Ikea-Gründer ist reichster Mann Europas

7. Juni 2012, 19:41

Die meisten Superreichen sind laut Magazin "Bilan" Deutsche

Genf - Ikea-Gründer Ingvar Kamprad ist nach Angaben des Schweizer Magazins "Bilan" der reichste Mensch Europas. Nach den Berechnungen der Wochenzeitung kommt der in der Nähe von Lausanne lebende 86-jährige Schwede auf ein Vermögen von 37,5 Milliarden Dollar (30,0 Mrd. Euro) - mitberechnet wurde dabei der Wert seiner Stiftung, die einen Großteil des Ikea-Vermögens verwaltet.

Auf Platz zwei der hundert Reichsten Europas steht der Gründer der spanischen Modekette Zara, Amancio Ortega Gano, auf Rang drei die deutsch-niederländische Dynastie Brenninkmeijer (C&A). Mit einem Vermögen von immerhin noch 20,8 Milliarden Dollar landet die reichste Frau Europas, die 89-jährige L'Oréal-Milliardärin Liliane Bettencourt, auf dem sechsten Platz.

Die meisten Superreichen - insgesamt 28 von 100 - sind laut "Bilan" deutscher Nationalität, gefolgt von den Russen mit 26. Den dritten Platz teilen sich Schweizer und Franzosen mit jeweils neun Superreichen. Rund ein Drittel lebt in der Schweiz, darunter zahlreiche Ausländer, die von den günstigen steuerlichen Bedingungen profitieren. (APA, 7.6.2012)

Kommentar posten
19 Postings
der wird sich ganz schwer tun wenn er abtreten muss....

und das muss er, dafür sorgt "der Chef" oder die Natur - und die Erben werden sich streiten, so viel steht heute schon fest. Gibt fast keine Ausnahme bei so Superreichen, der Kuchen für jeweiligen Erben ist dann jedesmal doch zu klein, auch wenn's etliche Milliarden sind!
Die Gier ist einfach grauslich, aber sie steckt in uns Menschen!

Ich kaufe ein "Z"

BilanZ klingt nicht nur besser, sondern passt auch zu www.bilanz.ch

weg mit dem "Z"

schau mal nach unter www.bilan.ch - Bilan ist die französischsprachige schwester der Bilanz

Ehemaliger Nazi, Produkte aus Kinderarbeit und - nicht zu vergessen - ein 11-stufiges Steuerfluchtsystem mittels Scheinstiftungen , mit dem er 98% des weltweiten Umsatzes über das Steuerparadies Curacao unversteuert in die Schweiz schafft.

steuertechnische winkelzüge und stiftungen - das ist die lösung !

leider spielt´s das nicht für den normalen arbeitnehmer.

37,5 milliarden vermögen = 1,875 milliarden zinsen pro jahr, jedes jahr, die wir alle erwirtschaften dürfen, um sie ihm im anschluss zu schenken, als sozialhilfe, quasi.

dafür müssen wir nur ständig das pensionsalter erhöhen, die staatlichen leistungen kürzen, und die steuerquote anpassen, aber dann geht sich das ganz locker aus, und wir machen das schließlich gerne für diese sogenannten "leistungssträger" die in wahrheit "leistungssauger" sind.

und der typ ist ein armutschgerln im vergleich zu jenen juristischen personen und monopolisten die wirklich große vermögen jenseits der 500 mrd. besitzen, für deren zinsen wir natürlich genauso arbeiten müssen.

...na wer sind denn diese 500mrd menschen...

...higgs...populistische aussagen ohne fakten sind einfach nur traurig...und nochmal, auch am fenstertag...gehen sie was arbeiten...

Zinsen Peanuts...

gegen das was Rothschilds Rockefeller & Co an Zinsen lukrieren.
Noch dazu weil wir das System mit unseren Spareinlagen mitfinanzieren. Sparguthaben von den Banken abziehen und Schluß ists mit dem Zinseszinswucher.

richtig süß!

nö, richtig süss ist die tatsache, daß der zinsanteil am kaufpreis sämtlicher produkte inwzischen 40 - 60% ausmacht - nur damit wir auch wissen, wofür wir großteils arbeiten;-)

ahhh ja!

don quichote della bla bla!

ne, so isses einfach nicht. aber wenn jemand glauben will was er denkt ist er erstens ein fundi und zweitens nicht belehrbar und drittens ist er von seiner überzeugung so überzeugt, dass er sowieso immer recht hat.

viel spaß mit deiner einstellung!

wenn jemand glauben will was er denkt

ich stell mir das jetzt andersrum vor - soll man jetzt denken was wer anderer glaubt?

lass gut sein - zinsrechnen und exponentialfunktionen sind halt nicht jedermanns sache

...na ihre auch nicht...

...sonst müssten sie sich nicht ärgern....

Ehemaliger (?) Nazi ist reichster Mann Europas

Irgendwie bezeichnend.

Ach was, nur Bubendummheiten - frag nach bei Strache, Bischof Krenn etc. ...

also ich weiss zugegebenermaßen nur, was im wikipedia artikel steht, aber der mann war knapp zwanzig, als er in diese rechten geschichten verwickelt war. zwar verwerflich, keine frage, aber das kann man durchaus auch als jugendlichen unfug bezeichnen. man muss den leuten auch das recht und die möglichkeit, sie zu ändern, einräumen ...

Zweiter Versuch @ZensorIn: Lese ja auch gern in der Wikipedia, aber manchmal sind die Infos dort eben doch nicht ausreichend.

Ganz so gründlich wie er in seinen Beschwichtigungen beteuert dürfte sich Kamprad nämlich nicht mit seiner Vergangenheit auseinandergesetzt haben. In einem Interview von 2010 war er noch davon überzeugt, dass Per Engdahl (Gründer der SSS und anderer Naziorganisationen) "ein großer Mensch war" und für ihn bleiben wird. Da hilft auch seine Freundschaft zu einem jüdischen Flüchtling nix.

Siehe http://www.welt.de/politik/a... weden.html

Abgesehen davon geht's mir nicht darum, über Schuld oder Unschuld zu debattieren. Ich find es bloß angebracht auf den Umstand hinzuweisen, dass der reichste Mann im heutigen postnazistischen Europa ein aktiver Nazi war.

Dasselbe habe ich mir auch gerade gedacht..

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.