Darabos will Drohnen für Grenzschutz einsetzen

3. Juni 2012, 14:59

Verteidigungsminister will Bundesheer umbauen - Personal und Panzer sollen abgebaut werden

Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) will das Bundesheer umbauen: Es soll weniger Personal geben, Panzer sollen ausgemustert werden. Erstmals sollen auch Drohnen angeschafft werden. Der Minister gab seinem Generalstab grünes Licht für die Umsetzung eines neuen Prioritäten-Modells für das Bundesheer. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "profil".

Kapazitäten in der territorialen Verteidigung, der Luftabwehr und für Kampfeinsätze sollen reduziert werden. "Das Schwergewicht dieser Strategievariante liegt auf dem militärischen Schutzeinsatz, Assistenzeinsatz/Katastrophenhilfe im Inland sowie Stabilisierungsoperationen im Ausland", heißt es in einer Erklärung des Generalstabs, die "profil" zitiert. 

Zusätzlich sollen 2013 sechs Drohnensysteme mit je zwei bis vier unbemannten Fluggeräten angeschafft werden. Sie sollen die Aufklärung aus der Luft erledigen. Gegenüber der "Kronen Zeitung" sprach sich Darabos auch dafür aus, Drohnen für den Grenzschutz einzusetzen. Das müsste aber vom Innenministerium beantragt werden. Auch bei Auslandseinsätzen und beim Katastrophenschutz könnte sich der Minister einen Drohneneinsatz vorstellen.

Die Kosten für die Drohnen-Anschaffung sollen sich laut dem Zeitungsbericht auf zwei Millionen Euro belaufen. Verkaufen will Darabos hingegen Kampfpanzer. Auch die Kooperation mit den Nachbarländern soll ausgedehnt werden. (red, derStandard.at, 3.6.2012)

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was dachte sie, was

das schrittweise umstellen auf eine "kleine aber feine Profi/FreiwilligenTruppe" so alles nebenbei mitsichbringt? ;)
klar, dass dann auch solche dinge angeschafft werden - erstens weils ohnehin zeitgemäß sind (unbemannt, klein, lautlos, wirkungsvoll,..) zweitens weil die aufklärungstruppe die mannstärke fehlt.

zu "kleine aber feine Profi/FreiwilligenTruppe" fällt mir ein:

der bub welcher präsenzdienst leistet wird wohl kaum auf seine mitbürger schießen.

mitglieder einer söldnertruppe haben da sicher weniger hemmungen.

LOL

Also ich glaube, dass das wieder so eine fehlinvestition wird wie bei den Eurofightern...

aber ja, wenn de regierung meint wir brauchen es, dann ists eh egal, was die Bürger des Staates davon halten.
Sie wissens ja besser unsere Schausp.. *hust* Politiker

naja, auch unsere regierung will gegen so dinge wie "arabischer frühling" gewappnet sein.

"vermisstensuche" und "schlepperbekämpfung" lesen sich in den werbebroschüren gut - aber in wirklichkeit dienen drohnen einzig zur unterdrückung des volkes ... äh, sorry ... zur "kontrolle von menschenmassen und der aufrechterhaltung der ordnung"

in wirklichkeit dienen aufklärungsdrohnen ganz allgemein zur informationsgewinnung.

das ausfindigmachen sogenannter 'rädelsführer' gehört selbstverständlich auch zur informationsgewinnung.

ebenso wie das ausfindigmachen (und dokumentation von mitgliedern) skandierender massen.

nicht vergessen: jede münze hat (mindestens) zwei seiten.

eben, sie schreiben ja nur von der einen seite ;)
aber egal, wir wissen was der andere meint.

Man kann alles zweckentfremden...

besser spät als nie...

besser spät als nie WAS?

find die Idee furchtbar...

bei uns in Agien am Platz stehen die Alouette 3 herum, sehr alte aber wirklich tolle Hubschrauber für den Hochgebirgseinsatz. Das BH benutzt die Hubschrauber seit über 40 Jahren, sie haben sich bewährt bei vielen Katastropheneinsätzen. Es wäre sicher intelligenter das Geld in einen geeigneten Nachfolger zu investieren und damit auch eine Menge Arbeitsplätze zu sichern... im Gegensatz zu den Eurofightern sind Hubschrauber wirklich halt was brauchbares...

Man kann sich natürlich fragen ob Drohnen überhaupt Sinn machen. Aber ein Helikopter zu einer Drohne für Nahaufklärung steht in etwa so wie ein Motorrad zu einem Lastkraftwagen.

???

drohnen sind angriffswaffen, zur aufklärung gibts sateliten im all, wie auch österreich einen hat, siehe letzte änderung diesbezüglich im parlament: weltraumgesetz!

drohnen sind angriffswaffen

Es gibt Weltweit hunderte unterschiedliche unbemannte Luftfahrzeugsysteme. Und zig tausende solcher Geräte im täglichen Einsatz.
Die wenigsten davon sind bewaffnet bzw. können überhaupt bewaffnet werden - allerdings wird über diese Einsätze berichtet. Das ist der Unterschied.

Ich hab noch keinen Zeitungsartikel gelesen wo drinnen gestanden wäre heute ist ein UAV über XY geflogen und hat Z gefilmt....

Beim BH rennen eh genug Ferngsteuerte herum.

In so manchem Forum auch, jaja

Fliegen die Amis jetzt schon jeden Tag zum Zeitvertreib nach Pakistan rein um ein paar zu Masakrieren? Warum ist das dem Rest der Welt so wurscht, dass die Amis tun was sie wollen? Heuchelei!

Und der Darabos soll sich auch welche kaufen, jaja - weil man sieht ja wie klasse das Zeug hinhaut. Wieder 10 Milliarden Euro Steuergeld weg - aber das ist halt so unheimlich gut für die (Ami-Waffen-Lobby)Konjunktur gell?

Im Falle der U.S.A. ist das inzwischen tatsächlich Routine.

http://duckhome.de/tb/archiv... Buero.html

10 Milliarden

Lesen sollte man schon konnen oder wollen.
Also,
1. der Darabos spricht von 2 Millionen
2. Schiebel Camkopter kommen aus Österreich und tun sich schwer beim Leute massakrieren

Bedaure - Darabos meint sicher nicht den Schiebel Camcopter

Die Spezifikation des BMLV läuft auf ein bedeutend kleineres und billigeres System hinaus.

EMT Aladin? Ich glaube irgendwie nicht dass das ÖBH in den USA oder Israel kauft.

Der Schiebel Campcopter...

...ist deutlich oberhalb des von Darabos angepeilten Preis-/Leistungsspektrums.

Deutlicher kann ich es nicht sagen....

Eines muss man ihm lassen

Darabos ist wohl der einzige österreichische Politiker, der noch einen Rest von Testikeln hat.
Sich mit dem versammelten Generalstab anzulegen, alle Achtung!

Testikel vs Hirn

Ich beginne zu verstehn wie der Darabos "denkt"

das bild, das wir von drohnen vermittelt bekommen ist das, dass in pakistan und afghanistan damit ziele beschossen werden.
also werden dann im burgenland illegale grenzübertreter auch beschossen?
oder bekomm ich eine kugel in den kopf, wenn ich beim schwammerlsuchen die grenze übertrete?

aber da "unsere" spielzeugdrohnen dann hoffentlich nicht mit munition bestückt sind - was bringts, wenn die drohnen "angebliche" flüchtlinge aufspüren? bis die information umgesetzt wird, ist die chance, die aufgespürten an dem ort zu finden, ca. bei 0,01%.

also für was das ganze?

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