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Salzburg - An der Universität Salzburg wurde heute, Mittwoch, die "School of Education" eröffnet. Damit wird die gesamte Lehrerausbildung an der Uni gebündelt und auf neue Beine gestellt. "Bestmöglich ausgebildete Lehrer sind die Antwort auf die Bildungsmisere", sagte Erich Müller, für Lehre zuständiger Vizerektor an der Universität Salzburg, bei einem Pressegespräch. Mit der neuen Einrichtung wolle man junge Lehrer noch besser auf ihre künftige Aufgabe vorbereiten.
Der Schwerpunkt Lehrerausbildung gehöre zum Profil der Universität Salzburg, erklärte Rektor Heinrich Schmidinger. Deshalb sei es naheliegend gewesen, in diesem Bereich auch Taten zu setzen und einen Beitrag zur Weiterentwicklung des heimischen Schulsystems zu leisten. Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (ÖVP) unterstützt die Salzburger Initiative. Für ihn ist die Lehrerausbildung "eine Kernaufgabe der Universitäten".
Derzeit arbeitet ein Entwicklungsrat im Auftrag von Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) und Töchterle an der Reform der Lehrerausbildung. Ziel ist eine gemeinsame Ausbildung aller Pädagogen; derzeit werden die Lehrer für Pflichtschulen (v.a. Volks-, Haupt- und Sonderschule) an den Pädagogischen Hochschulen (PH) ausgebildet, jene für AHS und berufsbildende mittlere und höhere Schulen (BMHS) an den Universitäten. Dabei ist noch offen, welche der Einrichtungen in den verschiedenen Regionen bei einer Kooperation die Federführung übernehmen soll.
Kompetenzentwicklung von Lehrern
In der "School of Education" der Uni Salzburg will man sich sehr stark um die Kompetenzentwicklung der künftigen Lehrer kümmern. Die Fachdidaktik, die Grundlagen der Bildungswissenschaften sowie ein möglichst früher Einstieg in die Unterrichtspraxis werden neben der jeweiligen Fachwissenschaft, die die Studierenden belegen, die Schwerpunkte sein. Themen, die derzeit noch als Freifächer angeboten werden, sollen in den noch zu erstellenden Curricula wichtige Bereiche bilden: etwa der Umgang mit Mehrsprachigkeit, mit fächerübergreifender Vermittlung von Lernstoff oder die Anwendung neuer Technologien im Unterricht. Solche Inhalte sollen sich wie ein roter Faden durch das Studium ziehen, erklärte Tina Hascher, Mitglied der dreiköpfigen Direktion der "School of Education". Außerdem wird in den nächsten Monaten ein Netzwerk an Partnerschulen aufgebaut, in denen die Studierenden Praktika absolvieren.
Ein Standbein der "School of Education" wird die Weiterbildung sein. "Auch für Lehrer ist das lebenslange Lernen wichtig", meinte Direktionsmitglied Jörg Zubach. Das gehöre zur Qualitätssicherung im Bildungssystem. Bei den Fortbildungen werde mit der Pädagogischen Hochschule sowie der Universität Mozarteum eng kooperiert, sagte Müller.
Professur für Elementarpädagogik
Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses wurde im Bereich der Fachdidaktik und der schulischen Lehr-Lern-Forschung ein neues Doktoranden-Kolleg eingerichtet. Insgesamt soll die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Fachdidaktik gestärkt werden, kündigte Müller an. Für die Studierenden von Lehramtsfächern wird die "School of Education" eine zentrale Anlaufstelle werden. "Bisher haben sich die Lehramtsstudierenden oft als das fünfte Rad am Wagen ihres jeweiligen Fachs gefühlt, das soll sich ändern", erklärte Müller.
Die Universität Salzburg wird auch ihre Aktivitäten im Bereich der frühkindlichen Pädagogik verstärken. Schmidinger kündigte die Schaffung einer Professur für Elementarpädagogik an. (APA, 6.6.2012)
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Früher hat man immer mit lat.-griech. Begriffen von dem abgelenkt, was man nicht konnte, langsam geht man zu Englisch über. Wenn man etwas in fremden Sprachen sagt, ist es i.d.R. ein Zeichen dafür, dass man es in der eigenen noch nicht verstanden hat.
Als Ich-kann-Schule-Lehrer tät ich da erst einmal einen Sprachkurs empfehlen. Ich grüße freundlich.
Franz Josef Neffe
z.B. http://ed.stanford.edu/
oder http://www.gse.harvard.edu/
usw.
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