Justizminister gegen Strafen für Hammer-und-Sichel-T-Shirts

4. Juni 2012, 19:31

Das sei noch kein "Propagieren des Kommunismus"

Warschau - Der polnische Justizminister Jaroslaw Gowin will das Tragen von Kleidung mit kommunistischen Symbolen durch russische Fußballfans während der der Fußball-Europameisterschaft nicht bestrafen lassen. Das sei noch kein "Propagieren des Kommunismus", erklärte Gowin am heutigen Montag in Radio RMF FM, denn nur das sei in Polen verboten.

"Mehrmals habe ich auf den Straßen junge Menschen mit langen Haaren und T-Shirts mit Che Guevara darauf gesehen, der ein furchtbarer Verbrecher war. Leider müssen wir damit rechnen, dass das Recht nicht alle Situationen lösen kann", sagte Gowin. Der Justizminister betonte, dass bei der Fußball-Europameisterschaft die Welt sich auf polnische Stadien, nicht auf polnische Straßen konzentrieren werde. "In solchen Situationen sollten wir einige Zurückhaltung üben", so Gowin. Er hat auch nicht vor, nach der Meisterschaft die Regelungen zu verschärfen. "Das polnische Recht ist streng genug", sagte der Minister.

Nicht verboten

Der Abgeordnete des Bündnisses der Demokratischen Linken (SLD), Ryszard Kalisz, wies am Montag in Radio ZET darauf hin, dass die Embleme der Sowjetunion - Hammer und Sichel - nicht verboten sind. Er erinnerte daran, dass im vergangenen Jahr das Verfassungsgericht auf Antrag der SLD die Bestimmung über das von der Regierung der nationalkonservativen PiS (Recht und Gerechtigkeit) erlassene Verbot der kommunistischen Symbole als verfassungswidrig erklärt hatte.

Die Affäre hat vor einer Woche der polnische Vizebotschafter in Moskau, Jaroslaw Ksiazek, ausgelöst, der russischen Fans geraten hat, beim Besuch der Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine kommunistische Symbole zu Hause zu lassen. T-Shirts mit Hammer und Sichel könnten nicht nur zu Kontroversen mit polnischen Fans führen, sondern seien ebenso wie faschistische Symbole in Polen verboten, so Ksiazek. Die Aussage hat in Russland Empörung hervorgerufen und russische Fußballfans planen nach Medienberichten, die polnische Polizei während der Fußball-Europameisterschaft mit T-Shirts mit Hammer und Sichel zu provozieren. (APA, 4.6.2012)

Und nach dem Kapitalismus werden die Euro- und Dollarzeichen als Symbole des Faschismus verpflucht

Klar, böser Kommunismus

hat ja so viele Menschen das Leben gekostet ne?
Aber in die Kirche gehen sie alle die Polen und küssen dem Papst die Füße wenn sein muss, als ob an den Gewändern der Kardinäle und Priester kein Blut aus allen Jahrhunderten klebt

Mich kotzt diese klerisch-konservative Doppelmoral an

Hammer und Sichel zu verbieten ist faschistisch! Und Anti-österreichisch;-)

Überhaupt eine Meinung zu verbieten ist faschistisch!

Wobei Faschismus keine Meinung, sondern ein Verbrechen ist!

Jetzt weiß ich warum sich Österreich nicht qualifizieren durfte: sie wollten keine neues Wappen kreieren.

Und die Logik Geniusx,

die lassen wir beiseite. Bei der Kirche spricht man in solchen Fällen von "Glaubenswahrheiten". Dazu der Volksmund: "Glauben heißt nichts wissen". L.

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