MacBook-Air-Patent: Apples "Waffe" gegen Ultrabooks

  • Zeichnung aus Apples Patent-Schrift.
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    Zeichnung aus Apples Patent-Schrift.

  • Auch Asus setzt beim Zenbook auf ein keilförmiges Gehäuse.
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    Auch Asus setzt beim Zenbook auf ein keilförmiges Gehäuse.

Tim Cooks Konzern hat sich das keilförmige Design des MacBook Air sichern lassen

Hersteller, die Ultrabooks mit keilförmigem Gehäuse herstellen, könnten schon bald Post von Apples Anwälten erhalten. Das Unternehmen aus Cupertino hat sich das Gehäuse-Design des flachen Notebooks als Geschmacksmuster sichern lassen, berichtet The Verge.

Zeichnungen

Die Patentschrift D661,296 von Juni 2012 umfasst hauptsächlich Zeichnungen des Notebooks. Bei der schriftlichen Ausführung haben die Designer aus Cupertino gespart. Unter den 15 genannten Erfindern befindet sich auch Chef-Designer Jonathan Ive. Mit dem bisherigen Patent D654,072 war entgegen früheren Berichten nur die Unterseite des Geräts abgedeckt. Das neue Geschmacksmuster geht wesentlich weiter.

Keilförmiges Design

Apple konzentriert sich im Patent auf das keilförmige Erscheinungsbild des Air, wobei Details wie die Scharniere ausgespart werden. So würde ein Konkurrenzgerät mit ähnlichem Design auch dann gegen das Patent verstoßen, wenn der Deckel anders als beim Apple-Gerät am Gehäuse befestigt ist.

"Waffe" gegen Ultrabooks

Apple dürfte mit dem Patent vor allem der Konkurrenz zeigen wollen, wie ihre Produkte nach Meinung des Konzerns nicht aussehen dürfen. So setzt unter anderem Asus beim Zenbook auf ein ähnliches Gehäuse-Design. Das Patent kann durchaus als Drohung verstanden werden. Denn aus dem extensiven Rechtsstreit mit Samsung ist klar, dass der Konzern Patente aggressiv gegen die Konkurrenz einsetzt. (red, derStandard.at, 8.6.2012)

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