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Im parlamentarischen Untersuchungsausschuss kamen die politischen Schweinereien unter reger Beteiligung der FPÖ und ihrer Proponenten zur Sprache. In der Zeit der gemeinsamen Regierung mit Wolfgang Schüssels ÖVP haben sich freiheitliche Freibeuter ungeniert die Taschen vollgeräumt. Das Wort "Privatisierung" wurde von manchem blauen Funktionär wortwörtlich genommen. Das alles hat der FPÖ politisch kaum geschadet.
Die Abspaltung des BZÖ und die späte Wiedervereinigung mit einem Teil dieser Truppe machte die Zuordnung schwierig. Heinz-Christian Strache war als Wiener Parteichef in wesentliche Entscheidungsabläufe zwar eingebunden und trug die strategische wie personelle Ausrichtung mit, dennoch ist es ihm im Nachhinein gelungen, sich abzuputzen und die Abläufe so darzustellen, als hätten er und seine Kumpanen nichts damit zu tun, als sei Jörg Haider eine Zufallsbekanntschaft am Rande einer Sonnwendfeier gewesen. Das Raubrittertum, das sich unter blau-oranger Regierungsbeteiligung als politische Strömung etabliert hat, wird der FPÖ in der allgemeinen Wahrnehmung offenbar nachgesehen. Die Umfragewerte waren in den letzten Wochen und Monaten tadellos: Bis zu 27 Prozent wurden der FPÖ prognostiziert, Platz eins schien möglich.
Dann kam Graf
Dann kam Martin Graf. Mit einem ganz und gar unpolitischen Thema. Er sah sich mit Vorwürfen konfrontiert, die man in Wien als Erbschleicherei umschreiben würde. Dass Graf und seine blauen Freunde, viele von ihnen mit Gesichtsverletzungen, im Forschungszentrum Seibersdorf wirtschaftlichen Kollateralschaden angerichtet hatten - vergeben und vergessen. Aber einer alten Dame das Geld wegzunehmen - geht gar nicht. Das wollen die Leute nicht, das verzeiht der Boulevard nicht, und tatsächlich sinken die Umfragewerte. Dass die "Kronen Zeitung" Graf, den falschen Rechtsanwalt, der nur Rechtsanwaltsanwärter ist, auf Seite 1 als potenziellen "Hochstapler" zur medialen Schlachtung freigibt, kann Parteichef Strache als letzten Schuss vor den Bug gar nicht missverstehen.
So einen wie Graf will man nicht, abseits aller politischen und ideologischen Debatten und Argumente. Jemand, der die Unehrlichkeit vor sich herträgt, ist in der Partei, die damit kokettiert, Hort der Anständigen zu sein, nicht tragbar. Da ist der politische Preis zu hoch. Grafs Tage als Nationalratspräsident sind gezählt. Der Countdown läuft. Strache zählt mit. (Michael Völker, DER STANDARD, 11.6.2012)
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Sie werden sehen, dass es nicht so kommen wird. Martin Graf wird in der Partei bleiben - ganz sicher! "Schau' dir die anderen an, vo de is a kaana besser, der Faymann net...bla bla bla" - so wird argumentiert, schon jetzt bei den FPÖ'lern - und das weiss man! Genauso wird man sich auch aus der Affäre herausmanövrieren bei der FPÖ - einwenig warten und dann ein Gegenangriff. Graf wird bleiben - weil weder die Krone, noch der Kurier noch andere national-konservativ (im Fall der Krone faschistoide) Mächte die FPÖ ernsthaft gefährden wollen. Der Schuss vor den Bug wird deshalb immer ein Schuss vor dem Bug bleiben - das wissen alle, auch innerhalb der FPÖ. Zu glauben es ginge der Krone wirklich darum, dass Graf verschwidet ist mEn selten naiv!
der zumindest für Diktaturen und korrupte Regimes nicht gilt;
aber auch sonst muß man gleich die Retourfrage stellen, wer den "das Volk" sein soll? - und wer nicht?
was ist mit jenen, die keine der beteiligten Parteien jemals gewählt haben, aber mit diesen schwarz-blauen Regierungen trotzdem konfrontiert waren?
welche zivilgesellschaftlichen Möglichkeiten haben diese Menschen aus Ihrer Sicht nicht genutzt, um mitverantwortlich für die Chause zu sein?
wesentlich mehr Beachtung, auch diverse Finanzkalamitäten dieser Parteien müßten stärker in der Öffentlichkeit diskutiert werden;
das ist aber viel komplizierter; da ist der Fall mit dieser Stiftung viel eingängiger;
politische Fehlentscheidungen können passieren, zu komplex und zu kompliziert ist die heutige Gesellschaft, um stringente, klare Lösungen so einfach präsentieren zu können;
aber diese "Stiftungsgeschichte" hätte politischen Profis nicht passieren dürfen - und ist genau deshalb sehr gut geeignet, ein Umdenken im Land einzuleiten;
ja, Sie haben schon recht, diese Kleinigkeiten, Teufel aber auch, dass das doch keine solchen "Kleinigkeiten" sind ...
dass ein LH Dörfler mit einer dürren Meldung ( "dos find i nit guat, he, wos der do mocht...."), mittlerweile auf dem Weg zu einer Lichtgestalt in dieser Truppe ist. Ein paar Monate keine Negerwitze erzählen und den Graf für deppat halten und schon ist er in diesem blauen Misthaufen eine moralische Instanz.....Das ist eigentlich der beste Beweis, wie tief das Niveau in dieser blaunen Partie ist, wenn sich der anerkannt dümmste Politiker Österreichs mit zwei Sätzen moralisch kilometerweit über den Rest dieser Bagage stellen kann...
Man sieht wer die Wehrpflicht und damit PFLICHTEN-Proponenten in dieser Republik sind.
Es wird Zeit, dass die INTELLIGENZIA in Österreich aufsteht und auch zum Them WEG-MIT-DER-WEHRPFLICHT etwas tut und sagt.
Wen interessiert diese Partei, was haben sie für Vorschläge, warum muss man immer und ewig über diese unnützen Leute schreiben?
Warum?
Gibt es Geld dafür oder warum?
Ihr habt sie gross gemacht und jetzt schaut dass sie wieder weg kommen und vielleicht bekommen wir auch unsere Steuergelder und Kundengelder von gewissen Leuten wieder?
Aber da stürzt vorher noch einmal die Reichsbrücke ein!
wenn einer der im gesicht verletzten ein hunderl schlecht behandelt - dann kocht der volkszorn endgueltig ueber und die FP ist Geschichte ....
Aber was soll's: den Al Capone hat man auch nicht wegen seiner großen Verbrechen dranbekommen ...
Privatisierung war noch immer das gleiche auf der ganzen Welt:
ein staatliches (beinahe) Monopol wird in die Hände verdienter Freunde gelegt. Die Bezüge der Manager steigen unter dem Vorwand, dass man mit der freien Wirtschaft mithalten muss.
Abhängig davon, ob mit dem ehemaligen Monopolisten Geldverdient werden kann (telekommunikation) werden Politiker am gewinn der Firma über PArteispenden beteiligt, damit die Rahmenbedingungen stimmen; oder wie bei der ÖBB über miliardenzuwendugen die Manager am Gängelband gehalten. In jedem Fall profitiert eine freundliche kleine Gruppe ganz privat während eine de Öffentlichkeit durch die Finger schaut.
den Anfeuerungsrufen der F kaum reparierbare Schäden bei Forschungsinstitutionen (Seibersdorf zB) hingemanagt haben, stört F Wähler kaum, weil die schauen ja meist weit nach hinten - mindesten 70 Jahre.
Aber windige Heiratsschwindler und Hochstapler mögen sie nicht - irgendwie sind ihnen diese eigenartigen olympischen Gestalten in den Operettenuniformen ja eh immer schon komisch vorgekommen.
Und dann noch das Gewinsel. In Wort und Schrift. Das ist ja zum Schämen. Die F wollte es doch der Welt "zeigen"?!
Das hat sie jetzt davon, die F, dass sie dieses olympische Kluppensackl von Schapphähnen und Taschlziehern in ihren ideologischen Mittelpunkt stellte und auch noch mit Posten überfütterte.
bloß, für ihre Wahlentscheidungen sind die p.t. BürgerInnen schon selber zuständig und wenn Leute diese Parteien wollen, dann zeigts halt auch, was viele in diesem Land denken; da müssen "bessere" - was immer man darunter verstehen mag - andere Parteien nicht unbedingt mehr Stimmen bei den Wahlen bekommen;
das "Bauchgefühl", die Stimmungen, die geschürt werden, lassen sich nicht einfach umdrehen; zumindest nicht, wenn einigermaßen seriöse Politik gemacht wird; da bleibt nur die harte, zähe Arbeit an Politik und Gesellschaft;
populistische "Lichtgestalten" anderer Weltanschauungen werden um nichts besser sein als die jetzige Truppe in diesen Parteien;
wer simple Lösungen für komplexe Probleme präsentiert, hat mein Mißtrauen.
und verkommen spö/övp sind
die fpö schlägts sie dabei
der einzige grund warum leute fpö wählen, ist weil sie und die fpö rechtsxtrem sind
es gibt keinen anderen grund
sonst könnte sie das lif wählen, oder die kpö, oder die grünen, oder die piraten
aber nein die wählen die korrupteste, dümmste verkommenste bande,
weil und nur weil sie rechtsextrem ist
Aber die Leut sind eben geneigt, unzulässigen Vereinfachungen und Gefühlsztrommelei/duselei (in jeder Richtung - ich weiß!!, daß es etliche FP-Wähler gegeben hat, die gleichzeitig völlig hin und weg von der Arigona waren!!) nachzulaufen.
Die zahlen ja schließlich auch Tausende für jeden paramedizinischen Schaaaas und Betrug, aber bei 3.60 Rezeptgebühr = Selbstbehalt wird Geschrei erhoben...
..."rechtsextrem" ist nach gaengiger definition absolut korrekt.
(s. wikipedia, s.a. "R.E in österreich", ebendort).
nicht jede/r rechtsextreme schlaegert, beleidigt, oder "vernichtet" gar.
muss er auch gar nicht. s.a. "der herr karl".
Absolut: Es ist ein Totalversagen der ehemaligen Volksparteien SPÖ und ÖVP die Leistungen der Blau-Orangen in der Regierung Schüssel zu kommunzieren.
Nachdem das gesamte Pérsonalreservoir durchgenudelt wurde und Minister zeitweise im Monatstakt ausgewechselt werden mussten;
Nachdem die Buberlpartie und ihre Freunde sich die Taschen vollgerafft haben;
Nachdem die Unfähigen in Seibersdorf alle wissenschaftlichen Reste von Qualität ausgemerzt hatten;
Nachdem sie sich im Bruderzwist um die besten Plätze am Futtertrog gespalten haben;
Nachdem die blaue Heilsfigur im Volsuff an einem Betonpfeiler zerschellt;
nachdem die HAA im milliardenloch versinkt;
Dorfer gerichtlich geistig minderbemittelt bestätigt wird
wird die FPÖ stärkste Kraft. Wieso?
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