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Wien - Die Medizinische Universität Wien, das Austrian Institute of Technology (AIT) und das Vienna Biocenter (VBC) wollen künftig enger zusammenarbeiten. Eine entsprechende Vereinbarung über die abgestimmte Anschaffung bzw. Nutzung bereits bestehender Forschungsinfrastruktur wurde am Dienstag von der MedUni, dem AIT und der Campus Science Support Facilities GmbH (CSF) am VBC unterzeichnet. Im Mittelpunkt der Kooperation soll die Entwicklung neuer molekularer und funktionaler Verfahren stehen, welche die Erkennung und Behandlung von Erkrankungen verbessern sollen.
Markus Müller, Vizerektor für Forschung der MedUni Wien, erwartet sich, dass durch die Zusammenarbeit "die präklinische bzw. molekulare Bildgebung auf ein komplett neues Niveau gehoben wird". Es solle damit die Entwicklung von Kontrastmitteln für Magnetresonanztomographie, Biomarkern bzw. Radiopharmaka für Positronen-Emissions-Tomographie (PET) beschleunigt werden, was vor allem in der Diagnostik Fortschritte bringen soll.
Mittelfristiges Ziel
"Mittelfristig ist es unser gemeinsames Ziel, mit dieser Partnerschaft einen virtuellen präklinischen Cluster für den Großraum Wien zu schaffen", erklärte AIT-Geschäftsführer Wolfgang Knoll in einer Aussendung. Für CSF-Geschäftsführer Andreas Tiran etabliert die Kooperation "zwischen den leistungsfähigsten Standorten in Grundlagenforschung und klinisch angewandter Forschung" eine Infrastrukturbasis, die den direkten Zugang zu modernster Technologie ermöglicht.
Die Kooperation soll künftig auch auf gemeinsame Forschungsprojekte und Veranstaltungen erweitert werden. Die drei Einrichtungen zeigen sich auch offen für weitere Kooperationspartner. (APA, 5.6.2012)
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