Jonny Walker triumphiert im Schlamm

Ansichtssache

Eisenerz - Der Brite Jonny Walker ist am Sonntag der große Triumphator im 18. Erzbergrodeo gewesen. In Abwesenheit des polnischen Seriensiegers Taddy Blazusiak, der im Vorjahr das berühmt-berüchtigte "Hare Scramble" zum bereits fünften Mal en suite gewonnen hatte, setzte sich Walker vor seinen Landsmännern Dougie Lampkin, Ben Hemingway und Paul Bolton durch. Als bester heimischer Pilot landete der Niederösterreicher Lars Enöckl auf Rang sechs.

Der anhaltende Regen am Vortag ließ den härtesten Enduro-Bewerb der Welt zur wahren Schlammschlacht werden. Nur die schnellsten 500 Piloten durften am Sonntag an den Start gehen, die extremen Bedingungen ließen Mensch und Maschine reihenweise verzweifeln. Rutschige Geröllhalden, aufgeweichte Steilstufen, tiefe Wasserlacken und glatte Waldpassagen sorgten für überhitzte Motoren, durchdrehende Reifen, sich überschlagende Motorräder und erschöpfte Fahrer.

Hunderte Teilnehmer wurden auf der rund 30 Kilometer langen Strecke vom steirischen Erzberg abgeworfen, lediglich sieben Piloten schafften es ins Ziel. Das Rennen musste jedoch wegen Nebels und schlechter Sicht 30 Minuten vor dem offiziellen Zeitlimit von vier Stunden frühzeitig beendet werden. Während die meisten Starter fluchend und entkräftet aufgeben mussten, ließ Jonny Walker der Freude über seinen ersten Sieg im Hare Scramble freien Lauf.

"Dieser Berg ist erbarmungslos, wir wurden durch die Hölle geschickt. Aber ich habe einen guten Lauf ins Ziel gebracht und bin überglücklich", frohlockte der Brite. Auch Enöckl war stolz auf seine Leistung. Lange Zeit lag er auf Rang zwei, musste aber der kräfteraubenden Strecke Tribut zollen und noch vier Piloten passieren lassen. "Jede Stelle an meinem Körper schmerzt, am Ende überwiegen aber doch die Freude und die Faszination", erklärte der Niederösterreicher. Die Mitfavoriten Graham Jarvis (GBR) und Andreas Lettenbichler (GER) mussten aus der Wertung genommen werden, weil sie irrtümlich einen Streckenabschnitt ausgelassen hatten. (APA, 10.6.2012)

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beim ersten rodeo vor heiligen zeiten hat mich der Hare Scramble schon relativ früh abgeworfen! und das war aber extrem-wellness gegen diese austragung. unpackbar.

das sind aber harte

typen die sich von einem motor den berg raufschieben lassen. respekt :)

Ich frag mich

warum leute die dauernd gegen Motorsport wettern die berichte überhaupt lesen und sich auch noch die zeit nehmen ihre ignoranz und unwissenheit oeffentlich kund zu tun?
Jedesmal wenn was in Oesterrich eine veranstalltung statt findet, egal was, ralley, Motorrad und sogar Mountainbike downhill das ganz ohne motor, benzin lärm auskommt, das selbe...

Wenns dich nich interrresiert dan lese es nicht den live kannst du nicht belaestigt worden sein davon sonst wurdest du wissen welche herausforderung es ist sich in diesem Gelände zu bewgen, egal ob mit motor oder ohne, bergauf oder berg ab...

den internetsurfer müssen sie mir erst einmal

finden der nur seiten öffnet von denen er genau weiss was auf ihn zu kommt.

Keine Ahnung von nix aber groß reden...
Das sind mir die Liebsten.
Dort wo die fahren, können Sie nicht mal zu Fuß gehen.

wer wohl bei Ihnen das eine rote Stricherl vergeben hat :)

ach ja, das glaubst aber auch nur du

und was bitte soll so toll daran sein sich mit einem motorad den hang raufzuquälen???, da ist mir wandern tausend mal lieber, man braucht keinen benzin und macht wenig lärm.

na du bist echt eine ganz harte sau!!!

na du bist echt eine ganz harte sau!!!
geh nich so viel, sonst brichst du dir noch was!!!

Ich hoffe

sie wandern barfuß, denn mit Bergschuhen kanns jedes Weichei.
Und vom CO2-Abdruck der Goretex-Schuhe will ich gleich gar nicht reden.

ich trage

lederbergschuhe, cromfrei gegerbt, und kein gore tex wie sie mir unterstellen, die firma hanwag produziert in deutschland, ich sagte auch nicht dass es nicht anstrengend ist mit dem motorrad sich den hang raufquälen aber eben leider total sinnlos, weil es keiner sau etwas bringt, bis auf die belustigung von ein paar leuten.

und jetzt erklären Sie uns bitte wem es etwas bringt, wenn Sie wandern gehen?

dass es keiner sau was bringt war natürlich sarkastisch gemeint

und sollte ihnen als message rüberbringen dass sie mit dem motorradfahren die umwelt verpesten, mit lärm, öl, abgasen und dem wie ich finde übertriebenen harte kerle gehabe. aber wahrscheinlich sehen sie das anders. das wandern ist finde ich gegenüber der natur schonender solange man auf den dafür vorgesehenen wegen bleibt.

Was denkst Du ist anstrengender? Sich 4h von einem Motorrad den Berg raufziehen lassen oder einen Tag lang wandern gehen?

pfuh, so viel engstirnigkeit und unnötige prüderie gibts ja schon seit dem mittelalter nicht mehr oder?
aus welchem jahrhundert sind sie denn geflohen?

und was bitte soll so toll daran sein sich mit einem motorad den hang raufzuquälen???,

Tja, wer's noch nicht versucht hat, sollte darüber kein Urteil abgeben.

Wenn Ihnen Motorrad fahren nicht gefällt und Sie lieber wandern gehen, OK, akzeptiert. Aber dann Urteile abzugeben, was daran so toll sein soll, ist halt lachhaft...

Absolut geil! Muss ich mir wirklich einmal live ansehen.

Es ist sooo abartig jenseitig, dass man es kaum in Worte fassen kann. Und es bewahrheitet sich wieder mal, dass es im Fernsehen nie so spannend und spektakulär rüberkommt, wie wenn man selbst neben der Strecke steht und die (guten) Typen dort fahren und die (weniger guten) scheitern sieht...

Es ist wirklich unpackbar, was die dort fahren und leisten...

Da ich mir auch schon überlegt hab, dort mal hinzufahren: Ist es eigentlich irgendwie in vernünftiger Zeit möglich zw. den Checkpoints herumzugehen? Weil 3h am gleichen Fleck würd ich dann doch etwas fad finden, wenn die gesamt strecke aber 30km hat, das wirds sich nicht spielen in der zeit zum abhatschen ;)

Es gibt Shuttle-Busse, die ein Stück nach hinten (bis zur Badewanne) fahren, danach kann man zu Fuß Richtung Gipfel gehen und ein paar Checkpoints im Wald besuchen.

Die hintersten (Carls Dinner, Dynamite etc.) sind zwar spektakulär zum Zusehen bei den Top-Fahrern, aber dort ist eher nix los, weil nur ein Fahrer alle 10 Minuten vorbeikommt... Da steht man eher länger und schaut in die Luft. Zudem sind das No-Helping Zones, man kann also gar nicht mithelfen.

Toll sind die ersten vier bis fünf Checkpoints, da ist nach einer Stunde die absolute Hölle los ;-))

Und das geht alles von der Badewanne aus zu Fuß...

Interessanter wäre das ganze für mich ohne Motorunterstützung nur mit Muskelkraft. Mit dem MB wäre ich dabei.

bin viel mountainbiken und fahre auch enduro, und kann dir sozusagen aus "first hand experience" berichten, daß endurofahren ungleich anstrengender ist als mountainbiken

Die einzige Alternative wäre hier imho eine Kletter-Seilschaft (was aber auf den sandigen Hängen auch nicht funktionieren dürfte).
Ansonsten bleibt nur mehr der Helikopter.

Mit dem MB wäre ich dabei.

Keine Chance...
Dort wo die rauffahren, geht's nicht mal zu Fuß hinauf, geschweige denn mit dem MTB.

Starter gibt's nur einen!

2!

kickstarter und elektrostarter.

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