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Wien - Mit einem überraschenden Vorschlag zum Lehrerdienstrecht wartet der Vize-Chef der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Peter Korecky (SPÖ), im "Kurier" auf: Auch die Lehrer sollten einen Kollektivvertrag bekommen. Damit würde einerseits die Pragmatisierung abgeschafft - und andererseits könnten sich die Politik nicht mehr "einmischen", wie das beim geplanten, gesetzlich verankerten Vertragsrecht der Fall wäre.
Den von Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) vorgelegten Entwurf für das neue Dienstrecht beurteilte Korecky als "nicht stimmig". Die Umstellung auf reines Vertragsrecht - anstelle des öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnisses - werde man, so wie es geplant ist, "nicht zur Kenntnis nehmen". Aber "wenn es immer heißt, es gibt im öffentlichen Dienst Privilegien", dann sollte man auch für die Lehrer einen Kollektivvertrag etablieren.
Das wäre für Korecky "die sauberste Lösung", denn dann könnten sich "weder Parlament noch Landtage einmischen". Ein gesetzliches Vertragsrecht könnte von den Gesetzgebern jederzeit geändert werden. Ein Kollektivvertrag brächte hingegen die gleichen arbeitsrechtlichen Bedingungen wie für alle Arbeitnehmer, den gleichen Schutz und definierte Kündigungsgründe. Und es müssten bei den Lehrern Sozialpartner gegründet werden - für die Arbeitnehmer die GÖD, für den Arbeitgeber etwa die zentrale Personalagentur des Bundes - , die den KV verhandeln. Als Beispiel nennt Korecky - der diese mitverhandelt hat - die seit 2004 eingeführten Kollektivverträge für Uni-Bedienstete. (APA, 3.6.2012)
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Her mit dem KV, her mit allen Regelungen (Arbeitsplatzregelungen wie in Betrieben, Arbeitsschutz, Lärmschutz, Arbeitszeitregelungen wie bei anderen KVs.....), Bereitstellung aller Arbeitsmittel durch den Dienstgeber, keine privaten Leistungen und Materialien durch Lehrer, Arbeitseinstellung wie bei anderen Hacklern, Schichtlern...... und alles wird anders und gut ?!?!?! Jedenfalls wird das Schulsystem damit unfinanzierbar
Diesen Kollektivvertrag gibt es ja bereits für die privaten Bildungseinrichtungen ( BABE). Der würde
sofort alle Probleme lösen, da er die Gehälter halbieren und die Unterrichtszeit verdoppeln würde.
Da würden unseren Lehrkörpern schön die Glupschäugerl aufgehen wie es ausschaut mit dem "Arbeitsschutz" in der Privatwirtschaft, der offensichtlich mit dem Schutz vor Arbeit verwechselt wird.
sie meine also meist von vereinen betriebenen "bildungseinrichtungen" in denen kein einzig geprüfter lehrer "unterrichtet", sondern lauter gescheiterte existenzen, die natürlich nur am system, und nicht an ihren fähigkeiten gescheitert sind; selbstverständlich aber alles besser können und wissen?
und diese menschen sollen für unter tausend euro brutto arbeiten????
was muss man nehmen um so zu halluzinieren?
österr. Bildungssystem sind offensichtlich mangelhaft. Sind sie Lehrer?
Nun zu den Fakten: Richtig ist, dass Staatslehrer
regelmässig keine Qualifikation für diese Bildungseinrichtungen besitzen während es anderum umgekehrt ist.
Da habe ich vor kurzem mit 3 Personen gesprochen die im vorgerückten Alter,also + 50 den Weg von privat in öffentliche Schulen gegangen ( alle in Schularbeitsfächern) sind. Der Tenor: Ein klasser Job,
viel Geld für wenig Arbeit, als Schattenseiten wurden nur die werten KollegInnen genannt - ewig jömmernd, unflexibel, unbelastbar. Aber insgesamt genau das richtige, um in Ruhe der Pension entgegenzudämmern.
Die Wahrheit verträgt eben nicht ein jeder, gerade wenn man die Wahrheit türkt, dass die Tür nicht zu geht.
Der hanebüchene Unsinn z.B., dass die Lehrer die Sommerferien nicht bezahlt bekommen wird immer und immer wieder getrommelt.
und welche Qualifikationen es sich handelt.
Mir ist schon klar, dass ich als Deutschlehrer keine Friseure ausbilden kann, aber für eine Tätigkeit als Rhetoriktrainer wäre ich vermutlich überqualifiziert.
als Deutschlehrer könnten sie z.B. dort Deutsch unterrichten, wenn sie denn die dort geforderten Zusatzqualis hätten. Sie wären auch nicht allein, wenn ich mich recht erinnere beschäftigen diese Bildungseinrichtungen 10.000 Mitarbeiter, wenn auch zu mehr als miesen Konditionen.
kann keine fakten ersetzen. ich habe wirklich in der privatwirtschaft gearbeitet, kann also auch vergleichen. offensichtlich sind sie ja auch in der privatwirtschaft, sonst müssten sie während ihrer arbeitszeit nämlich arbeiten und nicht dauerposten.
da sind wir auch schon bei ihrem grundproblem. sie verwechseln anwesenheit mit arbeit.
keine Sorgen, da ich wie ein Lehrer 24 Stunden am Tag im Dienst bin und damit genau so wenig arbeite wie einLehrer vermischen sich natürlich "Anwesenheiten" ( wie beim Lehrer, wenn er zu Hause irgendwas herumdödelt) mit Arbeit.
Nur einen Unterschied gibts schon: Ich verdiene mein Geld nur durch Leistung, der Lehrer auch wenn er sich zurecht frägt: "Wos woar mei Leistung!", da der nämlich rein für seine Anwesenheit in der Schule bezahlt wird.
lesen. Ich habe nicht gesagt, dass ich mehr leiste als ein Lehrer - sondern, dass ich ausschließlich nach Leistung bezahlt werde d.h. ich muss Umsatz machen lassen, dass mir was bleibt, was man Gewinn nennt.
Aber wenn ich so nachdenke leiste ich sicher mehr als
95 % der Lehrer - so arbeitsmässig meine ich.
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