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Christian Petz hat den zwei Restaurants von Wein & Co ein neues Konzept verpasst.
Aber nicht doch. Nur weil die Weinhandelskette Wein & Co seit einiger Zeit auch Mittagsmenüs - und noch dazu zu echten Kampfpreisen - anbietet, heißt das keineswegs, dass dazu zwangsläufig auch ein Glas Wein (oder gar zwei!?) geordert werden müssten.
Das wäre in einem Land wie dem unseren, wo Wein immer noch ziemlich ausschließlich als Trankl und nicht als Begleiter eines zivilisierten Essens verstanden wird, auch nicht durchzusetzen. Man darf also ganz schamlos auch Apfelsaft gespritzt, Coca-Cola oder auch nur Wasser trinken, während man um gerade einmal 9,90 Euro ein zweigängiges Menü verputzt, das sich in dieser Qualität auch mit deutlich teurerem Essen messen kann.
Neues Konzept von Christian Petz
Schuld daran ist wieder einmal Christian Petz, der einstweilen zwei Restaurants der Großkette ein neues Konzept verpasst hat. Und Küchenchef Martin Kammlander, der im Shop Jasomirgottstraße auch selbst hinterm Herd steht. Da darf man sich etwa eine richtig fein abgeschmeckte Ribollita erwarten und danach ein frisch gegrilltes Kalbsschnitzel mit leichter Pilzsauce. Oder auch den wunderbaren Petz-Oktopus mit Artischocken und Safran. Hinterher gibt es Hausbrandt-Espresso um gerade einmal einen Euro. Darauf sollte man jetzt aber echt ein Gläschen heben! (Severin Corti, DER STANDARD, 9.6.2012)
Wein & Co Lunch, Filialen Jasomirgottstraße, 1010 Wien und Mariahilfer Straße 36, 1060 Wien
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Hab ich auf kein einziges Gericht lust gekriegt
und das in der verrauchten Bude einzunehmen machts auch ned besser
war früher oft dort und hab das Konzept mögen aber irgendwie wird mir der wein und co immer unsympathischer
Doch nicht etwa weil ich darauf hingewiesen habe, dass der im Artikel genannte Preis von 9,90 falsch ist und es mittlerweile 10,90 kostet? Was darauf schließen lässt, dass das ein lange vorbereiteter Schubladenartikel war, der nun - viel später als er offenbar verfasst wurde - veröffentlicht wurde.
Oder war es die darauf folgende Spekulation, derzufolge diese Veröffentlichung im Interesse von Wein&Co wäre und vermutlich für diesen nicht kostenlos, es aber peinlich ist, bei sowas die Daten nicht zu aktualisieren?
Was ist nun peinlicher: Das nicht-Ändern des Fehlers im Artikel oder der Löschfinger des sich auf den Schlips getreten fühlenden "Journalisten"?
zumindest das mit dem offenbar falschen preis.
die unterstellung, dass vonseiten wein&cos geld geflossen wäre und also der tatbestand der bestechung erfüllt wäre, hat die redaktion wohl in Ihrem eigenen, also des vorlauten posters, entfernt. weil Sie nämlich ansonsten vor gericht den wahrheitsbeweis antreten müssten und das, lieber herr sstephan, würdens ganz sicher nicht bringen. in dem sinn: lieber ganz still sein und nicht weiter unlauter mit unterstellungen herumwerfen. kann nämlich ganz schnell gefährlich werden, gell?
...jetzt habens mit also Angst gemacht. Weil ich schreib, dass ein offensichtlich veralteter Promotionartikel ein offensichtlich veralteter Promotionartikel ist, soll ich einen "Wahrheitsbeweis" antreten? Auf welchen "Tatbestand" wollen Sie denn hinaus - für "üble Nachrede" brauchts nämlich ein bisserl mehr als eine fundierte Spekulation. Aber nochmal - weil den Prozess für ich gerne:
Ich bezweifle, dass dieser veraltete Promotionartikel kostenlos veröffentlicht wurde!
Der Link zu Cola wurde schon erwähnt, die Preiskorrektur auch, aber wie dieser 'Preiskampf' letztendlich ausgehen wird, das kann nicht ein Herr Kammerer, und schon gar nicht ein Herr Petz beantworten. Vielleicht wird auf den überteuerten glasweise Ausschank der Weine spekuliert.
ja, früher stand oft "tee, rum, liköre" überm eingang, trotzdem war´s ein branntweiner, leider gibt es kaum mehr welche in wien. legendär war (ist?) der bei der U6 gumpendorferstrasse, der hat um 5 uhr früh aufgesperrt und war in meiner studentenzeit oft die letzte (bw. erste) zuflucht, wenn schon alles zu hatte und wir nicht und nicht nachhause wollten.
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