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Die aktuelle Hack-Welle gegen diverse Online-Services scheint weiterzugehen: Nach dem Dating-Service Eharmony und dem Business-Netzwerk LinkedIn scheinen nun zumindest auch Teile der UserInnen-Datenbank von Last.FM kompromittiert worden zu sein.
Offene Fragen
In einer Nachricht auf der Website des Musikservices heißt es, dass augenscheinlich die Passwörter einiger NutzerInnen in die Hände Dritter gelangt seien. Wie es dazu kam, weiß man offenbar selbst noch nicht, man untersuche die Angelegenheit derzeit, hieß es.
Ändern
Sicherheitshalber rät man allerdings allen NutzerInnen zur umgehenden Änderung des Passworts - und das gilt nicht nur für Last.FM: Hat man dasselbe Passwort bei mehreren Diensten eingesetzt, sollten auch dort entsprechende Anpassungen vorgenommen werden. Die aktuellen Vorfälle zeigen entsprechend auch nicht zuletzt, wie wichtig es ist, gute Passwörter zu wählen - und diese nicht für mehrere Services gleichzeitig zu verwenden. (red, derStandard.at, 8.6.2012)
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Nun kann man das natürlich kritisieren.
Wir sind aber auch nur Menschen. Und es war, als Passwörter "erfunden" wurden, auch nicht so, dass man eine Myriade brauchte.
Heutzutage will jede dämlich gesicherte Drecksseite schon eine Registrierung, "mit Passwort", "mit E-Mail". Die sollten dann gefälligst aber auch für ihre Unfähigkeit haften, wenn sie schon Daten sammeln wollen!
MD5 ist ein "plattformübergreifender" Standard - sprich es ist leichter, Benutzer zwischen verschiedenen CMS zu teilen und zu protieren - der Haken sind aber die unzählen Rainbow-Tables die im Internet herumgeistern.
Ich versteh' auch nicht, warum in den ganzen PHP-basierten Open-Source-Projekten nicht phpass verwendet wird - da kann sich dann jeder selbst aussuchen ob er lieber unsicher auf MD5 setzen will oder bcrypt haben möchte.
Ich. Ich finde das Konzept von Last.fm weltklasse, und es gefällt mir sogar besser als das von Spotify. Selbst ohne das eigentliche hören, ist das simple Scrobbeln schon genug. Ich mag Last.fm. Kein Facebook Zwang, schön abgekapselt vom Rest der social networks, und trotzdem (oder gerade deswegen) sehr offen.
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