"Do Not Track" als Standardeinstellung im Internet Explorer 10

Der Internet Explorer 10 wird der erste Browser mit voreingestellter Privatsphäre-Option

In einem Blogpost von Microsoft zu Windows 8 wird bestätigt, dass die nächste Version des Internet Explorers die "Do Not Track" Option als Standardeinstellung führen wird. Somit ist der Internet Explorer 10 der erste Browser, der diese Einstellung per Default mit sich bringt.

Einstellung per Default

Das "Do Not Track" Add-On stammt ursprünglich von Mozilla und untersagt Websites das Verhalten der User mittels Cookies mitzuverfolgen. Webseiten müssen dieser Funktion allerdings zustimmen. Kürzlich erst hat sich Twitter dazu entschlossen diese Option zu unterstützen. Auch vorige Versionen des Browser hatten das Add-On integriert, allerdings war es nicht schon von Vornherein aktiviert. Für Websites, die "Do Not Track" nicht akzeptieren, wird Microsoft eine Tracking Protection Liste unterstützen, die es Usern erlaubt mit wenigen Klicks unerwünschtes Tracking zu blockieren. (iw, derStandard.at, 2.6.2012)

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Besser wäre:

"Do Not Buy!!!" als Standardaufdruck auf Windoze 8 ...

das ist doch sowieso wurscht ob das angehakt ist oder nicht

was man als admin auf seinen server mitloggt kann man unabhängig von dieser einstellung entscheiden und der user bekommt sowieso nix davon mit....

wenn jemand glaubt durch das anhaken einer solchen einstellung im browser irgendetwas zu ändern dann kann ihm eh keiner mehr helfen.

erinnert ein wenig an RFC3514 - "the Evil Bit"
http://www.ietf.org/rfc/rfc3514.txt
:)

und wie wärs mit ein bißchen Ethik?

nicht von milliardenunternehmen die gewinn machen wollen

da würde das nur eingehalten werden, wenn man durch diese option die aussicht auf mehr geld hat.

also bei dieser nachricht denk ich mir

da gibt es sicher auch schon eine andere möglichkeit die user zu verfolgen. warum sollte microsoft freiwillig seinem partner facebook das userverhalten vorenthalten?

Lies weiter Unten die Postings (nicht nur das erste) von M. P.1 durch. Dadurch, dass diese Funktion bei allen MSIE-Nutzern von Haus aus aktiviert ist, haben Seitenbetreiber keine Möglichkeit mehr, zu unterscheiden, ob ein Nutzer die Do Not Track-Funktion nutzen möchte, oder ob sie einfach aktiv ist, weil MS sie zur Standardeinstellung gemacht hat. Dadurch wird Do Not Track sinnlos.

Wegen der anderen Möglichkeit: Man braucht keine. Das Do Not Track Flag ist eine Bitte, nicht mehr. Wer die Daten trotzdem sammeln will, kann es einfach ignorieren.

Ghostery add-on ist da um Lichtjahre besser.

Der Artikel ist nicht ganz richtig. Do not track verhindert 3rd Party Tracking, dh dass man User über verschiedene, unabhängige Sites verfolgt.

Die Funktion hat einen Nutzen: Nachdems schon mal da ist, könnte man es gesetzlich vorschreiben. (Freiwillig wird sich da keiner dran halten)

Dass On aber Default-Einstellung wird, kann ich nicht glauben. Das ist jetzt mal so in einer Preview, aber Retargeting ist mittlerweile ein zu wichtiger Bestandteil im Onlinemarketing.

Bedeutet

2 klicks weniger zum p0rno

Abschaffen wäre mir lieber...

"Do Not Track" wurde ganz absichtlich und bewusst als Opt-In Feature designed. Also dass ganz explizit der User selbst es auswählen muss, damit "do not track" aussagt, dass der User es ganz explizit will.

Aber dank dieser Ä....e von M$ ist das nun hinfällig. Der ursprüngliche Sinn und Zweck dieses Features wurde damit erfolgreich untergraben.

Und weil ich nicht glaube, dass man bei M$ so blöd ist, das nicht gewusst zu haben, unterstelle ich denen Boshaftigkeit.

Welchen sinn hat ein feature dass den nutzen verliert wenn zuviele es verwenden? Das schonmal überlegt?

Jetzt hat's keinen Sinn mehr. Weil der Sinn war, dass das Flag aussagt "der User hat explizit ein Flag gesetzt, nicht getracked zu werden".

Wenn das Flag automatisch gesetzt ist, hat's nicht mehr der User explizit gesetzt.

Lösung für das Problem gibt's nur eines:

Browser sniffen, und wenn IE -> ignorieren.

also wars eigentlich von anfang an wertlos? passt, danke das wollt ich wissen.

Du hast überhaupt nichts kapiert.

Wieviele *User* das Feature verwenden ist wurscht. Und wenn jeder bewusst die Entscheidung trifft, DNT zu aktivieren, ist es auch OK. Nicht OK ist hingegen, dass es vom Browser als Default definiert ist, wenn es explizit als Feature gedacht ist, das der *User* zu setzen hat.

Aber dem User Entscheidungen zu überlassen, war noch nie M$'s Stärke.

Lol, hätt mozilla die idee gehabt würds hier wieder einen circlejerk geben, aber wehe das wort microsoft oder ie kommt vor... Alles gaaaanz böse

Wennst keine Ahnung zu dem Thema hast, halt ganz einfach die Pappn!

lol, u mad bro?

Ich sage nur "Pizza bestellen für 1 Milliarde Leute"…

Hätte man zwar weniger aggressiv formulieren können, aber eigentlich stimmts... Wenn das so durchgezogen wird wird das Do-Not-Track Feature wahrscheinlich weniger bis kaum mehr verwendet...

Schließlich ist Tracking etwas das viele Webentwickler wollen (für Statistiken, Kohle, etc.) und Do-Not-Track ein "Gefallen" nach dem Motto "Für die paar die eben gern privat sein wollen und die Funktion kennen"

"do not track" verliert also an sinnhaftigkeit je mehr leute es verwenden? Kanns sein das dieses "feature" generell einen designdefekt hat?

Nicht weil es mehr verwenden, sondern weil es Leute verwenden die es gar nicht kennen. Einen Webseitenbetreiber kann man durchaus dazu überreden, Leute die explizit sagen, dass sie nicht getrackt werden wollen in Ruhe zu lassen. Es ist aber deutlich schwerer ihn zu überreden einfach alle IE Nutzer nicht zu tracken, obwohl es dem Großteil von denen eigentlich egal ist ob sie getrackt werden oder nicht.

Ich bin dazu geneigt zu sagen, die sinnvollste Anwendungsmöglichkeit aus Sicht eines Webentwicklers ist nun, den Browser zu sniffen, und "Do not Track" nur dann zu respektieren, wenn es sich nicht um einen IE10 handelt.

Ist aber natürlich ein blöder und grundsätzlich unsinniger Mehraufwand.

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