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Der grüne Abgeordnete Öllinger, ein Experte für FP-nahen Rechtsextremismus, hat herausgefunden, dass Martin Graf das Geld der 90-jährigen Dame u. a. in sogenannte Bananen-Kühlschiffe gesteckt hat, eine vermeintliche Steuersparanlage, mit der schon viele Menschen ihr Geld verloren haben. Auch die Bananen-Wertpapiere der alten Dame dürften unter Wasser sein.
Die tausendjährige Ideologie, zu der Graf und sein Umfeld eine gewisse Affinität haben, unterschied bekanntlich zwischen "raffendem Kapital" und "schaffendem Kapital". Letzteres das einzig Wahre, auch weil damit so viele schöne Panzer, Stukas etc. geschaffen werden konnten. Wo Bananen-Kühlschiffe da einzuordnen sind, werden uns die burschenschaftlichen Stiftungsräte schon noch sagen, oder?
An einer anderen, aber nicht gänzlich fernliegenden Front erfahren wir, dass Karl-Heinz Grasser von mehr als acht Millionen Euro Honorar für seine Tätigkeit bei Meinl rund fünf Millionen nicht versteuert haben soll. Zu wenig beachtet wurde dabei die Frage: Wofür hat Grasser in nur zwei Jahren acht Millionen bekommen? Dafür, dass die MIP (Meinl International Power) ihre Investoren großteils um ihr Geld gebracht hat?
Die 90-jährige Dame ließ sich vom Dritten Nationalratspräsidenten blenden, die Anleger bei der MIP vom Charme des KHG. Zwei Kapitel im großen Sammelband "Other people's money". (Hans Rauscher, DER STANDARD, 9./10.6.2012)
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wahrscheinlich hat sich der G. vor dem coup wochenlang heinz conrads videos reingezogen...
;)
der war aber aus anderem holz, auch wenn es bequem ist auf dem schmäh trittbrett zu fahren.
.. wären allerdings wirklich auch einmal wert, hinterfragt zu werden. senil scheint die dame ja nicht zu sein. wenn sie ihr geld zu so rechtschaffenen volks- und möglicherwiese auch parteigenossen trägt - selber schuld.
sollte selbst ein Dieb davor bewahrt werden um Haus und Hof gebracht zu werden?
Selbst, wenn ihm ein Vertrag unter gejubelt wird mit welchem er sich praktisch selbst bestiehlt.
Trickbetrug bleibt Trickbetrug. IMO, selbst wenn es dazu keinen strafrechtlichen Tatbestand gibt.
Es ist ja nicht selbstverstaendlich,bdass ein NR Praesident und "Rechtsanwalt" sich wie ein Schnapphahn und Taschlzieher verhaelt?
Nur Insider und kritische Geister wissen, dass es zum System seiner Partei und seiner BurschiOrg der Gesichtsbeschaedigten gehoert ...
Er konnte sie doch gar nicht blenden - sie muss genau gewusst haben, wofür er politisch steht, er hat niemals einen Hehl daraus gemacht.
Dass sie das für Anstand hielt, kann man eigentlich nicht ihm vorwerfen.
die ihr eine Bekanntschaft mit Herrn Graf nicht verunmöglicht. Muss sie deshalb gesenkten Hauptes akzeptieren, dass er sie über den Tisch zieht? Sicher nicht. Solche uappetitlichen Gechichten kommen sicher öfter vor, gelangen dann nur selten an die Öffentlichkeit und sind a priori nicht mit einer politischen Funktion verbunden, und wenn, dann üblicherweise auf der Ebene eines hinterletzten Provinzbürgermeisters. Dass jemand in einer Position wie Herr Graf so etwas tut, ist schon wirklich erschütternd. Und dass die alte Dame ihn und seine Partei für seriös hält oder hielt, ist vielleicht traurig, aber jetzt ist sie sicherlich eines Besseren belehrt und hat wohl vielen Anderen auch - unfreiwillig - zu einer gewissen Einsicht verholfen..
Natürlich ist ein Betrug auch dann strafbar, wenn er absehbar gewesen wäre, und natürlich ist das Recht der Betrogenen auf Schadenersatz und Bestrafung des Betrügers unabhängig von ihrer politischen Einstellung.
Ich war allerdings nicht erschüttert, dass jemand in der Position des Herrn Grafs "so etwas tut"; erschüttert war ich seinerzeit, dass jemand wie Herr Graf in so eine Position gelangt - mit Duldung der Regierungsparteien, wohlgemerkt.
.
wieso "duldung"?
der wurde mit (nicht wenigen) stimmen der regierungsparteien gewählt. und zwar insgesamt mit 109!
die blaunen haben nur 37 sitze, d.h. es entfallen auf die anderen parteien 72 stimmen für Graf.
da das bündniszumpferl mit den blaunen arg zerstritten ist, und auch von den grünen sicher keine pro-Graf-stimmen zu erwarten sind, entfallen diese 72 stimmen großteils auf die beiden regierungsparteien.
das war damals eine schande, und ist es heute immer noch.
Ich wette 100 Euro, dass Sie es nicht schaffen, ein Monat lang im Standard in keiner Ihrer Kolumnen in irgendeiner Form Hitler oder das dritte Reich zu erwaehnen. Das nimmt leider schon die Auswuechse einer ungesunden Obsession ein bei Ihnen.
Beitrag an total falscher Stelle !. Gehört zu Pröll-Interview :
http://derstandard.at/133855902... ber-schuld
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