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Houston/London - Immer sensitivere Labormethoden erlauben auch immer genauere Prognosen, wie sich eine Brustkrebserkrankung entwickelt. Sie sollen damit eine Möglichkeit darstellen, die Therapie möglichst schonend und gleichzeitig wirkungsvoll genug zu gestalten. US-Wissenschafter haben jetzt nachweisen können, dass das Auffinden von im Blut zirkulierenden Krebszellen auch bei Mammakarzinompatienten im Frühstadium aussagekräftig ist, wie sie in einer Online im "Lancet" erschienenen Studie (6. Juni) darstellen.
Krebszellen zirkulieren auch in frühem Stadium
Bisher waren bösartige Zellen im Blut bei Mammakarzinompatientinnen nur bei bereits fortgeschrittener Erkrankung und Metastasen als Parameter für die Einschätzung des Krankheitsverlaufes verwendet worden. Bei Frauen in einem frühen Stadium der Erkrankung war das noch nicht nachgewiesen. Anthony Lucci (MD Anderson Cancer Center in Houston/USA) und seine Co-Autoren "fahndeten" zwischen 2005 und 2010 bei 302 Mammakarzinom-Erkrankten im Frühstadium zum Zeitpunkt der Operation nach Krebszellen im Blut und beobachteten die Probandinnen drei Jahre lang (35 Monate).
Das Hauptergebnis, so die Wissenschafter: "Wir identifizierten eine oder mehr zirkulierende Krebszellen bei 73 von 302 Patientinnen (24 Prozent). Die Feststellung von solchen Zellen sagte eine verringerte Zeitspanne bis zum Fortschreiten der Erkrankung (etwa das viereinhalbfache Risiko für eine Progression der Erkrankung, Anm.) und das Gesamtüberleben voraus (etwa vierfaches Sterberisiko)." Solche Untersuchungen seien damit aussagekräftig.
Höhere Sterblichkeit bei bösartigen Zellen im Blut
Im Einzelnen erlitten 15 Prozent der Patientinnen einen Rückfall oder starben, wenn bei ihnen bösartige Zellen im Blut festgestellt worden waren. In der Gruppe ohne Nachweis von zirkulierenden Krebszellen erlitten von 229 Kranken nur sieben einen Rückfall oder starben (drei Prozent). Das Gesamtüberleben der Patientinnen ohne zirkulierende bösartige Zellen im Blut betrug 98 Prozent, in der Vergleichsgruppe mit der schlechteren Prognose betrug im Beobachtungszeitraum 90 Prozent. Je mehr zirkulierende Krebszellen festgestellt wurden, desto schlechter waren auch die Chancen der betroffenen Patientinnen.
Erstaunlich, so die Autoren, sei, dass sich die Unterschiede zwischen den beiden Gruppen von Patientinnen (Nachweis oder kein Nachweis von zirkulierenden Krebszellen) schon nach relativ kurzer Beobachtungszeit - auch schon nach zwei Jahren - feststellen ließen. Jedenfalls würden die Resultate darauf hindeuten, dass man solche Untersuchungen und Befunde als Parameter in die Beurteilung des Stadiums und der Prognose einer Mammakarzinomerkrankung einfließen lassen sollte. Danach richtet sich auch die Intensität der Therapie. (APA, 6.6.2012)
Abstract der Studie
Circulating tumour cells in non-metastatic breast cancer: a prospective study
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Ich kann mir nicht vorstellen, dass im Zuge der Biopsie (bei einem später positiven Befund) nicht ebenfalls Krebszellen in den Körper gestreut werden.
Gibt's dazu auch schon Untersuchungen?
Brustkrebs kommt in 90% der Fälle von Deodoranten. Und anderer Chemie-Kosmetik, die sich Frauen unter die Achseln tun.
Könnte was dran sein. Und jetzt mit Nanopartikeln seit kurzem noch viel ärger!
Parabene, (werden aus Rohöl gewonnen und dienen als Konservierungsstoffe) steht schon lange und immer wieder im Verdacht, Brustkrebs zu begünstigen. Es gibt Studien, wo man im malimen Gewebe von Frauen, die Brustkrebs hatten, Parabene nachgewiesen hat.
das Problem: es gibt keine Kontrollstudien.
Aber eines ist sicher. Parabene weisen Eigenschaften auf, die dem des Östrogens ähnlich sind, das heißt, die zu Zellwachstum führen.....
ich würde mir das Zeug nicht unter die Axeln sprühen!!!!
Ich habe aber eine super Quelle für Kosmetika, die das nicht haben. Wenn sie wissen wollen welche, kontaktieren sie mich!
Die Diskussion ist vor etlichen Jahren aufgeflammt als man entdeckte, dass Aluminiumsalze, die in vielen Deos enthalten sind, die Wirkung von Östrogenen nachahmen können - unter Laborbedingungen. Natürlich ging man dem auch beim Menschen nach und es kam raus, dass Deos nichts mit der Entstehung von Brustkrebs zu tun haben. So was sollte dem erwähnten Arzt eigentlich bekannt sein. Wenn Deos wirklich so gefährlich wären, gäbe es zudem deutlich mehr Brustkrebsfälle bei Männern.
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