Dropbox bekommt immer mehr Konkurrenz

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    screenshot: derstandard.at

Gute Noten für Computerbild Cloud und SugarSync - Cloud-Speicher ersetzen mehr und mehr USB-Sticks

Webdienste für Texte, Fotos, Termine und Musik sind praktisch und oft kostenlos. Wer einen dieser Dienste nutzt, ist schon drin in der Wolke, der sogenannten Cloud. Die einfache Bedienung ersetzt mehr und mehr den USB-Stick und den Versand von Dateien per Mail.

Abgeschaut und besser gemacht

Dropbox zählt mittlerweile zu den beliebtesten Speicherdiensten im Internet. Zwar sind 2 GByte Gratis-Online-Speicher wenig, doch überzeugt die kinderleicht zu bedienende Dropbox mit einer gelungenen Integration in die unterschiedlichen Betriebssysteme von PCs, Smartphones und Tablets. Mittlerweile gibt es etliche Konkurrenten, die auf das Erfolgsprinzip der Dropbox setzen. "Vieles haben sie beim etablierten Dienst abgeschaut, einiges können sie sogar besser", schreibt die Computerzeitschrift c't.

Gute Noten für Computerbild Cloud und SugarSync

Im c't-Test haben beispielsweise die Angebote Computerbild Cloud und SugarSync überzeugt: "Erstgenannter Dienst lässt sich derzeit aber nur unter Windows empfehlen. SugarSync beherrscht das Synchronisieren gut, kommt darüber hinaus aber nicht an die Technik von Dropbox ran", erläutert die Zeitschrift.

Wem der Schutz seiner Daten am Herzen liegt, der findet mit TeamDrive und Wuala Dienste, bei denen die Daten verschlüsselt werden können und in Europa bleiben. Die Stärke von Google Drive und Microsoft Skydrive ist die Möglichkeit, Office-Dokumente im Browser zu bearbeiten. "Dropbox' aktuell größte Schwäche ist, dass sie keine Bearbeitungsfunktion für Dokumente im Web bietet", sagt Axel Kossel. Auch die Galeriefunktionen für Bilder haben andere Anbieter besser gelöst. Im Gegenzug dazu funktioniert das Ausführen portabler Apps in der Dropbox aber besonders gut. (red, 06.06. 2012)

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Computerzeitschrift c't

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