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Das App Center ist bald am Dekstop als auch mobil verfügbar

Von Freunden empfohlene Apps werden künftig gesammelt angezeigt
Nach dem enttäuschenden Börsengang, den Facebook hingelegt hat, wird der Druck auf das Social Network immer größer. Investoren wollen die Erschließung neuer Geschäftsfelder sehen und vor allem Businessmodelle präsentiert bekommen, die Einnahmen durch die mobile Nutzung fördern. Die bisherigen Einnahmen von Facebook beschränken sich auf Werbeanzeigen und Facebook Credits, die innerhalb von Spielen erworben werden können.
App Center mit über 600 Apps
Ein Schritt in diese Richtung hat Facebook mit seinem App Center getan und hat am Donnerstag begonnen die Stores für US-User auszurollen. Bereits vor einigen Wochen hat Facebook diese Neuerung angekündigt. Hier sollen speziell Apps erscheinen, die von Freunden genutzt und empfohlen werden. Auch kostenpflichtige Apps sollen dort bald präsentiert werden. Das App Center ist über die Facebook Apps von iOS und Android, als auch die mobile Website erreichbar - sofern das Feature schon verfügbar ist. Gestartet wird zunächst mit 600 Apps, zu jeder gibt es Screenshots und eine detaillierte Beschreibung.
230 Millionenen Gamer pro Monat
Im Gegensatz zu anderen App Stores ist hier der soziale Faktor sehr stark. Es werden hauptsächlich Apps angezeigt, die von Freunden genutzt werden. So sollen beliebte Apps leichter gefunden werden können und bekommen ein einheitliches Center, in dem sie aufgerufen werden können. Laut Facebook spielen 230 Millionen User im Monat Games auf Facebook. Gegenüber der L.A. Times bestätigt Facebook, dass über 130 Spiele mehr als eine Million User im Monat haben.
Mobile Advertising
Der nächste Schritt wird ein Vorgehen im Bereich mobiler Werbeanzeigen sein. Sponsored Stories - eine Werbeform auf Facebook - werden zukünftig auch mit der Option, sie nur mobil anzuzeigen, ausgestattet und sind teilweise schon verfügbar. (iw, derStandard.at, 8.6.2012)
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Wer nach diesen Berichten -
http://www.spiegel.de/netzwelt/... 37454.html und http://diepresse.com/home/wirt... r-Facebook - noch an die Zukunft von Facebook glaubt, dem/r ist nicht zu helfen...
Auch verzweifelte Anleitungen, wie man seine Daten schützt - http://www.spiegel.de/netzwelt/... 37531.html - bringen nichts, da bereits morgen wieder ein neues "Feature" eingebaut werden wird, welches alle Bemühungen zunichte macht.
Wie schon Michael Niavarani sagte: "Facebook ist Stasi auf freiwilliger Basis" - http://www.youtube.com/watch?v=v5cZaaRzwGk
Ich bin dann mal weg..
Diese Dinge sind doch seit Jahren bekannt oder waren sowas von vorhersehbar. Datenberge wecken Begehrlichkeiten, bei Privaten als auch, und insbesondere, beim Staat. Wer z.B. glaubt, dass NSA & Co. keine gesonderte Schnittstelle zu FB haben oder mittelfristig haben werden, die alle Privacy settings umgeht, dem ist nicht zu helfen. Insofern ist das alles nichts Neues, und trotzdem hat der Verein 900 Mio. Mitglieder.
Ich glaube FB ist mittlerweile zu groß, um in nächster Zeit zu verrecken. Nachdem hirnlose Betreiber von Onlinediensten (Webseiten, Spotify, ...) und OS-Entwickler (Windows Phone & Co.) überall FB reinintegrieren, ist es quasi nicht mehr auszurotten, weil es zu einer Basisinfrastruktur geworden ist.
Offenbar zählt ein Social Network heutzutage für viele zu den bevorzugten Websites. Das kann man gut oder schlecht finden, ist jedoch Fakt.
Was sollen diese Leute deiner Meinung nach tun um ihr "Bedürfnisse zu befriedigen"? G+ ist definitiv keine Lösung, weil genauso datenhungrig und wenig vertrauenswürdig wie FB. Und Diaspora ist das Duke Nukem Forever der Social Networks.
Dass Unternehmen wie Spotify auf FB setzen kann ich schon nachvollziehen. Die Registrierung für einen Dienst geht für den User leichter von der Hand. Wäre ich Spotify, würde ich den Login zumindest alternativ anbieten.
Und àd Windows Phone: Die Einbindung ist freiwillig! Man kann mit dem WP FB aktualisieren, muss man aber nicht!
Es gibt eine relativ einfache Lösung: ein standardisiertes, dezentrales Protokoll für soziale Interaktion im Internet. Quasi wie Jabber, wo sich jeder bei einem beliebigen Anbieter registrieren kann, und trotzdem kann man mit Jabber-Clients anderer Jabber-Anbieter problemlos reden.
Natürlich hat FB an sowas kein Interesse, denn deren gesamtes Geschäftsmodell basiert darauf, ein abgeschottetes Internet im Internet zu errichten.
Ja, das wäre eine gute Lösung.
Nach derzeitigem Stand der Technik nicht umsetzbar, oder? Oder zumindest kann ich mir nicht vorstellen wie sich das bewerkstelligen ließe ohne gleichzeitig einen merkbaren Verlust an Komfort hinnehmen zu müssen. Ein Chatclient ist um vieles weniger komplex als ein Social Network.
Um die User tatsächlich zu so einem Service ermutigen zu können, müsste es imho trotz verschiedener im Hintergrund laufender Socil Network s, eine einzige, gleich aussehende und aufgebaute UI geben.
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