Bewerbungen: Präpotente Haltung der Firmen

10. Juni 2012, 17:11
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Antiquiert und schade ist die derzeitige Recruitingpraxis mancher Unternehmen

Antiquiert, beliebig und austauschbar. So bewerben sich Absolventen laut einer "qualitativen Analyse" des Karrierenportals monster.at. Kommentar dazu: "Erschreckend." Und: So werde man im riesigen Stapel von Bewerbungen nicht reüssieren.

Was machen denn die Jungen noch alles falsch? Sie haben zu wenig Sozialkompetenz, sind zu wenig engagiert, nicht loyal genug - abgesehen davon, dass sie sich nicht einmal bewerben können.

Daraus spricht eine ziemlich präpotente Haltung der Unternehmen, die offenbar immer noch glauben, dass sie in der Position sind, hunderten Bewerbern von oben herab ins Maul zu schauen. Sind das dieselben, die behaupten, sie wollten attraktive Firmen sein, die schwören, Mitarbeiter seien ihr höchstes Gut, und händeringend Nachwuchs suchen? (Karin Bauer, DER STANDARD, 9./10.6.2012)

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    Firmen können es sich nicht leisten Bewerber von oben herab zu behandeln.

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