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Ein angenehmer Nebeneffekt des Frühlings ist, dass die meisten Pflanzen jetzt ansehnliche Blätter haben. Das gilt auch für Wurzelgemüse. Manche davon sind viel zu schön und gut, um sie wegzuschmeißen - stattdessen sollten sie gegessen werden.
Rote-Rüben-Blätter gehören dazu: Die gestreiften Stiele, die fast in Regenbogenfarben leuchten, und die grünen Blätter mit den violetten Adern sehen aus wie Gemüse aus einer frühen Folge von "Raumschiff Enterprise". Das Blatt schmeckt sehr ähnlich wie Mangold, mit dem die Rübe eng verwandt ist. Die Stängel wiederum liegen auch geschmacklich zwischen Knolle und Blatt: Von Ersterem haben sie die erdig-süße Note, von Zweiterem die leichte Bitterkeit.
Einige Bauern dürften erkannt haben, dass sich durch den Extra-Blätterverkauf mit der Rübe zweimal Geld verdienen lässt, jedenfalls kommt mir vor, dass sie heuer auf Wiener Bauernmärkten deutlich öfter angeboten werden als in früheren Jahren. Hin und wieder sind sie aber auch mit den jungen Rüben dran zu haben, was einem ein vegetarisches Nose-to-Tail-Vergnügen beschert.

Seltener genossen, aber ebenfalls köstlich sind Radieschenblätter. Optisch zugegeben keine Offenbarung, weil einfach nur unauffällig blassgrün, duften sie dafür herrlich pfeffrig, wenn sie frisch sind, und haben eine gewisse pelzige Knackigkeit, die zum Hineinbeißen verleitet. Geschmacklich erinnern sie ein wenig an milden Sauerampfer und haben einen spannenden Biss. Wer junge Radieschen bekommt, sollte sie keinesfalls ohne Blätter kaufen.
Eigentlich hätte in dieser Liste auch noch das Kohlrabi-Blatt stehen sollen, da ich aber diese Woche wenig Zeit hatte und keine appetitlichen Kohlrabi-Blätter gefunden habe, fehlen sie leider - Fortsetzung soll folgen. Eine Bitte an die Poster: Vervollständigen Sie diesen bescheidenen Anfang mit diversen Blattrezepten! Wen das alles nicht interessiert: Weiter unten geht's um die kommende Kaffee-WM.
Rote-Rüben-Blätter und ihre Stiele
Die Blätter waschen, schleudern, die festen Stiele entfernen und den Rest schneiden und wie Mangold verarbeiten - in meinem Fall habe ich sie mit Knoblauch und Schalotten in Olivenöl gebraten.
Sie sind etwas fester als etwa Spinat und brauchen daher ein wenig länger. Mit weich gekochten mehligen Erdäpfeln und etwas Olivenöl mischen und etwa zu Spargel servieren.

Die Stiele kann man entweder klein schneiden und zwecks Konsistenz-Auffettung ebenfalls mit den Blättern garen, allerdings bleiben sie dabei mitunter etwas erdig und fasrig.

Köstlich werden sie hingegen, wenn man sie in Rote-Rüben-Saft für eine halbe Stunde gart - ich habe dafür die gleiche Heim-Sous-Vide-Methode verwendet wie für die Erbsen.


Nach dem Garen die Flüssigkeit zu einem Sirup reduzieren und die Stängel damit glasieren. Das Ergbnis ist butterweich und herrlich süß (passt damit aber eher nicht mehr zu Spargel!) und lässt sich nicht nur mit den Blättern gemeinsam, sondern auch gut als Nachspeise essen, etwa zu einer Creme Caramel oder Blauschimmel. (Die Idee verdanke ich dem Herrn Bühler und seinem spannenden Käsegang).


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Es wird einfach eine Gemüsesuppe mit viel Gemüse aus eigenem Garten zusammen gekocht. Die junge Blätter der Roten Rübe und die junge Knolle werden die einmalige Farbe und Geschmack der Suppe geben. Es entsteht keine klare Suppe (wie im Fall) von Barszcz (auf deutsch verschieden geschrieben Borsch). Es ist einfach eine Frühlingssuppe, die ist köstlich und (nur Jahreszeit bedingt) in fast (wenn nicht "ausgegangen") ist jedem Lokal in Polen
sind auch eine Alternative.
Danz ganze grüne zeugs mit ganzen Früchten und Wasser zu einem Smoothie mixen.
Köstlich!
oder die blätter mit ein bißchen Ricotta oder Ähnlichem und Gewürzen zu einem Brot-Aufstrich mixen.
http://www.gruenesmoothies.de/
im wunderbaren Busan (www.busan.at) in 1050 hab ich einmal einen sehr guten koreanischen Radieschenblättersalat bekommen. zuerst dachte ich an irgendeineart Spinatsalat die liebe Wirtin hat mich dann aber aufgeklärt.
blöderweise haben die nur noch am mittag offen! verdammt!
einfach abenteuerlich.
"...weil ich es aber bisher nicht in seinen Laden geschafft habe, kann ich wenig dazu sagen."
der laden liegt übrigens nicht im guatemaltekischen hochland - vielmehr in der goldschlagstraße!
vielleicht sollte er doch besser bei best of blätter no bleiben, der müller?
...durchaus geneigt, Ihnen aufgrund Ihres Nicks Vorschussvertrauen zu schenken - aber ich bin trotzdem nicht sicher, ob ich Zielgruppe auch für "guten" Filterkaffee wäre?!
Der Kaffee bleibt im Filter einfach, im Gegensatz zu einem Espresso, viel länger mit Wasser in Berührung, dadurch löst sich mehr Koffein und vor allem Säure...
gebrühten kaffee muss man als komplett "anderes" getränk sehen als espresso! geht für mich schon mehr in richtung tee!
- mehr koffein ist richtig (muss ja nicht negativ sein)
- säure muss auch nicht immer schlecht sein, im filterkaffee kommt sie auch weniger intensiv rüber als bei espresso (da können moderne helle röstungen schon sehr sauer, euphemistisch als "fruchtig" beschrieben, sein - manche mögens, ist geschmackssache)
- es gibt auch bei gebrühten kaffee möglichkeiten die extraktionszeit kurz zu halten. stichwort: aeropress!
einfach mal probieren! im people on coffeine wird einem gerne ein guter gebrühter gemacht.
...ist mir gerade bei (herkömmlichen) Filterkaffee das Koffein zuviel. Bei den "fruchtigen"/sauren Espressi gebe ich Ihnen uneingeschränkt recht, allerdings sind genau auch das jene, die ich nicht mag.
Es ändert sich allerdings auch mein Geschmack; früher habe ich recht gerne einen Espresso aus der Cafetiere getrunken, mittlerweile trinke ich den auch nur mehr recht selten.
Den Tipp mit den Caffeine-Menschen gehe ich allerdings gerne nach...
ich kann sie auch gut verstehen hier, mir gehts großteils ähnlich :-)
allerdings ist da vieles auch reine gewöhnung. wenn man mal eine zeitlang eher hellere röstungen trinkt und dann auf einen klassisch italienischen espresso umsteigt hat man das gefühl holzkohle zu trinken ^^
in der Augasse hatte einen Barista, Said, der Österreichischer Meister war.
Herr Schärf, Besitzer des Roast (+ Daniel Moser) kauft die Bohnen weltweit, fährt zu ziemlich vielen Kaffeeauktionen und läßt im eigenen Unternehmen nach unterschiedlichen Graden rösten.
Ich hatte einmal ein sehr gutes Rezept für Radieschenblättersuppe -> lag einmal einem Adamah-Kistl bei. Erst war ich skeptisch, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass dieses "Kraut", das ich immer weggeworfen habe, schmecken soll. Aber das Ergebnis hat mich überzeugt.
Kurz: nach dem Artikel hier muss ich wirklich schauen, dass ich das Rezept wieder bekomme :-)
hier gibts auch positive Rückmeldungen: http://www.chefkoch.de/rezepte/5... suppe.html
Das und das untere kochbar Rezept sind aber auch nicht wirklich mehr als das typische Allround-Suppenrezept, mit dem man mehr oder weniger alles zu Suppe verarbeiten kann. Geeignet auch für Boretsch, Salat, Girsch, etc. etc. also so ungefähr alles, was grün und blättrig ist ;-)
zur Not geht vielleicht auch dieses Rezept aus dem Internet (5 Sterne Bewertung, 11 Bewertungen) http://www.kochbar.de/rezept/18... suppe.html
Ich denke damit ist das BlueOrange gemeint:
http://www.blueorange.co.at/index.php... tid=1:test
Kaffee ist in Ordnung, Bagels gut, aber überteuert
da finde ich Caffè a Casa in der Servitegasse 4A besser:
http://www.caffeacasa.net/index.php... ommon/home
Warum um alles in der Welt die homepage nur auf Englisch ist, weiss aber niemand (sollte das hip sein?)
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