Mittags in der Vinothek

11. Juni 2012, 16:58
  • Christian Petz hat den zwei Restaurants von Wein & Co ein neues Konzept verpasst.
    foto: copyright herbert lehmann/wein & co

    Christian Petz hat den zwei Restaurants von Wein & Co ein neues Konzept verpasst.

Bei Wein & Co gibt es seit einiger Zeit feine Mittagsmenüs zu Kampfpreisen

Aber nicht doch. Nur weil die Weinhandelskette Wein & Co seit einiger Zeit auch Mittagsmenüs - und noch dazu zu echten Kampfpreisen - anbietet, heißt das keineswegs, dass dazu zwangsläufig auch ein Glas Wein (oder gar zwei!?) geordert werden müssten.

Das wäre in einem Land wie dem unseren, wo Wein immer noch ziemlich ausschließlich als Trankl und nicht als Begleiter eines zivilisierten Essens verstanden wird, auch nicht durchzusetzen. Man darf also ganz schamlos auch Apfelsaft gespritzt, Coca-Cola oder auch nur Wasser trinken, während man um gerade einmal 9,90 Euro ein zweigängiges Menü verputzt, das sich in dieser Qualität auch mit deutlich teurerem Essen messen kann.

Neues Konzept von Christian Petz

Schuld daran ist wieder einmal Christian Petz, der einstweilen zwei Restaurants der Großkette ein neues Konzept verpasst hat. Und Küchenchef Martin Kammlander, der im Shop Jasomirgottstraße auch selbst hinterm Herd steht. Da darf man sich etwa eine richtig fein abgeschmeckte Ribollita erwarten und danach ein frisch gegrilltes Kalbsschnitzel mit leichter Pilzsauce. Oder auch den wunderbaren Petz-Oktopus mit Artischocken und Safran. Hinterher gibt es Hausbrandt-Espresso um gerade einmal einen Euro. Darauf sollte man jetzt aber echt ein Gläschen heben! (Severin Corti, DER STANDARD, 9.6.2012)

Wein & Co Lunch, Filialen Jasomirgottstraße, 1010 Wien und Mariahilfer Straße 36, 1060 Wien

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24 Postings

Beim Studium de Speisekarte online

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Hab ich auf kein einziges Gericht lust gekriegt
und das in der verrauchten Bude einzunehmen machts auch ned besser

war früher oft dort und hab das Konzept mögen aber irgendwie wird mir der wein und co immer unsympathischer

warum wurde mein Kommentar gelöscht?

Doch nicht etwa weil ich darauf hingewiesen habe, dass der im Artikel genannte Preis von 9,90 falsch ist und es mittlerweile 10,90 kostet? Was darauf schließen lässt, dass das ein lange vorbereiteter Schubladenartikel war, der nun - viel später als er offenbar verfasst wurde - veröffentlicht wurde.
Oder war es die darauf folgende Spekulation, derzufolge diese Veröffentlichung im Interesse von Wein&Co wäre und vermutlich für diesen nicht kostenlos, es aber peinlich ist, bei sowas die Daten nicht zu aktualisieren?

Was ist nun peinlicher: Das nicht-Ändern des Fehlers im Artikel oder der Löschfinger des sich auf den Schlips getreten fühlenden "Journalisten"?

unten der hansl (eamonclever) hat es aber unzensiert schreiben dürfen

zumindest das mit dem offenbar falschen preis.

die unterstellung, dass vonseiten wein&cos geld geflossen wäre und also der tatbestand der bestechung erfüllt wäre, hat die redaktion wohl in Ihrem eigenen, also des vorlauten posters, entfernt. weil Sie nämlich ansonsten vor gericht den wahrheitsbeweis antreten müssten und das, lieber herr sstephan, würdens ganz sicher nicht bringen. in dem sinn: lieber ganz still sein und nicht weiter unlauter mit unterstellungen herumwerfen. kann nämlich ganz schnell gefährlich werden, gell?

phhuuuhuuu

...jetzt habens mit also Angst gemacht. Weil ich schreib, dass ein offensichtlich veralteter Promotionartikel ein offensichtlich veralteter Promotionartikel ist, soll ich einen "Wahrheitsbeweis" antreten? Auf welchen "Tatbestand" wollen Sie denn hinaus - für "üble Nachrede" brauchts nämlich ein bisserl mehr als eine fundierte Spekulation. Aber nochmal - weil den Prozess für ich gerne:
Ich bezweifle, dass dieser veraltete Promotionartikel kostenlos veröffentlicht wurde!

das wörtchen "fein"

das die gastrokritiker so sehr lieben, nervt schön langsam.

dabei gäbe es genügend alternativen...

Klaß,

suppa, leiwaund, urgeil, Superschmackofatz. ;o)

wenn dir außer "lecker" keine alternative zu "fein" einfällt

dann würde ich einen deutschkurs empfehlen.

dem kollegen Hui Buh würde ich im übrigen als erstes mal den besuch der volksschule nahelegen ;-)

peinlich

würd ganz gut passen...
(auf dein posting)

Darauf sollte man jetzt aber echt ein Gläschen heben!

und wenn sie das tun, haben sie jeglichen preisvorteil durch das essen verloren. bestellen sie lieber gleich eine flasche, das ist wesentlich günstiger und sie haben mehr davon.

Langsam wirds peinlich!

Der Link zu Cola wurde schon erwähnt, die Preiskorrektur auch, aber wie dieser 'Preiskampf' letztendlich ausgehen wird, das kann nicht ein Herr Kammerer, und schon gar nicht ein Herr Petz beantworten. Vielleicht wird auf den überteuerten glasweise Ausschank der Weine spekuliert.

Wieviel bekommt man eigentlich für einen Link zu Coca-Cola, könnte man nicht einfach Cola schreiben???

"Mittags in der Vinothek"

Früher sind die Alkoholiker zum Brandweiner gegangen, heut gehens halt in die Vinothek, das Prinzip ist das selbe. :-)

"Brandweiner" ?

kommst du vielleicht gerade vom heurigen?

es heißt "branntweiner", sie experte!

Eigentlich...

..."Bradineser"!

geh,

"tee- und likörstube" heißt das!

ja, früher stand oft "tee, rum, liköre" überm eingang, trotzdem war´s ein branntweiner, leider gibt es kaum mehr welche in wien. legendär war (ist?) der bei der U6 gumpendorferstrasse, der hat um 5 uhr früh aufgesperrt und war in meiner studentenzeit oft die letzte (bw. erste) zuflucht, wenn schon alles zu hatte und wir nicht und nicht nachhause wollten.

kaisermühlen, kaisermühlen!
gleich neben dem pepihacker.

pfui deifl.

das mußte natürlich sein. die letzte lobhudelei cortis für das petzsche mittagsmenü im wein & co. ist ja schon einige zeit her.

vielleicht der journalisten preis

im intranet liest sich das ganze etwas anders entweder zwei-oder dreigängiges menü ab 10, 90.
mit den schaumsüppchen ... eh schon wissen

wcoleaks?

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