Was Fahrradfahren mit Feminismus zu tun hat

5. Juni 2012, 12:22
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In der neuen Ausgabe zum Thema "Feminismus & Fahrradliebe" stellt die Redaktion fest: Wien muss Kopenhagen werden

Kopenhagen gilt als Welthauptstadt in Sachen Fahrrad. 55 Prozent aller Wege werden hier mit dem Rad zurückgelegt - und es sollen noch mehr werden. Dies verdankt sich nicht zuletzt den kontinuierlichen Investitionen der Stadtpolitik in den Radverkehr während der letzten Jahrzehnte: massiver Ausbau der Radwege, Grüne-Welle-Ampelschaltungen für RadfahrerInnen (für eine Gesamtstrecke von sechs Kilometern Richtung Kopenhagener Innenstadt) und spezielle Sicherheitsmaßnahmen (z.B. signalisieren LED-Warnleuchten bei gefährlichen Kreuzungen den AutofahrerInnen, wenn ein Rad um die Ecke biegt).

Vom Damen-Bucycle-Club zu Bikesexual

Was Radverkehrspolitik mit Feminismus zu tun hat und warum "Riding a bike a feminist issue" ist, erläutern die Autorinnen der an.schläge im Juni. Über die skandalösen Anfänge des Frauenradfahrens schreibt Gudrun Maierhof, Ilse Wieser stellt den Damen-Bicycle-Club als ersten Frauenradfahrverein in Österreich vor, Svenja Häfner ging auf Tour mit einem der wenigen weiblichen Fahrradkuriere Wiens und Vina Yun berichtet über den Doku-Kurzfilm "Even The Girls", der female Bike Messengers zu Wort kommen lässt. Lea Susemichel hat die Beteiligten am DIY-Projekt "Bikesexual" zum Interview getroffen, das Sexspielzeug aus Fahrradschrott macht. 
(red, 5.6.2012)


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  • In der an.schläge-Redaktion herrscht Konsens: Wien muss Kopenhagen werden!
    foto: an.schläge cover juni 2012

    In der an.schläge-Redaktion herrscht Konsens: Wien muss Kopenhagen werden!

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