Facebook startet App Center mit 600 Apps

8. Juni 2012, 09:30
  • Das App Center ist bald am Dekstop als auch mobil verfügbar
    foto: facebook.com

    Das App Center ist bald am Dekstop als auch mobil verfügbar

  • Von Freunden empfohlene Apps werden künftig gesammelt angezeigt
    foto: facebook.com

    Von Freunden empfohlene Apps werden künftig gesammelt angezeigt

Social Apps sollen zu größeren Einnahmen führen

Nach dem enttäuschenden Börsengang, den Facebook hingelegt hat, wird der Druck auf das Social Network immer größer. Investoren wollen die Erschließung neuer Geschäftsfelder sehen und vor allem Businessmodelle präsentiert bekommen, die Einnahmen durch die mobile Nutzung fördern. Die bisherigen Einnahmen von Facebook beschränken sich auf Werbeanzeigen und Facebook Credits, die innerhalb von Spielen erworben werden können.

App Center mit über 600 Apps

Ein Schritt in diese Richtung hat Facebook mit seinem App Center getan und hat am Donnerstag begonnen die Stores für US-User auszurollen. Bereits vor einigen Wochen hat Facebook diese Neuerung angekündigt. Hier sollen speziell Apps erscheinen, die von Freunden genutzt und empfohlen werden. Auch kostenpflichtige Apps sollen dort bald präsentiert werden. Das App Center ist über die Facebook Apps von iOS und Android, als auch die mobile Website erreichbar - sofern das Feature schon verfügbar ist. Gestartet wird zunächst mit 600 Apps, zu jeder gibt es Screenshots und eine detaillierte Beschreibung.

230 Millionenen Gamer pro Monat

Im Gegensatz zu anderen App Stores ist hier der soziale Faktor sehr stark. Es werden hauptsächlich Apps angezeigt, die von Freunden genutzt werden. So sollen beliebte Apps leichter gefunden werden können und bekommen ein einheitliches Center, in dem sie aufgerufen werden können. Laut Facebook spielen 230 Millionen User im Monat Games auf Facebook. Gegenüber der L.A. Times bestätigt Facebook, dass über 130 Spiele mehr als eine Million User im Monat haben.

Mobile Advertising

Der nächste Schritt wird ein Vorgehen im Bereich mobiler Werbeanzeigen sein. Sponsored Stories - eine Werbeform auf Facebook - werden zukünftig auch mit der Option, sie nur mobil anzuzeigen, ausgestattet und sind teilweise schon verfügbar. (iw, derStandard.at, 8.6.2012)

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19 Postings
Think Lokus, Act Globus

St.Online

kostenpflichtige Apps sollen dort bald präsentiert werden ... iOS

Das "erlaubt" Apple? komisch ...

Irgendwie ist Facebook mittlerweile ganz schön uncool geworden. Ich denke das Ding wird irgendwann mal implodieren

Jaja, ist ja kein neuer Gedanke, und seit dem schlechten Börsenstart nicht unpopulär. Man wird ja sehen. Mir persönlich würde gar nichts abgehen (nicht sexuell gemeint, ich meine im Sinne von vermissen).

Würde mir auch nicht auffallen.

Ich verwende Facebook nicht und werde dies auch niemals tun.

Was sind das für Apps, und was kann man damit machen, was man nicht auch mit normalen Smartphone-Apps machen kann?

Persönliche Daten an facebook liefern?

Entgegen den üblichen Abwertungen

ist das tatsächlich eine super Sache, die Facebook bedeutend stärken wird, weil es so von den Innovationen anderer profitieren kann (so wie die Handy-Apps auch).

Facebook ist tot

Wer nach diesen Berichten -
http://www.spiegel.de/netzwelt/... 37454.html und http://diepresse.com/home/wirt... r-Facebook - noch an die Zukunft von Facebook glaubt, dem/r ist nicht zu helfen...

Auch verzweifelte Anleitungen, wie man seine Daten schützt - http://www.spiegel.de/netzwelt/... 37531.html - bringen nichts, da bereits morgen wieder ein neues "Feature" eingebaut werden wird, welches alle Bemühungen zunichte macht.

Wie schon Michael Niavarani sagte: "Facebook ist Stasi auf freiwilliger Basis" - http://www.youtube.com/watch?v=v5cZaaRzwGk

Ich bin dann mal weg..

Paranoid oder in Diensten von Google+?

Sowas von einseitig...
...bei annähernd identer "Gefahrenlage"!

...ein Niavarani sollte sich auch mit Äußerungen auf FB in Acht nehmen... ;)

Diese Dinge sind doch seit Jahren bekannt oder waren sowas von vorhersehbar. Datenberge wecken Begehrlichkeiten, bei Privaten als auch, und insbesondere, beim Staat. Wer z.B. glaubt, dass NSA & Co. keine gesonderte Schnittstelle zu FB haben oder mittelfristig haben werden, die alle Privacy settings umgeht, dem ist nicht zu helfen. Insofern ist das alles nichts Neues, und trotzdem hat der Verein 900 Mio. Mitglieder.

Ich glaube FB ist mittlerweile zu groß, um in nächster Zeit zu verrecken. Nachdem hirnlose Betreiber von Onlinediensten (Webseiten, Spotify, ...) und OS-Entwickler (Windows Phone & Co.) überall FB reinintegrieren, ist es quasi nicht mehr auszurotten, weil es zu einer Basisinfrastruktur geworden ist.

Offenbar zählt ein Social Network heutzutage für viele zu den bevorzugten Websites. Das kann man gut oder schlecht finden, ist jedoch Fakt.
Was sollen diese Leute deiner Meinung nach tun um ihr "Bedürfnisse zu befriedigen"? G+ ist definitiv keine Lösung, weil genauso datenhungrig und wenig vertrauenswürdig wie FB. Und Diaspora ist das Duke Nukem Forever der Social Networks.

Dass Unternehmen wie Spotify auf FB setzen kann ich schon nachvollziehen. Die Registrierung für einen Dienst geht für den User leichter von der Hand. Wäre ich Spotify, würde ich den Login zumindest alternativ anbieten.

Und àd Windows Phone: Die Einbindung ist freiwillig! Man kann mit dem WP FB aktualisieren, muss man aber nicht!

Es gibt eine relativ einfache Lösung: ein standardisiertes, dezentrales Protokoll für soziale Interaktion im Internet. Quasi wie Jabber, wo sich jeder bei einem beliebigen Anbieter registrieren kann, und trotzdem kann man mit Jabber-Clients anderer Jabber-Anbieter problemlos reden.

Natürlich hat FB an sowas kein Interesse, denn deren gesamtes Geschäftsmodell basiert darauf, ein abgeschottetes Internet im Internet zu errichten.

Ja, das wäre eine gute Lösung.
Nach derzeitigem Stand der Technik nicht umsetzbar, oder? Oder zumindest kann ich mir nicht vorstellen wie sich das bewerkstelligen ließe ohne gleichzeitig einen merkbaren Verlust an Komfort hinnehmen zu müssen. Ein Chatclient ist um vieles weniger komplex als ein Social Network.

Um die User tatsächlich zu so einem Service ermutigen zu können, müsste es imho trotz verschiedener im Hintergrund laufender Socil Network s, eine einzige, gleich aussehende und aufgebaute UI geben.

Sicher ist das technisch umsetzbar, aber bei der derzeitigen Marktstruktur undenkbar. Technisch gesehen wäre das nur eine Anhäufung an Webservices mit einer standardisierten API.

entbehrlich - erbärmlich

Empfehlungtipp:

Das SCHUFA APP

danke

jetzt werde ich auch noch mit App Anfragen zugemüllt

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