Journalistinnen nur zwei Prozent aller Chefredakteure der rund 360 deutschen Tages- und Wochenzeitungen weiblich.
Der Verein geht aus einer Initiative Anfang des Jahres hervor, als 350 Journalistinnen in einem offenen Brief die 30-Prozent-Forderung an die Öffentlichkeit brachten. Um der Problematik aktiv entgegenzuwirken, sollen kompetente Journalistinnen mittels Datenbank jederzeit verfügbar werden. Auf wissenschaftlicher Basis will "ProQuote" zudem über eine Untersuchung herausfinden, warum so viele Frauen trotz guter Qualifikation an Chefpositionen scheitern.
Der "effizienteste Verein der Republik"
Die in Hamburg ansässige Initiative will es schaffen, bis 2017 den Anteil Frauen in Führungspositionen auf 30 Prozent zu steigern. "Wir sind der effizienteste Verein der Republik", schreibt die Vereinsvorsitzende und "Spiegel"-Redakteurin Annette Bruhns in einer Aussendung, "weil wir uns schon in fünf Jahren obsolet machen." (red, derStandard.at, 11.6.2012)
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