Bundes- und Tiroler Piraten wieder vereint

5. Juni 2012, 14:14
  • Bundesvorstände der Piratenpartei: Rodrigo Jorquera, Stephan Raab
    foto: apa/fohringer

    Bundesvorstände der Piratenpartei: Rodrigo Jorquera, Stephan Raab

Nach Ausschluss der Landesgruppe im Jänner will man nun "Kräfte bündeln"

Wien/Innsbruck - Die Bundesorganisation der österreichischen Piratenpartei (PPÖ) und ihre Tiroler Kollegen, die seit einem Disput im Jänner getrennte Wege gingen, stechen ab nun wieder gemeinsam in See. Angesichts des bevorstehenden Superwahljahres 2013 wolle man die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern weiter stärken, Synergien nutzen und Kräfte für einen gemeinsamen Wahlerfolg bündeln, teilte die PPÖ in einer Aussendung mit.

"Übermächtige Egos"

"Wir sind dabei, die österreichische Piratenbewegung wieder in ruhiges Fahrwasser zu manövrieren, Altlasten aufzuarbeiten, die Strukturen zu ordnen und übermächtige Egos wieder in die Schranken der Basisdemokratie zu weisen", sagte Patryk Kopaczynski, Mitglied des Bundesvorstands. Im Jänner waren die Tiroler mit ihrem Innsbrucker Spitzenkandidaten Alexander Ofer, der im April auch den Einzug in den Gemeinderat schaffte, aus der Bundesorganisation ausgeschlossen worden. Ende Mai wurde Ofer allerdings in einer "außerordentlichen Generalversammlung" von seinen eigenen Landsleuten als Vorstand abgewählt, weil er laut diesen einen "autoritären Führungsstil" an den Tag gelegt habe. Diese Entscheidung habe nun zu einer erneuten Zusammenarbeit der beiden Gruppen geführt, wurde erklärt.  (APA, 5.6.2012)

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Kein guter wahl ersatz!

Die Piraten sind ja genau so dumme sozialisten wie alle anderen Parteien (FPÖ,SPÖ,ÖVP, usw...)

was die Politik betrifft beschreibt dieses Bild die Piratenpartei wohl am besten:

http://anongallery.org/img/4/1/i... ng-dog.jpg

Und genau deshalb werde ich Sie in Zukunft wählen :)

...die Politiker, die es verdient

Ich sehe - nachdem ich die Geschichte der Tiroler "Piraten" ein wenig mitverfolgt habe (die Wiener Kollegen sollen ja noch weit verstörender sein) - die österreichweite Kandidatur der Seeräuber ganz einfach als großen Intelligenztest für unser Land.
So viele Prozente, so viele Gschutzte.

beim politischen intelligenztest ist österreich schon 1999 durchgefallen: 27% fpö...

Steh dieser Ansammlung von Taugenichtsen

eher skeptisch gegenüber.

ÖVP, SPÖ, FPÖ/K, BZÖ, Grüne...

Schlecht sind sie nicht

deutschland hat u.a. mit marina weishaupt vorgezeigt wie es gehen kann. in österreich sind wir leider noch hinten nach, es geht sehr langsam und noch gibt es leider auch kein passendes mediengesicht.

die piraten brauchen zumindest einmal ein herzeigbares gesicht für die medien.

die grundidee läuft schon...es entwickelt sich...

aber ein mediengesicht sollte gewählt werden.

Ich glaube wenn man als Journalist den Piraten schaden will, muss man nur 2 Dinge tun

1. Fotos von den handelnden "Köpfen" zu veröffentlichen
2. Interviews statt Berichte über sie bringen.

Argumentativ sind diese Menschen nach 5 Fragen meist komplett in die Enge getrieben. Das Interview von diesem Ofer hat selbst mich als Kritiker der ersten Stunde erstaunt. Soviel naiven Unnsinn habe ich noch nichtmal von einem Effen gehört. Und auch wenn der jetzt nicht mehr an Bord ist, er hat es doch geschafft, sich an die Spitze einer Landesorganisation zu bringen. Das spricht schon Bände.

Sobald diese Leute mehr im O-Ton zu hören sind, wird der Rauch des Zaubers, der bekanntlich jedem Neubeginn innewohnt, verfliegen und die nackte Inkompetenz sichtbar werden.

idealismus muß sich wieder auszahlen ;-). der ofer hat sich von ein paar 100€ im monat (als invaliditätspensionist) auf 1700€ gesteigert.
hat die gunst der stunde ergriffen, ich gönne es ihm.

dass die ganzen piraten größtenteils kasperl sind, ok. das verträgt die demokratie schon.

Die Piraten: leider wieder nur eine weitere Partei, die lediglich mit ihren eigenen Befindlichkeiten beschäftigt ist und schon im Anfang nur noch die eigene Bedeutungslosigkeit verwaltet. Sehr, sehr traurig. Und das meine ich ehrlich.

Bravo !

nur gemeinsam kann man etwas erreichen.

bei der piratenpartei

sind jene, welche bei den anderen partein nichts geworden sind. jetzt hoffen sie wenigstens hier auch einmal zum futter(geld)trog zu kommen.

Sie meinen jene die das Handerl nicht aufhalten wollten?

sein wir uns ehrlich:

die piratenpartei in österreich profitiert ausschließlich vom markennamen und der gewinne in deutschland.

in österreich sind sie ein zerstrittener haufen ohne politischen inhalt

da mache ich mir keine Sorgen;

die werden ihren Weg sicher finden, aber im Moment ist wichtig, dass man sie wählt; nur so können die etablierten Günstlingsparteien eine auf den Deckel bekommen.

Den Weg haben sie schon gefunden: nennt man Holzweg.

und wo ist dann der Unterschied zu anderen Parteien?

die piraten spekuliern schon, dass ihnen 3 nationalratsmandate ihre unterschriften für eine wahlkandidatur 2013 schenken. weil sie wissen, dass sie nie die erforderlichen unterstützungserklärungen selbst zusammenbringen.

Schön, dass Sie zur Unterhaltung beitragen!

Falls Sie das allerdings ernst meinen: Ich wette 10.000€, dass die Piraten die erforderlichen Unterschriften bekommen. Trauen Sie sich? Dann einfach Public-PGP-Key als Antwort posten, und ich teile Ihnen mit, wie wir die Wette fix machen!

so leicht wird es nicht werden

wenn sie in überall kandidieren wollen.

es wird sicher Gegenden geben, wo es leichter ist, aber auch Gegenden, wo sie scheitern.

immerhin müssen die Unterschriften im gemeindeamt abgegeben werden; da ist dann schon mit entsprechenden "Drohungen" oder gar "Sanktionen" zu rechnen. das wissen jene die unterschreiben sollen/wollen und sehr viele von denen werden sich hüten, ihre Sympathie zu den Piraten am gemeindeamt publik zu machen.

eine alternative dazu ist eine notarielle Beglaubigung. aber auch hier gilt es zu bedenken: wen bringe ich dazu, zu einem Notar zu gehen und noch wesentlicher: wer zahlt den Notar?

ein problem, das nicht nur die Piraten betrifft.

Zur notariellen Beglaubigung:

Das läßt sich organisieren.

Andere kleine Parteien (vielleicht die Piraten nicht darunter) haben zu diesem Zweck in den Fußgängerzonen der Städte Tische aufgestellt, an denen dann jeweils ein Notar saß.

An einem durchschnittlichen Einkaufssamstag käme in den Landeshauptstädten doch einiges zusammen, auch von Leuten aus den umliegenden ländlichen Bezirken...

Die Hürden sind aber nicht hoch

Mag ja sein, dass in irgendeinem niederösterreichischen oder burgenländischen Dorf der Druck da ist. Aber die Zahl der benötigten Unterschriften ist so gering, dass sie sich in ein paar halbwegs gut gefüllten Hörsälen einsammeln lassen.

2.600 unterschriften bundesweit klingt sehr wenig

dennoch sind in der Vergangenheit die viele daran gescheitert.

auch wenn sich die Wähler immer über die Politik beklagen, wenn es drauf ankommt sind sie nicht bereit, andere zu unterstützen.

schau dir vergangene wählen an:
2008 haben es 13 Parteien geschafft zumindest teilweise antreten zu können.

10 schafften es bundesweit (5 davon mit Unterschriften von NR)

3 schafften es nur in manchen Bundesländern

als krönung des ganzen: sie dir das Wahlergebnis an.
von 13 Parteien wurden "die üblichen verdächtigen" gewählt.

über irgend etwas beklagen und demonstrieren die Wähler immer und am Wahltag wählen sie wie immer.

ausnahmen kommen und gehen, halten können sich die wenigsten (zb die grünen)

es scheint ja auch nicht möglich sein die unterschriften für das volksbegehren MeinOE zusammen zu bekommen.

und die unterstützung dafür hat ja überhaupt kein gschmackl. fast schon wie, sind sie für gefängnisstrafen für kinderschänder.

gut, die brauchen glaube ich 5 oder 8k stimmen, aber wie es ausschaut dürfte sie, sie nicht bekommen.

der österreich matschgert gerne, aber der weg zum amt, das neben dem kirchenwirt liegt, ist dann schon oft zu weit

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