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Arbeiter in Fukushima nach der Atomkatatrophe.
Japans früherer Ministerpräsident Naoto Kan wird von westlichen Medien - und sich selbst - gerne als der Retter in der Atomkatastrophe in Fukushima dargestellt. Doch nun versetzt ausgerechnet Japans unabhängiger parlamentarischer Untersuchungsausschuss des Unglücks dieser Darstellung einen Kratzer.
Kan und seine Leute hätten durch "exzessive Eingriffe" Verwirrung bei den Rettungsarbeiten gestiftet, warf ihm am Samstag das Ausschussmitglied Shuya Nomura vor. Das Amt des Ministerpräsidenten hätte oft unangebrachte Fragen gestellt und damit Tepco mehr Arbeit verursacht.
Kleiner Sieg für Tepco
Der Untersuchungsbericht wird zwar erst Ende Juni vorgelegt, die Kritik an Kan ist aber bereits ein kleiner Sieg für Tepco. Der Betreiber der Krisenmeiler hatte sich seit Monaten beklagt, dass die Regierung die Sachverhalte falsch dargestellt habe.
Die Zusammensetzung des Ausschusses verleiht der Aussage noch mehr Gewicht. Er wird nicht nur durch einen unbequemen Querdenker, den ehemaligen Wissenschaftsberater Kiyoshi Kurokawa, geleitet. Es sitzen auch führende Atomkraftkritiker an wichtigen Positionen.
Selbst im wichtigsten Punkt von Kans Selbstdarstellung wollte sich der Ausschuss nicht auf Kans Seite schlagen. Kan und andere Regierungsvertreter berichteten, wie er durch sein Machtwort Tepco daran gehindert haben soll, alle Arbeiter vom AKW zurückzuziehen und die Meiler sich selbst zu überlassen.
Atomlobby sieht Rückenwind
Tepcos damaliger Chef Masataka Shimizu widersprach der Darstellung bei seinem Auftritt vor dem Ausschuss heftig. Tepco habe die Meiler nie ganz, sondern nur teilweise evakuieren wollen. Der Ausschuss folgerte, dass es unmöglich sei, festzustellen, ob Kan einen Abzug verhindert habe.
Die Atomlobby spürt derzeit Rückenwind. Am Freitag kündete Ministerpräsident Yoshihiko Noda an, zwei Reaktoren wieder ans Netz zu bringen. Damit will er eine Stromnot in Japans zweitgrößter Stadt Osaka vermeiden. (Martin Kölling aus Tokio, DER STANDARD, 11.6.2012)
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öffentlichkeit verschleiert dass das unternehmen über die gefahren von atromstrom bescheid wusste, auch in zsh. mit erdbeben, zudem wurde fukushima in geringerer seehöhe gebaut als ursprünglich geplant um kosten zu sparen, das atomdorf wie es auch genannt wird hat unheimlich grossen einfluss in japan, wie kann man da von rückenwind für tepco sprechen!!!
glauben schenkt, aber wer ein wenig Zeit erübrigen kann, sollte sich folgendes Ansehen:
http://www.zdf.de/ZDFmediat... hima-Luege
Anschließend wird er das "Ergebnis" des U-Ausschusses vielleicht etwas anders bewerten.
weil sich naoto kan jetzt gegen atomenergy einsetzt wird er von der atomlobby, die immer noch die mehrheit der parlamentarier hat, verleumdet.
ohne kans resoluten eingriff haette tepco arbeiter vom havarierten kraftwerk abgezogen und sich selbst ueberlassen, die katastrophe waere noch viel, viel schlimmer.
armseliges japan, nicht faehig aus den katastrophen zu lernen
http://www.youtube.com/watch?v=c3B-9rcGn5c
Worauf hier nicht hingewiesen wird sind die noch viel größeren Gefahren, die von Fukushima noch ausgehen:
http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/04/41951/
Es geht um exzessive Fragestellungen. Wenn ich ein technisches Problem habe das dringend gelöst werden muss und auf dessen Lösung ich mich voll konzentrieren muss ist nichts nerviger als ein Chef der nichts von der Sache versteht aber dauern Fragen stellt wie "wie lange dauerts noch" oder "kannst Du nicht schneller machen?"
Und ich kann mir sehr wohl vorstellen, dass es für die Arbeiter vor Ort zermürbend war, dauernd Anrufe der Regierung beantworten zu müssen.
Ich fürchte Sie gehen ein wenig zu blauäugig durch die Welt.
Für alles gibts eine Lobby, v.a. Wirtschaftszweige die entgegen dem gesunden Menschenverstand agieren brauchen das, damit die nicht den Weg des gesunden Menschenverstandes gehen müssen - nämlich dessen Abschaffung bzw. Reglementierung.
Ich fürchte, Sie sind da jetzt noch blauäugiger als "flo" - oder: siehe letzter Absatz unten.
Eine "erfolgreiche" Lobby braucht nicht (öffentlich) zu wettern, die muss nur über einflussreiche Netzwerke tätig werden.
Wussten Sie nicht dass Geld die Welt regiert? Da haben die NGO's immer viel zu wenig davon, während die Atomlobby und Lobbys anderer "ungesunder" Wirtschaftszweige förmlich im Geld schwimmen - wäre daher unlogisch, wenn die das Geld nicht einsetzen würden damit sie möglichst ungestört weiter ihr dreckiges Geld verdienen können.
ICH frage mich aber, was eine Privatperson wie SIE gegen NGO's haben kann, die sich ja für jedermanns Umwelt einsetzen, sofern er nicht selbst nutznießender Teil des Atomlobbynetzwerkes ist ;-)
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