Spritpreiskorridor bringt nur leichte Ersparnis

8. Juni 2012, 12:21
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Der Preis sinkt um einen Cent pro Liter, sinkende Rohölpreise an den Weltmärkten können bis Sonntag aber nicht weitergegeben werden

Wien - An diesem verlängerten Wochenende gilt erstmals der neue Spritpreis-Korridor. Gebracht hat er den Autofahrern gerade einmal eine Ersparnis von einem Cent pro Liter. Kostete am Dienstag Superbenzin 1,416 Euro je Liter, waren es am Tag darauf, als der Korridor zu wirken begann, 1,405 Euro. Bei Diesel lag der Preis am Dienstag bei 1,352 Euro, am Mittwoch pendelte er sich bei 1,341 Euro ein. Am Freitag kostete Superbenzin dann 1,405 Euro, Diesel 1,340 Euro, wie aus den Daten des ARBÖ hervorgeht. Der Rohölpreis ist in den vergangenen beiden Tagen deutlich gesunken.

Tankstellenbetreiber durften am Dienstag (5. Juni) um 12 Uhr die Preise erhöhen und dann bis zum Mittwoch (6. Juni) um 11 Uhr nur noch absenken oder konstant halten. Von da an muss der Treibstoffpreis bis Sonntag, 24 Uhr gleich bleiben. Ab Montag (0 Uhr) dürfen die Preise wieder abgesenkt werden. Am selben Tag dürfen die Preise - wie schon bisher festgelegt - einmalig um 12 Uhr angehoben werden.

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) will mit dem Korridor Preissprünge wie zu Pfingsten vermeiden. Die Mineralölindustrie kritisiert das als Eingriff in die freie Wirtschaft und gibt zu bedenken, dass sie während des Korridors gesunkene Rohölpreise nicht weitergeben könne. (APA, 8.6.2012)

  • Eine leichte Ersparnis von einem Cent bringt Minister Mitterlehners Spritpreiskorridor zunächst.
    foto: foto: hopi-media/bernhard j. holzner

    Eine leichte Ersparnis von einem Cent bringt Minister Mitterlehners Spritpreiskorridor zunächst.

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