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Protest gegen die Drohnenangriffe der USA in Multan, Pakistan, im Februar.

Eine Predator-Drohne der USA. Hier der Link zum Colbert Report über die US-Drohnenangriffe.
Ein sauberer Krieg soll es sein. Einer ohne Blutvergießen, ohne Bodentruppen, ohne Rückschläge. Stattdessen präzise, unbemannt und effektiv. So hätten die USA gern ihre Drohnenangriffe in Pakistan und im Jemen wahrgenommen. Es würden nur Terroristen sterben, US-Soldaten sind nicht mehr in Gefahr.
Unter Präsident Barack Obama haben diese Angriffe zugenommen, und, wie es scheint, auch mit Erfolg. Zumindest aufseiten der USA. Abu Yaha al-Libi, Al-Kaidas Nummer zwei, soll bei einem dieser Angriffe in den vergangenen Tagen ums Leben gekommen sein.
Alles Definitionsache
So sauber und präzise, wie die USA das gern glauben machen würden, sind diese Angriffe laut einem Bericht der "New York Times" allerdings nicht. Dass die Zahl der getöteten Zivilisten offiziell so gering ist, hat eine andere Ursache. Wie der Ende Mai veröffentlichte Bericht über Obamas Anti-Terror-Politik beschreibt, ist vieles Definitionssache.
Als "Militants" - also Kämpfer - gelten demnach in den US-Berichten über die Einsätze einfach alle Männer im wehrfähigen Alter, die sich im Gebiet des Drohneneinsatzes aufhalten. Es gibt aber auch eine Chance, nachträglich zum Zivilisten erklärt zu werden. Nachträglich heißt in diesem Fall: nach dem Tod. Dann könnte der Geheimdienst zu anderen Schlüssen kommen, die den bisherigen Kämpfer zum Zivilisten machen.
Im Originaltext der Zeitung klingt das folgendermaßen: "It in effect counts all military-age males in a strike zone as combatants, according to several administration officials, unless there is explicit intelligence posthumously proving them innocent."
Als Grund für dieses Zählweise nennen die Beamten im Anti-Terror-Einsatz pure Logik: Leute, die in einer Gegend unterwegs sind, die als Operationsgebiet von Al-Kaida bekannt ist, führen wahrscheinlich selbst nichts Gutes im Schilde.
Zahl der toten Zivilisten "einstellig"
Damit wäre auch die niedrige Zahl der zivilen Opfer erklärt, mit der sich die USA gern schmücken. John Brennan, Anti-Terror-Berater Obamas, hat sich im vergangenen Jahr damit gebrüstet, dass innerhalb eines Jahres kein Nichtkämpfer bei den Drohnenangriffen ums Leben gekommen sei. Die "New York Times" zitiert einen weiteren nicht namentlich erwähnten Mitarbeiter Obamas, der behauptet, die Zahl der in Pakistan getöteten Zivilisten sei "einstellig".
Es gibt zwar auch im Weißen Haus und im Geheimdienst CIA Kritiker dieser Vorgehensweise. Durchgesetzt haben die sich - vorausgesetzt, der Artikel der "New York Times" ist korrekt - bisher aber nicht. (Michaela Kampl, derStandard.at, 6.6.2012)
Links
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Die Diskussion über Terrorismus halte ich für äußerst müßig, da sie, wie schon einige Poster angemerkt haben, eigentlich nur einen weiteren Vorwand für eine Reihe von militärischen Interventionen darstellt. Es funktioniert IMMER NACH DEN GLEICHEN MECHANISMEN: erst Schock durch Krieg oder Katastrophe, dann der sogenannte Wiederaufbau. Im Irak wurden nach dem Krieg die Staatsbetriebe und die Ölwirtschaft neu verteilt - nämlich an westliche Konzerne. In Chile hat die CIA ein Diktatur etabliert, um die freie Marktwirtschaft einzurichten. Es herrscht Wild-West-Kapitalismus der härtesten Sorte. Lesen Sie Naomi Kleins Buch "Die Strategie des Schocks" und Sie erfahren was der (Neo)liberalismus à la Milton Friedman angerichtet hat.
Barack Hussein Obama ist 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika und Friedensnobelpreisträger des Jahres 2009. Vielleicht wird der Demokrat und Afroamerikaner noch einmal der Präsident seines Landes, nichtsdestotrotz ist er für den Tod von vielen Tausenden von Menschen verantwortlich. Der “Spiegel” nennt ihn den “Schattenkrieger”. Meiner Meinung nach ist das eine sehr beschönigende Bezeichnung für einen Massenmörder.
http://pakhtunkhwa911.wordpress.com/2012/06/0... des-todes/
Die Richtlinien für Drohnenangriffe wurden ja erst heuer von Obama stark nach unten gesetzt. Man muss gar nicht mehr wissen wer überhaupt angegriffen wird. Es genügt ein Verdacht in einer "verdächtigen" Zone bei einer Menschenansammlung.
Und warum darf unsere Amerika- hörige Presse von sowas immer erst berichten, nachdem sich dem ein heiliges amerikanisches Vorzeigemedium selbst befleißigt hat?
Das fällt mir auch in sämtlichen US- geführten Kriegen und bei anderen Sauereien auf. Die hiesigen Medien trauen sich erst dann zu berichten, wenn amerikanische und eventuell noch britische Leitmedien davon berichten.
Diese Hörigkeit ist vertraglich nicht festgeschrieben, aber es müssten wohl Opfer gebracht werden, sich vom großen Bruder zu emanzipieren.
Laues US- Bashing - Vorurteile über den Durschschnittsami, über die Evangelikalen, Armut etc - darf dagegen betrieben werden. Das dürfte die Sicherheitsorgane der USA auch nicht besonders stören.
Hat wohl weniger mit Höhrigkeit zu tun. Sehen sie sich einmal den Artikel in der NYT an, da steckt sehr viel Arbeit und monatelange Recherche drinnen, die eine relativ kleine österreichische Zeitung so nicht leisten kann, zumindest nicht in den USA, wo der Standard nur wenige Korrespondenten hat.
Aber genau aus solchen Gründen ist das Überleben der NYT so wichtig!
Ich habe mir jetzt das Lesen einiger Posting-Seiten angetan.
Erstaunlich, die nahezu einhellige moralische Entrüstung und das Hinschlagen auf die Amis.
Die Amis halte ich beileibe für nicht besonders moralisch motiviert, wenn´s um ihre Macht/Geldinteressen geht.
Nur stelle ich mir jetzt grad vor, wie wohl mehr als 90 Prozenzt der moralisierenden Poster/innen reagieren würden/werden, wenn der fanatische Islam-Terror vor unserer eigenen Haustür steht.
die ironie an der geschichte ist:
all die maechtigen leute bei uns, die dafuer sorgen, dass immer mehr (arme & ungebildete) moslems ins land kommen, sind dieselben, die den usa mithelfen, moslems in ihrer heimat zu bekaempfen...
ein schelm, wer dabei an boeses denkt...
Welcher Terror? Vor den paar Leuten die in irgendeiner Wüste leben habe ich echt keine Angst... Die wirklichen Probleme unsere Zeit sind Umwelt, Nahrungsmittel, Wasser und verschiedene Krankheiten. Wenn ich die Wahl hätte eines dieser 4 auszurotten oder Terrorismus, dann wäre Terror abgeschlagen letzter.. Gebt diesen Menschen eine Zukunft und das Problem ist in 3 Jahren verschwunden. Solange unser Wirtschaftssystem Verlierer global produziert, solange wirds Terror geben...
Hat die USA "umgedreht", pervertiert, fur die interessen weniger auf den Strich geschickt.
Wielange es dauern wird, bis wir wieder "unsere" USA zurückhaben weiß niemand.
Und bis dahin muss man die bittere Enttäuschung vieler Poster über das ehemalige Vorbild verstehen lernen.
Tradition: Menschenversuche, gleich ob Krankheiten bei Indiandern oder mit den eigenen Soldaten durch radioaktiv verstrahltes Gebiet, Interventionen ausserhalb der USA wie Iran, Irak, Saudi Arabien, Afrika und Asien. Frueher was es der Kampf gegen den Kommunismus, seit es den nicht mehr gibt wird gegen den urploetzlich erwachten Terrorismus gekaempft. Wie bloede muss man sein um jemanden nachzulaufen der von goettlicher Bestimmung herumquatscht und Alkoholiker ist? Aber dabei an seine Ruestungsindustrie denkt, deren Fleischtoepfe er gefuellt haelt. Obama passt schon in diese Ahnenreihe, in der es leider nur wenige ausreisser wie Kenedy gibt.
offensichtlich wurde das österreichische Bankgeheimnis von der Ministerin ausser Kraft gesetzt gegenüber Folterstaaten oder Staaten die terroristische Kampfmittel einsetzen wie die USA.
Wie man hier in den Erzdämon USA und den personifizierten Teufel Obama einhackt.. schon faszinierend. Und das weit weit weg aus einer sicheren Ecke der Welt.
Wie grausam die Welt funktioniert und wie ihr alle es gar nicht anders haben wolltet, wird sich euch nie erschliessen.
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