Französische Journalisten erregen sich über Hollandes Lebensgefährtin

8. Juni 2012, 14:54

"Libération" findet Première Dame als Journalistin keineswegs "normal"

Frankreichs neue "Première Dame", die Journalistin Valérie Trierweiler (47), wird von Kollegen ihres Berufsstandes kritisiert. Die linksliberale Zeitung "Libération" vom Freitag bezichtigte die Lebenspartnerin von Präsident Francois Hollande eines schweren Interessenskonflikts, weil sie darauf beharre, weiter journalistisch zu arbeiten.

Sie erweise der Branche einen Bärendienst, hieß es unter der Überschrift "Nein, Valérie Trierweiler ist nicht 'normal'". Auch wenn sie künftig für ihren Arbeitgeber "Paris Match" nur über Kulturthemen schreiben werde, könne sie nicht unabhängig berichten, meinte die Kommentatorin Béatrice Vallays. Auch Kultur sei politisch.

Persönliche Botschaften

Die ehemalige Politik- und jetzige Kultur-Journalistin Trierweiler gestand der Zeitung, dass sie ihren ersten Artikel seit der Wahl ihres Partners zum Präsidenten - die Rezension einer Biografie über die frühere amerikanische First Lady Eleanor Roosevelt (1884-1962) - bewusst gewählt habe. "Es stimmt, ich habe es genutzt, um einige persönliche Botschaften auszusenden."

Trierweiler beginnt ihre Rezension in dem Magazin mit den Worten: "Da schau mal einer an! Eine Journalistin als First Lady ist gar nichts Neues." (APA, 8.6.2012)

Und frau soll jetzt wie immer gehabt natürlich auf ihren Job verzichten. Sehr links, und vor allem sehr liberal diese Forderung. :-(

folgendes:

1) überschrift: "franzöischE jorunalisten erregen sich...".
2) "linksliberal" gibts nicht, links ist das gegenteil von liberal.
3) kultur ist nicht immer politisch, das ist quatsch.

lass mich raten: du bist liberal, stimmt's?

höhö

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