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Madrid - Die Bewohner eines Dorfes in Spanien wollen lieber ihr traditionelles Stiertreiben behalten als das eingesparte Geld in den Kampf gegen die hohe Arbeitslosigkeit zu stecken. Wie spanische Medien am Montag berichteten, stimmten die Bewohner des Dorfes Guijo de Galisteo und seiner beiden Nachbargemeinden in der Extremadura im Südwesten des Landes am Sonntag darüber ab, ob das Spektakel dieses Jahr ausfällt und die dafür vorgesehenen 15.000 Euro stattdessen in öffentlich geförderte Arbeitsplätze gesteckt werden. 242 Dorfbewohner votierten für die Stierhatz und 181 für neue Arbeitsplätze.
Arbeitslosigkeit bei 30 Prozent
Allerdings fiel das Abstimmungsergebnis in den drei Gemeinden höchst unterschiedlich aus: Während die Bewohner von Guijo für neue Jobs stimmten, wollen die Dörfchen Valrio und El Batan nicht auf das Stiertreiben verzichten. Nach Angaben von Bürgermeister Javier Anton sollen nun alle ihren Willen bekommen: Guijo darf 5.000 Euro in neue Jobs stecken, während die beiden Nachbargemeinden denselben Betrag für ihr Stiertreiben ausgeben dürfen. In der Region liegt die Arbeitslosigkeit bei über 30 Prozent. (APA, 4.6.2012)
Der Stier war aufgrund seiner Gefährlichkeit zu einer Legende geworden - Er hatte zwei Menschen getötet und Dutzende verletzt
Bulle hatte bereits dem Vater des Mannes die Rippen gebrochen
In Kolumbien und Mexiko wurden bei Stierkämpfen zahlreiche Menschen verletzt
Im Rahmen von Ausflugspaketen werden die Kämpfe als "typical spanish" angeboten
ein hoch auf die spanier.
http://www.youtube.com/watch?v=mLV_FYEeT5Q
ich als spanier würde auch so stimmen.
warum auch nicht, das geld für die arbeitsplätze soll dann gefälligst die eu überweisen und dafür dann keine 15t. euro sondern am besten gleich ein paar milliarden damit dann wie am vorbild von griechenland auch gleich neues militärgerät angeschafft werden kann.
ich versteh das jedem ist doch der a.... näher als die hose.:o(
5000€? Kann mir mal wer erklären wie man mit 5k oder von mir aus auch mit 15k neue Arbeitsplätze schaffen soll? Ich habs ja nicht so mit da Wirtschaft aber zur (dauerhaften) Senkung von Arbeitslosigkeit brauchts Projekte die längerfristig Arbeitsplätze schaffen. Klar, der Bürgermeister kann sich jetzt a Sekretärin auf 6 Monate anstellen ... aber da halt ich selbst das komische Stier-Event noch für sinnvoller.
Wieviele Leute reisen extra für dieses "Spektakel" in diese Gegend?
n Touristen * €x Eintritt = direktes Geld für die Gemeinde
n Touristen = Übernachtung und Essen = Umwegsrentabilität
Wenn dort nur 1000 Touristen hinkommen und jeweils €15 Eintritt zahlen müssen, dann sind ja schon die Kosten für das Spektakel hereingespielt.
ich selbst hätte die gelegenheit gehabt in spanien einen stierkampf zu sehen, was mir aber in 100 jahren nicht einfallen würde.
für jeden menschen der ein wenig mitgefühl aufbringen kann ist tierquälerei (und dazu gehört die stierhatz genauso) nichts was man sich zum vergnügen ansieht und auch noch geld dafür ausgibt.
... sehen sich Touristen tatsächlich Stierkämpfe an?
Es ist mir zwar bekannt, dass ich mit meiner Ansicht, dass Stierkämpfe unnötig sind, nicht ganz alleine bin - aber wie viele Leute finden das tatsächlich so super, dass sie extra nach Spanien fahren/fliegen?
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Naja, extra hinfliegen werden - ausser zu San Fermín nach Pamplona, wo jede Menge Hemmingway-Fanatiker extra deswegen kommen - wohl nur sehr wenige.
Aber in fast jedem Inklusiv-Urlaubsprogramm in Spanien haben Sie auch die Option Stierkampf irgendwo in der Nähe am Programm. Nicht wenige nutzen das ("ich bin ja eigentlich dagegen, aber man muss es einmal gesehen haben, um sich ein Bild machen zu können...") und die geben dann natürlich auch ein bisserl was aus dabei.
Wo sind die Afficionados, die nicht müde werden um den Unsinn vom paradis. Leben der Kampfstiere zu labern.
Was die nie begreifen werden, ist, dass die Stiere, die durch die Tienta (~Kampftauglichkeitsprüfung) bzw. unschöne genet. Abweichungen vom Ebenmass besitzen, nur noch beten können, einfach in einem Schlachthof lege artis getötet zu werden -also plötzlich und ohne Schmerzen!
die kampstiere haben bestimmt kein schlechtes leben bis sie in die arena müssen da sie auf wirklich riesengroßen weiden leben bis es eben soweit ist aber um das geht es letztendlich ja nicht.
wie man sich etwas derartiges wie einen stierkampf ansehen kann (und dafür auch noch geld bezahlen) ist mir ein absolutes rätsel.
ich persönlich verspüre da immer den wunsch mit einem dieser spieße ausgerüstet mit einem der toreros alleine in einen raum gesperrt zu werden.
http://www.youtube.com/watch?v=mLV_FYEeT5Q
so richtig "interessant" wirds am 2:40 wie man sowas bejubeln kann will mir einfach nicht in den kopf.
haben halt gerne ihre Gaudi mit den Viechern - aus Traditions- und "Kultur"verständnis:
http://www.n-tv.de/panorama/... 25878.html
Ja, damit lösen wir sicher das Problem der Arbeitslosigkeit!
15.000 / 12 = 1.250 pro Monat (wenn man nur 12 Monate zahlt und ohne Lohnnebenkosten)
Um 1250 Euro im Monat kann man locker die Arbeitslosigkeit von 30% auf 29,9999% senken.
Diese Anstimmung kann man eigentlich nur als Verarsche sehen!
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Naja, es muss ja nicht darum gehen, mit dem Geld Gehaltskosten zu bezahlen.
Genauso könnte man das Geld ja in etwas investieren, das dann wieder Geld abwirft und den einen oder anderen Arbeitsplatz erzeugt.
Was weiss ich, z.B. beim Dorfbach ein einfaches Badeareal einrichten, dafür dann Eintritt kassieren, damit erhalte ich zumindest einen Kassierer und vielleicht auch einen Badewaschl und eine Reinigungskraft auf Honorarbasis.
Oder Einrichtung einer Werkstätte, in der lokales Handwerkszeug als Souveniers erzeugt wird.
...
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