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Auch wenn Adobe selbst zunehmend die Segel Richtung HTML5 setzt, bemüht man sich doch die eigene Flash-Technologie auf dem Laufenden zu halten. Mit Flash 11.3 gibt es nun ein neues Update zu berichten, das zwar keine großen neuen Features beherbergt (diese hebt man sich für die nächste Major Release auf) und doch so manche signifikante Änderung mit sich bringt.
Mac plus / Linux minus
So können Updates auf Wunsch nun auch unter Mac OS X automatisch im Hintergrund vorgenommen werden. Ebenfalls für Apples Betriebssystem relevant: Die neue Flash-Version ist schon mit dem kommenden Mac OS X 10.8 "Mountain Lion" kompatibel. Umgekehrt ist 11.3 die erste Release, die nicht mehr für Linux veröffentlicht wird, hier gibt es künftig ausschließlich kritische Sicherheitsupdates für die Vorgängerversion (11.2).
Sandbox
Firefox-NutzerInnen dürfen sich darüber freuen, dass das Flash-Plugin nun (wie schon bisher bei Googles Chrome, Anm.) in einer "Sandbox" läuft. Dadurch wird die notorisch von Sicherheitslücken geplagte Software besser vom restlichen Browser isoliert, was Attacken unwahrscheinlicher machen soll.
Rasches Handeln
Da Adobe Flash 11.3 darüber hinaus auch nicht weniger als sieben kritische Sicherheitslücken schließt, ist ein umgehendes Update anzuraten. (apo, derStandard.at, 10.06.12)
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Warum? Weil jeder halbgebildete den Code einer HTML Seite sehen und beurteilen kann. Am Flash hat die »Programmierer« vor allem gestört, dass sie den Code nicht sehen konnten. Ich habe zahlreiche Sites gemacht und es fand sich immer irgendein Obergscheiter, der den Code kritisiert hat, um sich wichtig zu machen :-((
Gefällt euch die Werbebedüdlung besser, wenn sie in HTML5 gemacht ist?
Flash kann nichts dafür, dass es hauptsächlich für Werbung und Videos verwendet wird. Flash könnte viel mehr (auch viel mehr als HTML5). Und Sicherheitslücken gibt es da wie dort.
Ich hab selber Flash abgedreht, aber man muss nicht einer guten Technologie den Tod wünschen, zugunsten einer nicht ganz so guten.
Wenn es Flash nicht gegeben hätte, würde es noch ewig kein HTML5 geben, weil niemand auf die Idee gekommen wäre, zb Videos direkt einzubinden. Das W3C würde immer noch argumentieren: "Zu was brauch ma des!"
Stimmt, Flash ist nicht der Feind. Der Feind sind Web-"Designer", die ohne ueber Indizier- und Nutzbarkeit nachzudenken und ohne standardkonforme Alternativen anzubieten ihre Inhalte in Formaten online stellen, die nur mit proprietaeren, auf vielen Geraeten gar nicht verfuegbaren Plugins angezeigt und von Suchmaschinen nicht durchsucht werden koennen.
Wegen der Sicherheitsluecken: Die Luecken des Browsers sind immer vorhanden, ob jetzt Plugins installiert sind oder nicht. Mit Plugins kommen aber noch deren Sicherheitsluecken dazu, das Browsen wird mit jedem installierten Plugin gefaehrlicher.
Formate, zu deren Darstellung Plugins benoetigt werden, sollten daher mMn so sparsam wie moeglich verwendet werden.
Dabei geht es doch gar nicht um Werbung.
400x60 große Flash-Dinger sind nicht die Objekte, die mich zur Weißglut treiben.
Vielmehr sinds Websites, die ein gefühltes 2kx2k großes Flash aufmachen und dabei nur einfachen Text anzeigen. Das größte der Gefühle ist dann meistens so ein Loading-Balken, der irgendwas Lustiges animiert und dem User die Wartezeit verkürzt. Einen vierfachen Facepalm gibts dann, wenn die Websites von Agenturen gemacht werden, die ach-so-gute Referenzen angeben und dann einfach viel zu inkompetent sind, ordentliche Websites zu designen.
Solche Websites sind dann oft im Bereich des Tourismus zu finden. Und die Kunden glauben dann, sie haben das große Los gezogen, weil die Website in ihrem IE ach so toll aussieht. Gegengeprüft wird da nicht und solange die Gäste nicht ausbleiben, wird auch nicht kritisch hinterfragt, was für eine Mogelpackung die da vorgesetzt bekommen haben.
flash ist "der feind", weil es - neben diablo3 - das einzige ding auf meinem macbook ist, welches die lüfter zum anspringen bringt. um genau zu sein kann ich d3 im fenstermodus laufen lassen und nebenbei was anderes machen, was mit mit flash nicht immer garantiert ist.
Das Problem ist, dass deswegen Flash nicht (schneller) ausstirbt, als ob sie Linux weiter supporten würden.
Bisher war Flash "nur" eine Krücke für's WWW, jetzt greift Adobe sogar in den Wettbewerb ein, um je nachdem, was jemand verwenden will, Flash anzubieten oder nicht. Und zwar sowohl in den OS-Wettbewerb (Linux) als auch Browser-Wettbewerb (Chrome unter Linux). Was Adobe hier betreibt ist Schadensmaximierung.
Natürlich wäre das die Lösung, wenn alle auf HTML5 & Co umsteigen und auf Flash ka..en täten. Aber Adobe weiß genau, dass das exakt die Strategie ist, mit welcher das nicht passieren wird.
Nach außen schreit Adobe laut "wir sind für HTML5", aber ihre Handlungen machen genau das Gegenteil.
Dass Google mit Chrome mit dem Teufel (Adobe) ins Bett springt, ist ein sehr guter Grund, Chrome nicht zu verwenden.
Und schon gar nicht werde ich mich von Adobe und Google erpressen lassen, dass ich (unter Linux) auf Chrome umsteigen muss, um weiterhin die aktuelle Flash-Version haben zu können.
Weil genau das steckt dahinter, mit schändlicher Absicht von sowohl Adobe als auch Google (die beiden größten HTML5-Verräter).
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