Firefox 14 Beta macht das Web-Surfen sicherer

  • Die überarbeitete Adresszeile im Firefox 14: Kein Favicon mehr, andere Darstellung des Verschlüsselungsstatus.
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    grafik: mozilla

    Die überarbeitete Adresszeile im Firefox 14: Kein Favicon mehr, andere Darstellung des Verschlüsselungsstatus.

Full-Screen-Support für Mac OS X Lion - Plugins erst auf Wunsch geladen - Awesomebar mit Autovervollständigung

Knapp nach der Freigabe von Firefox 13 folgt nun eine erste Beta-Version von Firefox 14. Eines der Highlights: Der Firefox unterstützt nun den Full-Screen-Modus von Mac OS X "Lion".

Sicherheit

Für alle Betriebssysteme sind hingegen zwei konkrete Sicherheitsverbesserungen relevant: So erfolgen nun alle Google-Suchanfragen von Haus aus verschlüsselt, außerdem werden in der Adresszeile keine Favicons mehr dargestellt. Damit will man verhindern, dass das Favicon genutzt wird, um eine falsche Sicherheit - etwa über die Darstellung eines Schlosssymbols wie es sonst für verschlüsselte Seiten genutzt wird - vorzuspiegeln. Zudem wurde das Favicon bisher unnötigerweise an zwei Stellen dargestellt, nun beschränkt man sich auf die Anzeige im Tab. Dazu passend wurde die Darstellung der SSL-Verschlüsselung in der Adresszeile überarbeitet.

Click to Play

Mit Firefox 14 gibt es eine neue Einstellung, die es ermöglicht, Plugins nur mehr auf expliziten Wunsch der NutzerInnen zu laden. Statt des eigentlichen Inhalts wird dabei eine Box dargestellt, erst durch einen Klick auf diese wird das betreffende Plugin aktiviert. Ebenfalls neu: Der Awesomebar bietet nun eine automatische Vervollständigung für eingetippte URLs.

Entwicklung

Dazu kommen einige Verbesserungen, die vor allem für WebentwicklerInnen relevant sind: So hat Mozilla das PointerLock-API implementiert, es gibt eine Schnittstelle, um das Aktivieren des Bildschirmschoners zu unterbinden, sowie diverse CSS-Erweiterungen.

Download

Firefox 14 Beta kann wie üblich in Versionen für Windows, Linux und Mac OS X von der Seite des Projekts heruntergeladen werden. Die fertige Version sollte in etwas weniger als sechs Wochen zum Download stehen. (apo, derStandard.at, 08.06.12)

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