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vergrößern 500x350Die E-Card ist keine Garantie für einen Versicherungsschutz im Ausland.
Wien - Wer im Urlaub krank wird, muss unter Umständen tief in die Tasche greifen. Denn selbst in den anderen Mitgliedstaaten der EU gilt die eigene Krankenversicherungskarte zum Teil nur mit Einschränkungen, warnen der Verein für Konsumenteninformation (VKI) und die Europäische Reiseversicherung. Mit der E-Card ist man nicht generell im EU-Ausland versichert. "Die E-Card gilt nur in staatlichen Vertragskrankenhäusern und diese liegen bei den klassischen Urlaubsdestinationen rund ums Mittelmeer meist im Hinterland", betonte der Chef der Europäischen Reiseversicherung, Martin Sturzlbaum.
Das Verrechnungssystem und der Leistungsumfang gelten in der EU zwar für Urlauber in gleicher Weise wie für Einheimische, sind aber von Land zu Land sehr unterschiedlich. "Es geht nicht darum, die E-Card schlecht zu reden, sondern darum, den Reisenden ein böses Erwachen zu ersparen, das sie in manchen Ländern und speziellen Situationen erleben könnten", so der Leiter des Bereiches Recht im VKI, Peter Kolba.
Beschwerden über unzureichende Leistungen
In Italien und Frankreich etwa müssen die Rechnungen der öffentlichen Kassenpraxen und Spitäler auch mit einer Europäischen Krankenversicherungskarte erst einmal selbst beglichen werden. In Griechenland, Spanien und Italien gebe es immer wieder Beschwerden über unzureichende Leistungen via Europäische Krankenversicherungskarte, die Arzt- und Spitalbesuche in Europa seit 2006 vereinfachen soll.
In Privatspitälern wiederum sind die Behandlungskosten laut Sturzlbaum sehr hoch. "Stationär sind 1.000 Euro und mehr pro Tag der Normalfall." In vielen Urlaubsländern würden Touristen häufig in das nächstgelegene Privatspital gebracht, um medizinische Versorgung auf hohem Niveau zu bieten.
Ohne Reiseversicherung müssten diese Kosten vorfinanziert und nachher in Österreich bei der Sozialversicherung eingereicht werden. Dafür braucht man eine detaillierte Rechnung über die einzelnen Leistungen. Zurückerstattet wird meist nur ein Bruchteil. (APA)
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in frankreich zb müssen auch die eineimischen den betrag beim arzt selbst auslegen und bekommen ihn nachher von der kasse rückerstattet - dieses system gilt eben für alle so, nicht bloss für touristen.
der unterschied besteht allerdings darin, dass die frz krankenversicherung den betrag dann binnen weniger tage rückerstattet, während man in österreich zb bei der wahlarztverrechnung der wgkk (die eben auch die auslandskosten rückerstattet) mindestens 2 monate wartet (was sowieso eine frechheit ist).
das problem bei der e-card ist eben, dass hier gänzlich unterschiedliche systeme zusammengeschlossen werden und außerdem die versicherten schlecht informiert sind. zusatzversicherung empfiehlt sich auf jeden fall!
....is überall die gleiche Abzocke. Als Tourist schicken sie dich in südlichen Gefilden ins Privatspital vom Späzel, als Einheimischer fährst 10 Kilometer ins Öffentliche. Die Qualität ist meist die gleiche, nur halt halb so teuer. In Tirol ist es aber das Selbe, die Anzahl an "Privatkliniken" in Kitzbühl soll legendär sein.
der VKI mag ja eine integre organisation sein ...
aber bei der europäische reiseversicherung läuft der artikel eindeutig unter "werbung" ...
ich habe verschieden versionen des "kleingedruckten" dieser firma aus abgeschlossenen verträgen - weil das mit der e-card natürlich richtig ist - aber in den wenigen fällen, wo ich hilfe gebraucht hätte, bin ich klar und deutlich immer unter einen "ausschlussbedingung" gefallen
schnell und professionel hat die europäische reiseversicherung immer reagiert. vor allem bei visaangelegenheiten zur vermeidung der mondgebühren die östliche konsulate für versicherungsbestätigungen aus dem nebenzimmer verlangen.
aber hier sind sie a bisserl suspekt
EU-Ausländer, welche nach Österreich in den Urlaub fahren, droht genau alles das, was im Artikel über Italien und Frankreich bzw. Griechenland, Spanien und Italien kolportiert wird. Mit anderen Worten ist Österreich in "keinster" Weise besser als diese widrigen Sünder innerhalb der EU.
...das von vornherein von vielen kritisiert wurde. Bei der Einführung hieß es: Urlaubskrankenscheine wären nimmer nötig, die e-card würde eine einheitliche Verwaltung EU-weit garantieren, sowie mit Ländern, mit denen AT Abkommen haben... Die Skeptiker damals wurden geflamt und bezichtigt, sie wüßten nicht was sie sagen... tja... und jetzt zeigt sich, daß die ecard zwar praktisch ist (vor allem für jene, die an der Entwicklung des tollen Projekts mitgearbeitet und entlohnt wurden) aber gerade im Ausland nicht wirklich ein Gewinn ist :-) Wird bei ELGA, das man unbedingt durchboxen will, nicht anders sein...
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