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Ob das Brautpaar die Kosten mitträgt, bleibt den Vermietern der Location überlassen.
Wer sich in Kanada auf einer Hochzeitsfeier zu kommerzieller Musik amüsieren möchte, muss in Zukunft Gebühren entrichten. Wer dazu tanzen möchte, den trifft es gleich doppelt.
Die kanadische Aufsichtsbehörde Copyright Board of Canada hat in einem aktuellen Beschluss neue Musik-Tarife für öffentliche Veranstaltungen vorgelegt. Einem Bericht der CBC zufolge sollen Gebühren in Karaoke-Bar, auf Konferenzen, Paraden und jetzt auch auf Hochzeiten entrichtet werden. Zuständig dafür ist die Organisation Re:Sound, die Plattenfirmen und die entsprechenden Künstler vertritt.
Mehrere Millionen jährlich
Die neuen Tarife würden mehrere Millionen US-Dollar pro Jahr einspielen, heißt es von Re:Sound. Eine ziemlich wahrscheinliche Prognose, da Musik einen wesentlichen Beitrag zur Stimmung auf Veranstaltungen oder Feiern leistet.
Besonders für kleine Labels
Vor allem kleine Labels und Musiker, die nicht so gut von ihrer Arbeit leben können, sollen von den Einnahmen profitieren, sagt Re:Sound-Sprecher Matthew Fortier. Veranstaltern von öffentlichen Events stehe es außerdem offen, ob sie die Kosten teilen - zum Beispiel mit den frisch Vermählten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Kunden an der neuen Gebühren-Regelung mitzuzahlen haben. Die Organisation habe ein Team erstellt, das durch Kanada fahren und Events kontrollieren soll, ob die angegebenen Gebühren korrekt seien.
Tarif je nach Eventgröße
Die Höhe der Vergütung hängt laut Bericht von der Veranstaltung ab. So sind bei Events mit bis zu 100 Teilnehmern etwa 7 Euro fällig, während bei über 500 Menschen umgerechnet 30 Euro bezahlt werden müssen. Ein besonders skurriles Detail: Wenn sich die Event-Teilnehmer zum Tanzen hinreißen lassen, wird der doppelte Betrag fällig. Zusätzlich hat die Aufsichtsbehörde eine Jahresgebühr festgesetzt, die sich zwischen 66 und 95 Euro bewegt. (ez, derStandard.at, 4.6.2012)
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aber unser leben besteht im grunde aus vielen informationsflüssen, sie werden zusammengeführt, aufgestaut, mischen sich, spalten sich auf.
warum sollte man die eine art von information anders behandeln als andere wenn doch immer geistiges eigentum dahintersteckt?
wenn dann noch die tatsache dazukommt das das urheberrecht keinerlei wert hat, das verwertungsrecht von information sehr wohl sieht man wohin es führt.
denn die menschen werden auf ihre informationen keinen anspruch haben noch von ihnen profitieren. nur organisationen werden das.
nichts was die menschen sagen und denken dürfen wird noch ihnen gehören. vom handeln ganz zu schweigen. das recht für eigentlich alles muss erkauft werden da alles information ist.
Würde das heute entschieden werden müssen, würde das Ergebnis in Ö sicher ähnlich aussehen.
Glücklicherweise gabs aber einen OGH-Sprich aus dem Jahr 1998, demnach Musik bei Hochzeiten als "private Vorführung" und somit nicht AKM-pflichtig absegnet http://www.internet4jurists.at/entscheid... 47_97a.htm
So realitätsfremd ist die Entscheidung in Kanada trotzdem hierzulande leider nicht.
Kleine Labels und Musiker, die nicht so gut von ihrer Arbeit leben können, müssen sich eben eine andere Arbeit suchen oder Suizid in Erwägung ziehen. Dem klassischen Angestellten bleibt ja auch nichts anderes übrig.
ja klar. Auf Hochzeiten und großen Events wird ja Musik gespielt die niemand kennt. Damit heizt man die stimmung so richtig an ^^
speziell was freiheit betrifft. beispielsweise die romantische vorstellung mit einem campingwagen durch die wälder kanadas zu cruisen darf man anhand der totalen reglementierung gleich hierzulande ad acta legen. in usa ist das ohne weiteres möglich, welche generell weniger reglementiert ist.
man darf allerdings sagen, dass es ein deutliches west ost gefälle an verblödung gibt, welches in den tornado-alley staaten gipfelt. die mountain states sind zum glück davon verschont.
ergo: nicht alles in canada glänzt verlockender als in der usa.
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