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London - Der britische Ölkonzern BP will einem Bericht zufolge mit einer Pauschalsumme von 15 Milliarden US-Dollar (12,03 Milliarden Euro) alle staatlichen Forderungen für die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko abgelten. Das berichtete die "Financial Times" unter Berufung auf mit der Angelegenheit befasste Quellen.
Das US-Justizministerium, wo die Interessen von Bundesregierung, Bundesstaaten und Kommunen gebündelt vertreten werden, fordere eine Summe von mindestens 25 Milliarden Dollar (20,1 Milliarden Euro). BP hatte sich mit privaten Klägern bereits auf eine Entschädigung in Höhe von rund 7,8 Milliarden Dollar (6,26 Milliarden Euro) geeinigt. Diese muss noch von einem Gericht bestätigt werden.
Sollte dies geschehen, hätte BP dann bereits 30 Milliarden Dollar (24,1 Milliarden Euro) für die Ölkatastrophe aus dem April 2010, bei der elf Menschen starben bezahlt. Insgesamt hatte das Unternehmen 37,2 Milliarden Dollar (29,8 Milliarden Euro) zurückgelegt. (APA, 10.6.2012)
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