Nun doch kostenfreie Desktop-Entwicklung für Windows 8

10. Juni 2012, 13:27
  • Mit Windows 8 will Microsoft das neue Metro-Interface in den Vordergrund stellen, die Pläne nur die Entwicklung entsprechender Apps kostenfrei zu machen, zieht man nun aber wieder zurück.
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    Mit Windows 8 will Microsoft das neue Metro-Interface in den Vordergrund stellen, die Pläne nur die Entwicklung entsprechender Apps kostenfrei zu machen, zieht man nun aber wieder zurück.

Microsoft nimmt geplante Einschränkung von Visual Studio Express auf Metro-Apps zurück

Für den Unmut so mancher EntwicklerInnen hat eine vor wenigen Wochen verkündete Änderung Microsofts in Hinblick auf die kostenlose Variante seiner Entwicklungstools gesorgt: Künftig sollen sich mit Visual Studio Express nur mehr die neuen Metro-Apps für Windows 8 entwickeln lassen - klassische Desktop-Programme hingegen nicht mehr unterstützt werden, hieß es damals von Seiten des Unternehmens.

Kommando "zurück"

Nun reagiert Microsoft auf diese Kritik, und nimmt von seinen bisherigen Plänen Abstand: Auch mit Visual Studio Express 2012 soll es also wieder möglich sein, Desktop-Programme kostenfrei zu entwickeln. Dazu werde sich zu den bisher geplanten vier Varianten (Metro, Web Apps, Azure und Windows Phone) eine fünfte hinzugesellen, mit der Anwendungen für den Desktop in C++, C# oder Visual Basic geschrieben werden können.

Vorteilhaft

Über diesen Schritt dürften sich vor allem Hobby-EntwicklerInnen freuen, für die der Erwerb der Vollversion von Visual Studio - im Gegensatz zu professionellen Softwareherstellern - eine durchaus signifikante finanzielle Einstiegshürde darstellt. (red, derStandard.at, 10.06.12)

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16 Postings

Wenn sie was sinnvolles tun möchte sollten sie endliche niederschwellige zugänge UserInterface-Guidelines zur Verfügung stellen.

Der Guide von Microsoft ist versteckt, hat 5 Mal soviele Seiten wie der von Apple und trotzdem schauen die Programme dies so im Umlauf gibt weitaus inkonsistenter (unstreitbar) und meist auch hässlicher (streitbar) aus.

Sie habens bis jetzt nicht geschafft innerhalb (!) ihres Systems ein einheitliches SearchField einzuführen. Das ist furchtbar. Der Artikel bezieht sich auf Vista mit Win7 hat sich allerdings nichts geändert: http://blog.publicobject.com/2006/09/a... ields.html

Microsoft kämpft gegen sich selbst.

ich muss da immer an meinen ersten computer denken , den c64 , da war ein anleitung in telefonbuchstaerke dabei , heut kannst schon froh sein wenn ein flyer dabei liegt sogar die cds muss man sich heute selber brennen.

Vergleich einfach.

Die Ergebnisse: https://www.google.at/#hl=en&gs... 90&bih=783

(Google Results weil der Link auf MSDN grad down ist, außerdem bin ich mir nicht sicher was die offiziellen sind)

Damit:
https://developer.apple.com/library/m... Intro.html

Ich finde das Konzept von einem Tiled Window Manager der so einfach zu bedienen ist eigentlich recht gut. Nur ist die Lösung von Microsoft schonmal damit in die Hosen gegangen dass nur speziell dafür programmierte Apps damit funktionieren, außerdem lässt die 1:3 Aufteilung nicht gerade viel Freiheiten für den Nutzer.

Jetzt müsste nur noch die Konkurrenz...

vom Markt verschwinden.

Vor allem dieses unbequeme Windows 7. ;)

na gottseidank!

Man konnte ja richtig frustriert werden! Ich habe (als HOBBY Programmierer) in letzter Zeit c# (und eben auch Visual Studio) für mich entdeckt und fand es eben gerade gut, dass man relativ einfach sowohl command-line-Programme (die einfach wie eine .EXE aussehen wenn sie fertig sind) als auch "Desktop Anwendungen" erstellen kann und man konnte sicher sein dass die Dinger bis WinXP (mit SP2) zurück auch laufen. Liebe MS'ler: Der Desktop ist doch eine super Sache mit (Kontext)Menüs, dropListen, rechte Maustaste usw. Metro wäre auf dem zuHause Computer nur ein riesen Rückschritt! Bin erst einmal erleichtert! Geht's anderen eigentlich auch so?

Ich glaube es geht den Meisten so. Microsoft macht mit Metro einen Riesenfehler. Ein Desktop ist kein Tablet und umgekehrt.

QtCreator?

Ist QtCreator ein Teil von MS Visual Basic?

Kann man den Programmcode 1:1 unter OSX und Linux kompilieren?

Qt ist eine Library,

mit deren Hilfe Gui-Programme erstellt werden können, die per Compile dann unter Windows, Linux und Mac laufen können sollten.
Da die Lib recht fett ist (also ziemlich viel Funktionalität beherbergt), sollte eigentlich eine Verwendung von nativer Api (z.B.: Win32-Api) nicht notwendig sein, wodurch eine gewisse Plattform-Unabhängigkeit gewährleistet ist.
Die Qt-Lib gibts es in einer abgespeckten Version als freien Download (Übersicht übher QT: http://qt.nokia.com/).

Und das geht auch recht gut.

Wir entwickeln mit Qt plattformübergreifend. Perfekt ist nichts und niemand aber unterm Strich funktioniert das schon recht fein.

nv

können fische fliegen?

Manche schon ;-)

wenn...

... man sie weit genug wirft ...

Find ich gut... sonst hättens bald gar keine hobby entwickler mehr drauf.

Werd trotzdem bei Qt bleiben, dann klappts mit OSX und Linux auch, und QtCreator ist gar nicht mehr so schlecht.

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