"Ein Kind ist kein weißes Blatt Papier"

Interview |
  • Der Evolution bei der Arbeit zusehen: "Kinder zu haben zählt zu den intensivsten Erfahrungen, die man als Mensch machen kann."
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    Der Evolution bei der Arbeit zusehen: "Kinder zu haben zählt zu den intensivsten Erfahrungen, die man als Mensch machen kann."

Der zweifache Vater Raoul Schrott über mächtige Mütter, späte Väter, Kinder als Projektionsflächen und das Überwinden der eigenen Eltern

STANDARD: Herr Schrott, wer Ihnen private Fragen stellt, läuft Gefahr; dadaistische Antworten zu bekommen, wie etwa die, dass Sie auf einem Schiff im Atlantik geboren wurden und nicht in Tirol. Wenn ich Sie jetzt nach Ihren Kindern frage, was erzählen Sie mir dann?

Schrott (lacht): Die statistisch erfassten Daten: verheiratet, zwei Kinder. Die gerade einmal fünfeinhalb Jahre und fünf Monate alt sind und sich sehr mögen, sodass das größere uns am liebsten aus dem Haus hätte.

STANDARD: Warum haben Sie einen entrechteten Vater zum Protagonisten Ihres aktuellen Romans "Das schweigende Kind" gemacht?

Schrott: Als Vater hat mich dessen Ohnmacht betroffen gemacht. Ich habe Freunde und Bekannte, die das durchleiden - ohne darüber reden oder sich ein Echo darauf erhoffen zu können. Es ist ein stigmatisiertes Thema: Jeder von uns kennt solche Fälle persönlich, es gibt aber keinen öffentlichen Diskurs darüber, nur eisiges Stillschweigen seitens der Politik. Dabei geht es um eine existenzielle Problematik. Alleingelassen von Gesetzgebung wie Gerichten, offenbart sich in diesen Fällen eine allgegenwärtige Tragik. Was wäre es da mehr wert, zum Thema der Literatur gemacht zu werden? Schriftstellerei mag ja inzwischen eher Unterhaltungskunst sein, dennoch vermag sie es immer noch, solche Abgründe aufzuzeigen. Und die Fallhöhen sind so dramatisch wie alltäglich. Denn es geht ja nicht um dumme junge Buben, die vor dem Vatersein davonlaufen, sondern meist um Männer im mittleren Alter, denen auf einmal der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Sich in diese Situationen hineinzudenken, das war ein zermürbender, erschöpfender Prozess - emotionell ebenso kastrierend wie der Kindsverlust, den diese rechtlosen Väter erleiden.

STANDARD: Haben Sie als verheirateter Vater von zwei Kindern Angst, dass Ihnen Ähnliches widerfahren könnte, was Freunde erlebt haben?

Schrott: Nein. Aber wissen Sie was - das haben sich die rechtlosen Väter wohl auch gedacht. Oder dass ihre Beziehung zum Kind dafür schon zu eng wäre. Tatsächlich dauert es ja, bis die Bindung zum Kind dieselbe Intensität erreicht, die sich bei der Mutter aufgrund der Schwangerschaft und des Stillens ergibt. Aber das sind nur ein paar Monate, in denen man die Nähe wachsen spüren kann, bis die Beziehung zum Vater ebenso stark, ebenso unabdingbar wird. Umso katastrophaler ist es, wird der Vater in den ersten prägenden Lebensjahren ausgeschlossen, in denen Identität und Geschlechterrollen vorgebildet werden. Denn es ist ein Rollenspiel, bei dem es weniger darum geht, wer arbeitet und wer beim Kind bleibt, als darum, dem Kind zwei einander ergänzende Haltungen anzubieten, mit denen es der Welt begegnen kann. Und das ist, entgegen allen Vorurteilen, nicht geschlechtsspezifisch.

STANDARD: Was macht Sie da so überzeugt?

Schrott: Die Kinderpsychologie zeigt deutlich, dass die Natur da keinen Geschlechterunterschied vorgibt. Ein Kind braucht Bezugspersonen, ob weiblich oder männlich, ist unerheblich, solange das Kind Mütterlichkeit und Väterlichkeit erfährt. Das zeigt sich bei alleinerziehenden Eltern, gleichgeschlechtlichen Paaren, Kinderdörfern und Kindergärten: Da übernehmen Männer die Mutterrolle mit ebenso viel Umsicht oder Einfühlsamkeit, wie Frauen auch die Väterrolle anzunehmen verstehen. Das merke ich jeden Tag bei unserem elterlichen Rollenspiel. Aber das will erlernt sein. Bevor das erste Kind auf die Welt kam, war die Unsicherheit ebenso groß wie der Respekt vor der Verantwortung. Ich habe es gehasst, wenn jemand mich warnte, dass mein Leben sich völlig verändern würde - als wäre ein Kind ein Gebrechen. Aber natürlich ist es wahr: Das Leben verändert sich - um sich zu vertiefen. Man erfährt Selbstlosigkeit ebenso wie Erfüllung. Diese Worte klingen pathetisch, aber sie erhalten durch ein Kind ihre Wahrheit. Und zählen zu den intensivsten Erfahrungen, die man als Mensch machen kann.

STANDARD: Apropos Veränderung: Sie sind in vielen Porträts als Dauerreisender beschrieben worden. Mussten Sie als Vater Abstriche in Ihren Routinen machen?

Schrott: Natürlich ergeben sich Einschränkungen; mit denen musste sich meine Frau aber genauso abfinden. Einschneidender ist die Verantwortung, die man übernimmt - es macht ja einen Unterschied, ob ich mit so einem Seiltänzerfach wie der Schriftstellerei nur mich selbst oder auch eine Familie erhalten muss. Die Arbeitsroutinen verlagern sich: der Schreibtisch hier, die Rufe, ich soll spielen kommen, dort, dazwischen Windeln wechseln, einkaufen, kochen. Meiner Frau geht es ähnlich - es ist eine Arbeitsteilung, die stets aufs Neue ausgeglichen werden muss. Dafür steht man mitten in einem anderen Leben: Jedes Globetrotten als Sache für sich lebt sich irgendwann ab. Dann will man das, was man dadurch gewonnen hat, weitergeben - nicht nur in Büchern. Mit einem Kind zu sein stellt da eine sprachlos schöne Art von Dasein dar. Es öffnen sich ungekannte Blickwinkel. Indem man ein Kind aufwachsen sieht, erlebt man sich selbst noch einmal und erkennt Teile seiner selbst, derer man sich vorher kaum bewusst war. Der Co-Autor meines Buches über Hirnforschung hat mir zum zweiten Kind gratuliert und gemeint: Jetzt hast du wieder ein neues Studienobjekt. Das ist wahr. Man sieht der Evolution bei der Arbeit zu, nicht nur dem Spracherwerb und der Entwicklung der Motorik, sondern der Entwicklung des Menschseins überhaupt.

STANDARD: Wenn man Ihnen zuhört, kommt man unschwer zur Überzeugung, dass die späteren Väter die besseren Väter sind. Ist das so?

Schrott: Das ist sicher oft der Fall. Spätere Väter sind wohl die gelasseneren Väter. Man kann dem Existenzdruck, der in unserer Gesellschaft auf Väter, Männern lastet, ruhiger begegnen. Und der eigene Profilierungsdrang - der nicht nur negative Seiten hat - weiß sich besser einzuordnen. Dem Vatersein ist zuträglich, zu wissen, wer man ist, was man kann und wo man steht. Das zeichnet sich meist erst mit 40 ab.

STANDARD: Auf einen Standard-Text von Ihnen zum Thema Väterrechte ("Der traumatische Kreidekreis", 16. 12. 2011; Anm.) gab es heftige Reaktionen, unter anderem von vielen Frauen, die Ihre Sichtweise als zu einseitig empfanden.

Schrott: Im Nachhinein betrachtet, hätte ich mehr unterstreichen sollen, dass mein Bericht nicht gegen Mütter an sich gerichtet war, wie auch? Ich wollte das Profil jener Frauen umreißen, die Kinder als ihren Besitz betrachten und deren Kontakt zum Vater ohne nachvollziehbare Gründe unterbinden. Das ist ein Verhalten, das ohnehin jede gute Mutter verdammt: Das habe ich im Laufe meiner Lesereise, wo vor allem Frauen kommen, oder zuletzt bei einer Radiodiskussion erlebt. Um ebenso überraschend zu erfahren, dass die unterschiedlichen politischen Plattformen zur Vertretung von Väterrechten fast zur Hälfte von Frauen getragen werden.

Verwundert hat mich jedoch, dass man die Haltung, eine gemeinsame Obsorge zu verweigern, auch nur im Entferntesten mit Feminismus in Verbindung bringt. Feminismus heißt doch, einen aktiven Vater einzufordern, sich als gleichberechtigt zu sehen, um gerade nicht auf die Mutterrolle reduziert zu werden. Völlig unbegreiflich ist jedoch die Haltung des Frauenministeriums. Soweit ich sehe, wäre man allenfalls dann bereit, in eine verpflichtende gemeinsame Obsorge einzuwilligen, wenn die Gleichstellung der Frau erreicht ist. So überfällig Letzteres ist - ein Kind zu diesem Zweck als politisches Pfand zu instrumentalisieren ist obszön.

STANDARD: Familienrichter sind in der Zwischenzeit angehalten, zunehmend auf gemeinsame Obsorge hinzuwirken. Allerdings nur bei Paaren, die vorher verheiratet waren.

Schrott: Das hat sich bislang nicht herumgesprochen. Selbst die Reaktion auf die Rüge des internationalen Gerichtshofs für Menschenrechte, dem Kind in Österreich das Recht auf beide Elternteile einzuräumen, ist mittlerweile zwei Jahre überfällig. Dass man so etwas überhaupt einfordern muss, zeigt, wie wenig humanen Konsens es bei uns gibt. Im Gegensatz zur anderen Hälfte der EU, wo von Frankreich bis Skandinavien eine gemeinsame Obsorge selbstverständlich ist. Das gilt insbesondere für unverheiratete Paare. Kinder kommen aber heute fast zur Hälfte in Lebensgemeinschaften auf die Welt - und sind deswegen doch nicht ungeplant. Da einem Elternteil ein Machtmonopol zu gewähren, wie das bei uns per Gesetz vorgeschrieben ist, das kann nur zu Missbrauch führen. Bei Rosenkriegen schon gar.

Wer sich nicht als kooperativer Erzieher erweist, dessen Rechte sollten folglich dementsprechend beschnitten werden. Beim Obsorgerecht ist es jedoch umgekehrt. Da kann die Mutter tun und lassen, was sie will, und trotz Gerichtsbeschluss unter verschiedensten Vorwänden den Kontakt zum Vater unterbinden - de facto lässt sich das nicht ahnden. Jeder Familienanwalt wird Ihnen sagen, dass Sie dagegen machtlos sind. Müssten beide Elternteile jedoch ihre Kooperationsbereitschaft unter Beweis stellen, sähe die Sache völlig anders aus.

STANDARD: In Ihrem Roman "Das schweigende Kind" sind allerdings beide, Mutter und Vater, vollkommen gebrochene Figuren.

Schrott: Ein Roman ist kein Pamphlet für Väterrechte - da hätte ich schon Onkel Toms Hütte schreiben müssen. Ein Stück Literatur kann besser das Ambivalente und Widersprüchliche nachzeichnen, das in Beziehungskonstellationen immer wieder auftaucht: latente Gewalt, Opfer, die zu Tätern werden; Unschuld, die in Schuld umschlägt, die verschiedenen Formen von Selbstdarstellung dabei, Lüge und Wahrheit. Im Roman wiederholen die beiden Charaktere letztlich ihre Kindheitsmuster, ohne sich aus ihren Verstrickungen lösen zu können. Dabei wird das Thema Mann-Frau - von wegen hier ginge es um ein Frauenbild Weininger'schen Zuschnitts - nicht thematisiert, sondern gegenseitige Abhängigkeiten. Die sich letztlich auch an der Architektin Kim messen lassen.

Was vorgeführt wird, sind Persönlichkeitsstrukturen, wie sie bei den Fällen von Kindheitsentzug immer wieder zutage treten: ein Verbarrikadieren in der Vergangenheit; Rache; Machtausübung, auch um eigene Schwächen zu überspielen; geringe Selbstwertgefühle, die durch die bedingungslose Zuwendung eines Kindes kompensiert werden - das Kind ist dann quasi die emotionale Lebensbatterie. Je besser der Vater sich mit dem Kind versteht, desto mehr gilt es ihn als Konkurrenten fernzuhalten. Hinter allem steckt letztlich die Angst, das Kind könnte den anderen mehr lieben.

Um sich aus diesem Teufelskreis zu lösen, müsste man jede Bindung zur Mutter und zum Kind abbrechen. Aber das geht natürlich nicht: Durch das Kind wird man erpressbar. Und das nützen solche Mütter aus. Sie halten dazu die Konfrontation permanent aufrecht, letztlich, weil sie dadurch in ihrem Selbstwert bestätigt werden.

STANDARD: Ihr Roman zeigt sehr eindringlich, dass es im Konflikt gar nicht um das Kind geht, sondern um die gescheiter- te Beziehung der Eltern.

Schrott: In diesem Buch geht es um Liebe als Projektion. Auch sie drückt sich ja in einem Rollenspiel aus. Die idealisierte, romantische Liebe - die Amour fou meines Buches - sieht jedoch den anderen nur so, wie man ihn haben will, nicht aber, wie er ist. Und damit wird die Liebe übergriffig und zu einem Akt von Gewalt. Und sie wirft die Frage auf, wer wir wirklich sind. Jedes Ich ist Produkt von Konditionierungen, die sich in jener langen und intensiven Lernphase etablieren, die wir Kindheit nennen. Wobei die Weiterentwicklungen von einer Generation zur nächsten nur gering sind. Niemand vermag sich komplett zu verändern. Das merkt man erst an den eigenen Kindern. An ihnen sieht man deutlich, wie viel an Persönlichkeit bereits von Anfang an vorhanden ist, ohne dass dies der Erziehung zugutegeschlagen werden könnte. Ein Kind ist kein weißes Blatt Papier, das von seinen Eltern erst beschrieben wird. Man muss Kinder in ihrer Eigenständigkeit erkennen. Ich bin in einem harmonischen Elternhaus aufgewachsen, wo mir ebenso viel Freiraum zugestanden wie Grenzen gesetzt wurden - was ich erst heute richtig zu schätzen weiß. Sein Selbstvertrauen hat man stets den Eltern zu verdanken.

STANDARD: Sie sagen, Ihnen wurde von Ihren Eltern viel Freiraum zugestanden. Liegt heute nicht oft zu viel Augenmerk auf Kindern, das diesen Freiraum nicht ermöglicht?

Schrott: Vielfach müssen Kinder das erfüllen, was die Eltern mit ihrem Leben selbst nicht zu leisten vermochten. Dazu muss die Liebe zu den Kindern manchmal die eigene Leere oder die Leerstellen in der Partnerschaft füllen. So oder so wird das Kind zur Projektionsfläche. Zum Stellvertreter. Zum Erwachsenen im scheinbar unschuldigen Kleinformat. Oder gar zum Lebenspartner. In dieser Hinsicht bräuchte es längst eine andere Einschätzung, die im skandinavischen Raum selbstverständlich ist: nämlich dass ein Kind etwas Eigenes ist und keinem Elternteil gehört.

Vater zu sein, empfinde ich als Privileg. Das heißt nicht, dass einem ein Kind nicht dann und wann auf die Nerven gehen kann. Kinder müssen Grenzen ausreizen, um die Welt zu entdecken. Natürlich reagiert man auf ein nervendes Kind. Dabei geht es um Angemessenheit und Umsicht, ebenso wichtig jedoch ist die Ehrlichkeit der Reaktion. Ein Kind lernt so auch, mit den Gefühlslagen der Eltern umzugehen. Finden solche Auseinandersetzungen auf offene, nachvollziehbare Weise statt, kriegt man zufriedene Kinder. Weil sie dabei auch lernen, wie sich eigene Unzufriedenheiten ausdrücken lassen.

STANDARD: Stichwort: Ehrlichkeit. In ihrem Buch schreibt der Vater seine Version der Geschichte zwischen den Eltern für seine Tochter auf. Ist Kindern die Geschichte ihrer Eltern zumutbar?

Schrott: Notgedrungen. Jeder Psychologe wird Ihnen erklären, dass Unwissen über die eigenen Wurzeln schlimmer ist als die Auseinandersetzung damit. Was nichts an der Schmerzhaftigkeit ändert.

STANDARD: In "Das schweigende Kind" merkt man unterschwellig, wie sich das Rollenspiel zwischen den drei Charakteren immer wieder verschiebt .. .

Schrott: ... das stimmt. Unsere Rollen prägen uns: Persona ist im eigentlichen Wortsinn eine Maske, die man sich aufsetzt und durch die man spricht. Das betrifft die Rollen von Frau und Mann, von Liebendem und Geliebter ebenso wie von Mutter und Vater. Es ist ein Spiel, das von Kultur zu Kultur jedes Mal anders ist - und das sich in den letzten 20 Jahren verändert hat. In meiner Jugendzeit war es noch üblich, einem Mädchen den Hof zu machen. Heute schüttelt ein 15-Jähriger darüber nur den Kopf. Ein anderes Rollenspiel hat sich jedoch noch nicht etabliert. Oder nehmen Sie den Zugang zu Pornografie, der heute auch für die Jugendlichen prägend wird. Das macht die Pubertät, würde ich behaupten, weniger lustvoll. Das Entdecken des anderen war doch eine der schönsten Herausforderungen.

STANDARD: Am Ende verliert das Kind beide Eltern und gewinnt dafür die eigene Sprache wieder. Muss man die eigenen Eltern loslassen, um erwachsen zu werden?

Schrott: Vielleicht muss man die eigenen Eltern überwinden. Oder besser noch: sie als Menschen verstehen. Sie hinter ihren Vater- und Mutterrollen erkennen, die sie einmal besser, einmal schlechter ausgefüllt haben. Das ist schwer: wie zwischen Ich und Rolle, Innen- und Außensicht unterscheiden? Das gelingt erst, wenn Kinder erwachsen werden, oder besser: wenn Erwachsene erwachsen werden, ihrer Sterblichkeit bewusst. Wenn man sein eigenes Leben Revue passieren lassen kann, kommt meist Verständnis für die eigenen Eltern auf. Jetzt, wo ich Vater bin, begreife ich auch meine Eltern besser - und sehe neben ihrer Rolle auch die Menschen. Statt überwinden müsste man eher sagen: die Eltern umfassen, sie von allen Seiten erleben. Das ist das Beste, was man als Kind erfahren kann. Man lernt zu verstehen, woher man kommt - und kann auch verzeihen. (Mia Eidlhuber, DER STANDARD, 9./10.6.2012)

Raoul Schrott, geb. 1964, studierte Literaturwissenschaften in Norwich, Paris, Berlin und Innsbruck, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt den Joseph-Breitbach-Preis (2004). Bei Hanser erschienen zuletzt "Gehirn und Gedicht" (2011, gemeinsam mit Arthur Jacobs) und "Das schweigende Kind" (2012).

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