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Die Wiener Lokalbahnen könnten in den kommenden Jahren auf ganz neuen Strecken in der Stadt fahren. Unter anderem auf der Verbindungsstrecke vom Hauptbahnhof zum Flughafen.
Wien - Vom neuen Wiener Hauptbahnhof können Passagiere künftig direkt und rasch zum Flughafen gelangen - die Fahrt soll gerade einmal 15 Minuten dauern. Für die 2,1 Kilometer lange Spange, die den Hauptbahnhof mit der S7 verbindet, war vor kurzem Baubeginn. Bloß: Die Strecke wird nach derzeitigen Plänen der ÖBB nur einmal in der Stunde von einem ICE befahren werden.
Wien verhandelt gerade den neuen Verkehrsdienstevertrag mit den ÖBB. Derzeit zahlt die Stadt jährlich 6,5 Millionen Euro für die Schnellbahn. "Ein Zug pro Stunde ist für die die Verbindung Hauptbahnhof - Flughafen zu wenig", sagt Rüdiger Maresch, der Verkehrssprecher der Grünen. "Für den Regionalverkehr ist die Stadt zuständig", entgegnet ÖBB-Sprecher Herbert Ofner.
Alternative Schnellbahnverlängerung
Maresch sieht aber auch noch weitere Optionen für den Betrieb der Strecke. "Wenn die ÖBB die Wünsche der Stadt nicht erfüllen kann, dann könnte die Strecke auch von den Wiener Lokalbahnen betrieben werden." Das Unternehmen, das zu den Stadtwerken gehört, hätte die Kapazität, diese und noch weitere Strecken im Wiener Stadtgebiet zu betreiben, sagt Maresch. Etwa eine Verlängerung der S45 vom Handelskai bis zum Praterkai oder der Ausbau der S80 nach Aspern.
Bei den Lokalbahnen, die unter anderem die Badner Bahn und die Wachauer Bahn betreiben, wollte man sich auf Nachfrage des STANDARD dazu nicht äußern, das sei eine Angelegenheit der Stadt. Auch im Büro von Stadträtin Renate Brauner (SP), die für die ausgelagerten Stadtwerke zuständig ist, sagte ein Sprecher, man verhandle zunächst einmal den Verkehrsdienstevertrag.
Stadt wünscht sich Taktverkürzung
Doch der grüne Verkehrssprecher hat noch einen anderen Vorschlag für die Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Schwechat: "Was ist eigentlich mit dem CAT?" Der City Airport Train, der von Wien-Mitte zum Flughafen fährt, könne doch auch die neue Strecke bedienen, meint Maresch. Das Problem dabei: Die CAT-Betreibergesellschaft (ÖBB und Flughafen) konnte sich bis dato nicht über die Finanzierung eines eigenen Bahngleises für den Airport Train einigen.
Geht es nach den Wünschen der Stadt, soll es auch kürzere S-Bahn-Intervalle geben, etwa einen 15-Minuten Takt auf der S3 und der S7, die Vorortelinie S45 soll künftig alle zehn Minuten fahren. "Ein 15-Minuten-Takt muss die Regel werden", befindet Thomas Ritt, der Leiter der Abteilung Kommunalpolitik in der Arbeiterkammer. Die S7 könnte so eine attraktive Anbindung des Flughafens an die Stadt werden. Strecken würden nur angenommen, wenn sie mindestens alle 15 Minuten befahren werden, sagt Ritt. Denn: "Eine gute S-Bahn ist wie eine gute U-Bahn." (Bettina Fernsebner-Kokert, DER STANDARD, 5.6.2012)
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Ihr schreibt schöner, als wenn ich geschrieben wärt! Echt!
Der CAT war immer unnötig.
Eine "private" Ausgliederungsgesellschaft infolge des Bahnprivatisierungswahns mit Sondertarif und - das war und ist das Wichtigste - eigener Verwaltungsstruktur samt Vorstand, Aufsichtsrat usw und entsprechend dotierten Positionen. Und das Allerwichtigste: die Beschäftigten sind keine ÖBBler..
Sinnvoll wäre die Einstellung des CAT, Direkt - Verbindung durch Pendelverkehr samt Eincheckmöglichkeit vom neuen Hbf und die Nutzung der bisherigen CAT-Strecke für eine Verdichtung des Schnellbahnverkehrs Richtung Schwechat-Wolfsthal-Bratislava.
Gerade mal 9 Minuten weniger braucht er als die S-Bahn (16 vs. 24), ist dafür aber 3 mal so teuer. Und man kann im Gegensatz zur S-Bahn das CAT-Ticket noch nicht einmal innerhalb Wiens für die Wiener Linien verwenden.
Der CAT ist eine Touristenabzocke, mehr nicht.
1) Die Fahrzeuge der Badnerbahn, die du offenbar mit den WLB gleich setzt, fahren zur Zeit unter 650 V=, 750 V= und 850V=.
2) Die WLB setzen auch im Moment schon ES64 U2 und U4 ein - natürlich nicht auf der Badnerbahn sondern hauptsächlich im Netz der ÖBB Infrastruktur AG.
3) Warum sollten die WLB nicht zB. bei Stadler passende Züge bestellen?
Eine zweite Flughafen-S-Bahn von Wien West über Speising, Meidling und em Hbf zum Flughafen wäre was ... aber bevor sowas kommt, wird es wohl wieder ein sinnloser CAT bei dem man erst wieder an einen bestimmten Bahnhof fahren muss, um überhaupt zusteigen zu können.
ich denke es wäre besser eine zusätzliche vorortelinie über die hietzinger verbindungsbahn zum flughafen fahren zu lassen.
vom westbf. aus ist man relativ schnell in wien mitte oder in meidling, um dort in die sbahn richtung flughafen zu steigen.
verlängerte man die vorortelinie und würde gleichzeitig in unter st. veit eine sbahn-station errichten, wäre der relativ dicht besiedelte äußerste westen der stadt mit einem schlag besser an die U4, den hbf und den flughafen angebunden.
Mit Wolfsthal schauts übrigends schlecht aus, der Fachpresse zufolge, scheint man den Verkehr bis Hainburg zurücknehmen zu wollen.
Von einer längst fälligen Verlängerung nach Pressburg ganz zu schweigen, geht eigentlich eh nicht mehr, da die Trasse vor einigen Jahren mit Siedlungshäusern verbaut wirde...
Sooo extra sinnvoll ist diese Trasse mE nicht, wie es rein geographisch aussehen mag. Zum ersten würde sie gleich wie der südlichere Bestand der Ostbahn in Bratislava Petrzalka münden: Weit weg vom Zentrum und Hbf (Brat. h.r.) und die Anschlüsse von dort sind schlecht. Zum zweiten ist der Abschnitt Fischamend-Wolfsthal für intensiveren Verkehr absolut nicht geeignet (eingleisig, meist vmax 60, kurvenreich, etc) und auch nicht vernünftig ausbaubar. Leider wurde die Götzendorfer Spange (aus Kostengründen) zurückgestellt.
Sie haben dort aber schon Recht: eine S-Bahn nach B. würde man kaum nützen, aber Tages- und Wochen-Pendler W-B gibts (sehr) viele. das sehe ich Tag für Tag an der Stadlauer Strecke. zusteigende Fahrgäste gestern REX nach Brat. kurz nach 17h Simmering: ca 50, Stadlau: ca 30, Erzh-K-Str: ca 20.
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