Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 500x375Abschied vom "realen" Zeiger: Die Anzeigen sind alle digital. Zentrales Hauptinstrument. Der Rest ist sachliches Wohlfühlen à la Volvo.
vergrößern 500x333Wie schon beim C30 ist beim V40 das Heck die Schokoladenseite. Interessantes Konzept übrigens: Fünftürer? Coupé? Kombi? Ein wenig von alledem. Die Fahrwerksauslegung tendiert in Richtung Komfort.

Link: Volvo
Service: Volvo Gebrauchtwagen
Gratis Gebrauchtwagen inserieren
auf derStandard.at/AutoMobil
Dass Volvo die Welt mit großen Innovationen überrascht, passiert alle heiligen Zeiten. Mit leider abnehmender Schlagzahl. Diesmal wieder ein echter Paukenschlag. Nein, nicht das Konzept und das außerordentlich geglückte Design sind gemeint, sondern: Fußgänger-Airbag. Erster der Welt. Punkt.
Das trifft den Kern. Die Kernkompetenz. Die heißt bei Volvo seit Jahrzehnten: Sicherheitstechnik. Was wäre die Welt ohne den Dreipunkt-Sicherheitsgurt, bis heute eine wesentliche Basis aller Insassensicherheitsmaßnahmen.
Nun also widmet Volvo sich den Nichtinsassen. Das müssen per amtliche Verordnung seit ein paar Jahren zwar alle Autobauer tun, deshalb werden die Fronten bei vielen Autos neuerdings so unförmig, und damit soll erreicht werden, dass im Unfall-Fall ein Fußgänger möglichst weich auf die Motorhaube fällt. Matratzen wären der nächste Schritt.
Scherz beiseite. Volvo geht hier noch einen wesentlichen Schritt weiter. Die nächste Gefahr lauert nämlich eine Etage höher: Um die gestrengen Crashvorschriften zu erfüllen, sind die A-Säulen extrem hart ausgelegt, dort dräut also schwerstes Verletzungsrisiko. Beim V40 ab sofort nicht mehr: Bei dem wird nämlich zunächst die Motorhaube angehoben, und zudem entfaltet sich ein Luftsack, der beim Aufprall das Unfallopfer genau vor diesen harten Stellen schützt. Ein echter Fortschritt, allseits zur Nachahmung empfohlen.

Verpackt ist diese grandiose Sicherheitstechnik in den schönsten Volvo seit Jahren - und in ein spannendes Konzept. Ist das nun ein kompakter Fünftürer? Von der Länge (4,37 m) her gerade noch - von der gestreckten Form sicher nicht. Also Coupé? Negativ. Zu viele Türen. Zu praktisch. Kombi? Auch wieder nicht, zu wenig Platz im Kofferraum, 335 Liter sind wirklich nicht üppig, da hat sogar der 13 cm kürzere neue Audi A3 mit 365 l mehr zu bieten. Der V40 ist ein wenig von alledem, und so was punziert man heute mit dem berückenden Begriff Crossover.
Im Fahrbetrieb ist der V40 ganz auf Komfort ausgelegt, ohne dabei in flott gefahrenen Kurven dramatische Seitenneigung zuzulassen. Das passt wunderbar zum sachlich-nüchtern-noblen Interieur. Nur an die neue, komplett digitale Welt der Instrumente müssen wir uns noch gewöhnen. Und der Basis-Diesel mag zwar sparsam sein, hat aber eine eklatante Anfahrschwäche vulgo Turboloch.
Letztlich sind wir überrascht von diesem Auto. Toller Wurf. Der auch zeigt: Auf die Form kommt es an. Nicht nur beim Kicken. (Andreas Stockinger, AutoMobil, DER STANDARD, 8.6.2012)
Aktuelle Gebrauchtwagen in unserer Autobörse. GRATIS inserieren. | Audi
BMW | Fiat | Ford | Mini
Opel | Peugeot | Renault
Skoda
Volvo | VW
Weil die italienische Traditionsmarke heuer 100 Jahre jung wird, sind wir allesamt bekennende Alfisti. Was im 159 SW nicht weiter schwerfällt
Im 159er kommt ein ganz neuer Eindreiviertler mit 200 Turbo-PS, Benzin-Direkteinspritzung und gewaltig Drehmoment - ein Exempel für Downsizing
Emozione, Eleganz und Sportlichkeit, angereichert um Familientauglichkeit: Der Alfa 159 macht auch als Kombi einen schlanken Fuß
Ein hinreißender Beau mit dem ein oder anderen Charakterfehler - Der Alfa Romeo 159 mit 150-PS-Diesel im Standard-Porträt
Fad sein ist anderswo: Neu getrimmter Alfa Romeo 156 mit phänomenal sportlichem 2,4-Liter-Diesel
Der neue Chef von Alfa Romeo hat ein klares Ziel: viel mehr verkaufen - Seine Hoffnung setzt er in die gnadenlose Autoschönheit Alfa 159
Der Alfa Romeo Crosswagon Q4: Italienischer Soft-SUV mit Allrad, eigenständigem Design und kleinen Schwächen im Detail
Doch leider ist dies nicht ganz meine Preisklasse. Auf der Volvo-Homepage kann man wesentlich schönere Fotos von diesem Auto bewundern - wirklich sehr schön. Allerdings fällt der V40 für mich eher in die Luxus-Klasse und ist somit nur von der Ferne schön anzusehen ;-)
Allerdings könnte ich auf ein wenig Luxus im Innenraum verzichten und Volvo könnte mir den V40 dann günstiger anbieten - aber das ist hier kein Wunschkonzet ;-)
Ein potentieller Luftsack mit flexibler Motorhaube.
Aha.
Der schönste Kombi ever, der V 70, wie er vor gut 12 Jahren produziert wurde, hatte noch herrliche Kanten und Ecken, einen ordentlichen Kofferraum und ein knackiges Röhren unter der Motorhaube. Keine Macken, keine Zicken, naja, die Fensterheber machen sich manchmal wichtig, aber sonst...
Ein Traumauto!
Und was wird heute so präsentiert?
Ein V 40, nicht Coupe noch Kombi, mit Luftsack. Ah ja.
Ich denke dass ein Airbag für Fußgänger eine sehr gute Idee ist; es mag sicher stimmen dass der Asphalt auf den das Unfallopfer dann aufprallt schwerere Verletzungen verursacht, aber jedes Leben das so ein System retten kann ist es wert dass es sowas gibt!
Übrigens auch wenn man der Meinung ist eh so gut das Auto zu beherrschen; wenn man schon selbst nicht schuld ist so gibt es meines Erachtens ein gutes Gefühl zu wissen dass auch der "per pedes Unfallgegner" gut geschützt ist. Denn sind wir uns doch ehrlich; auch wenn man der Meinung ist die 6-8 und mehr Airbags im Auto "eh nicht zu brauchen"; die Bilder die ständig in den Nachrichten gezeigt werden zeigen dass diese Systeme notwendig sind; daher für mich eine absolut sinnvolle Maßnahme!
4,37 m ist nicht kompakt-, sondern mittelklasse.
im übrigens ist das auto im vergleich zum c30, insbesondere aufgrund des langweiligen designs und der miserablen sicht nach hinten, ein deutlicher rückschritt. der c30 war wirklich irgendwie außergewöhnlich.
Das Design dürfte aber tatsächlich nicht gerade förderlich für die "Rundumsicht" sein, wie hier schon angeführt wurde. Was mich aber total enttäuscht ist das Kofferraumvolumen von lediglich 355 l bei einer Länge von 4,37 m!
Wieviel kostet er eigentlich?
Ich bekomme bei den Citroens mit ihren rein digitalen Anzeigen schon immer Brechreiz - aber bei den Overdesign-Billigschüsseln aus dem Franzmannland passt das wenigstens zum auch ansonsten stillosen übertrieben auf modern/stylish getrimmten Design-Konzept.
Aber Volvo war für mich neben Alfa Romeo noch eine europäische Marke mit eigenem Stil, völlig anders ausgerichtet (praktisch & entspannt statt sportlich), aber ebenso grundsolides, individuelles Design das aus der Masse heraussticht und sich nicht dem Mainstream unterwirft.
Digitale Zeiger passen da überhaupt nicht, dieser Digitalisierungswahn geht mir wirklich auf den Keks. Digital wo es Sinn macht, aber hier ist es nicht nur eine Frage des Stils, sondern auch der Ergonomie.
:(
Der Alfa hat auch schon bessere Zeiten gesehen. Und im Mittelklassesegment gibts de facto keinen ALfa mehr. Der 159er als Auslaufmodell, Brera gibts nimmer, GT gibts nimmer, 166 gibts nimmer, dafür die ganzen Miniautos. Tja, schade, hatte selber einen, aber neben den ganz gewaltigen Qualitätsmängeln scheint auch hier der Chrysler-EInheitstopf bedient werden.
Sehe ich genauso. Beim Renault Megane ist auch so ein hässlicher Tacho (sorry, mir gefällt der nicht). Da müsste man sich extra die teurere Sport-Ausführung nehmen, da hat man dann einen analogen Tacho.
Aber sonst mag ich Digital. Nur beim Auto liebe ich es, wenn 2 Zeiger herum flitzen ... das sieht einfach viel besser aus. IMO.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.