Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - An der Universität Wien steht ab Herbst mit Sigrid Müller erstmals eine Frau an der Spitze der Katholisch-Theologischen Fakultät. Die aus Deutschland stammende Moraltheologin löst als Dekanin Martin Jäggle ab. Insgesamt bestellte das Rektorat für zwei Jahre sieben neue Dekane, acht Fakultäts- sowie drei Zentrumsleiter wurden in ihren Funktionen bestätigt, hieß es in einer Aussendung am Mittwoch.
Weitere neue Dekane sind Oliver Fabel (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften), Claudia Theune-Vogt (Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät), Matthias Meyer (Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät), Elisabeth Nemeth (Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft), Markus Arndt (Fakultät für Physik) und Thilo Hofmann (Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie). Als Fakultätsleiter wiederbestellt wurden Christian Danz (Evangelische Theologie), Heinz Mayer (Rechtswissenschaften), Wolfgang Klas (Informatik), Germain Weber (Psychologie), Rudolf Richter (Sozialwissenschaften), Harald Rindler (Mathematik), Bernhard Keppler (Chemie) und Horst Seidler (Lebenswissenschaften) bzw. die Zentrumsleiter Arnold Baca (Sportwissenschaft und Universitätssport), Larisa Schippel (Translationswissenschaft) und Graham Warren (Molekulare Biologie).
In der kommenden Funktionsperiode gibt es damit drei Dekaninnen (derzeit zwei) sowie wie bisher eine Zentrumsleiterin. Pionierin ist Müller in ihrer Funktion übrigens nur an der Uni Wien: Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Innsbruck wurde von 1989 bis 1993 von Herlinde Pissarek-Hudelist geleitet. Sie war die weltweit erste Dekanin an einer katholisch-theologischen Fakultät. (APA, 6.6.2012)
Generalsekretär des Wissenschaftsministeriums folgt zurückgetretenem Rektor Willer nach
Juristin als Vorsitzende des Leitungsgremiums gewählt
Töchterle kann sich Änderung bei Bestellmodus vorstellen - Gesamte Frauenquote bei rund 55 Prozent
Neue Amtszeit läuft bis September 2018
Tenner ist Vorsitzende
Professor der Uni Wien für fünf Jahre bestellt
Brigitte Jilka zur Vorsitzenden gewählt
Sechste Urlaubswoche ab dem 43. Lebensjahr
Steirische Alt-Landeshauptfrau folgt Hannes Androsch nach
Leipziger Musikschule-Direktor Frank Thomas Mitschke steht "aus persönlichen Gründen" nicht mehr zur Verfügung - Scheidender Unirat empfiehlt Neuausschreibung
Diplomatin folgt Max Kothbauer nach
Uni-Dachverband bietet 50 Euro monatlich mal 14, GÖD fordert Inflationsausgleich
Bildungsministerium stellte laut Märk-Anwalt Schadenersatzzahlung in Aussicht
Zuständig für Lehre und Internationales
26 von 57 Mitgliedern sind Frauen - Nur eine Uni nominierte ausschließlich Männer
Universitätsrat wählte "führungserfahrenen externen Kandidaten" einstimmig nach langem Streit mit dem Senat um die Neuwahl
Historiker Caspar Hirschi über die "infantile Abhängigkeit" der Jungwissenschafter und den "Luxus, originell zu sein"
Welche dieser Uni-Profs haben wirklich Entscheidendes zur Forschung beigetragen?
Mit wievielen oft zitierten Publikationen können sie aufwarten, damit der Index der Uni Wien verbessert wird?
Wohin werden diese DekanInnen als nächstes berufen?
Wie beurteilen ihre Studierenden die Qualität ihrer Lehre?
Welche der Profs haben ein nicht ungünstiges Naheverhältnis zu Ministeriumsentscheidern und Parteien entwickelt?
Wieviele zweitklassige Deutsche (die im härteren Forschungsklima der BRD nicht unterkommen konnten) befinden sich unter diesen ehrenwerten Wiener Professoren?
Warum gilt katholische Theologie als Wissenschaft, anstatt als Untersuchungsgegenstand (weil Teil der symbolischen Kultur) der kulturellen/sozialen Anthropologie?
Ich würde ein wenig Wissenschaftsgeschichte lernen und sehen aus welchem System die Wissenschaft überhaupt entstanden ist, sprich Zitate (Bibel).
Wozu es jedoch zwei Fakultäten benötigt, ist mir schleierhaft, ich finde die katholischen und evangelische sollte sich, trotz sonstiger Umstimmigkeiten zumindest hier an einer Einheit bemühen.
Die Theologie beschäftigt sich wissenschaftlich mit den Auswirkungen von Religionen auf die Menschen. Ich wüsste nicht, warum Theologie keine Wissenschaft sein soll wie alle anderen auch? Oder glauben sie, dass Religionen keinen Einfluss auf die Menschen hatten und haben?
die esoterik ist so alt wie die religionen. es gibt aber keine fakultät für esoterik (wär ja noch schöner). und sie hat genauso viel einfluss auf die menschen wie die religionen! beides ist aber hokus pokus - also braucht es auch keine theologie! geschichtlich gebe ich ihnen aber recht - dafür gibt es aber historiker die sich auf kirchen- und religionsgeschichte etc. spezialisieren könnten.
zu deutsch:
mit welchen märchen kann ich den menschen am besten manipulieren und unter kontrolle bringen
die fakultät ist relativ weit weg vom Ratzinger und vom Schönborn
es ist aber typisch, eine frau zu positionieren, damit ist ausgeschlossen, dass die fakultät irgend welchen einfluß auf das land oder das volk ausübt. das ist durchaus kardinalsstärkend und gut, auch für den papst
auf dem weg ins mittealter
zur not kann man eine frau immer noch als hexe verbrennen
Es ist ein Skandal, was im profil nachzulesen ist: Ein Dekan der katholischen Fakultät an der Uni Wien trat gegen den Zölibat auf, forderte eine Kirchenreform und trat aus der Kirche aus. Daraufhin verlor er seine Lehrbefugnis und wurde deshalb vom österreichischen Staat zwangspensioniert!
Warum soll der Steuerzahler diese Kasperliaden finanzieren?
Ich werde Ihnen Ihre Frage beantworten, wenn Sie mir zuerst folgende Frage beantworten:
Wie kann man rational beweisen, dass nur das vernünftig ist, was sich rational beweisen lässt?
Wenn dies nicht möglich sein sollte, wäre eine "aufgeklärte" Option für Rationalität so rational wie der Glaube an das FSM.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.