Fortgeschrittener Eierstockkrebs wird besser behandelbar

2. Juni 2012, 13:16

Krankheit kann mit Anti-Angiogenesehemmer viel häufiger gestoppt werden

Chicago/Wien - Deutlich verbesserte Behandlungsmöglichkeiten für Patientinnen mit fortgeschrittenem Eierstockkrebs könnten die Ergebnisse einer Studie bedeuten, die am Freitag bei einem Pressegespräch beim Jahreskongress der Amerikanischen Gesellschaft für Klinische Onkologie (ASCO) in Chicago präsentiert wurden: Bei Patientinnen, die auf die herkömmliche Therapie nicht mehr ansprachen, konnte eine Behandlung unter Verwendung des Angiogenesehemmers Bevacizumab ("Avastin") das Fortschreiten der Erkrankung wesentlich häufiger stoppen.

In die Studie waren 360 Frauen aufgenommen worden. Bei ihnen war die Ovarialkarzinomerkrankung nach bis zu zwei Behandlungsphasen - so mit anfänglich oft sehr gut wirksamen platinhältigen Zytostatika - aufgrund von Resistenz wieder fortgeschritten. Die Frauen erhielten daraufhin eine weitere andere Standardchemotherapie oder zusätzlich noch Bevacizumab, ein monoklonaler Antikörper, welche die Blutversorgung von bösartigen Tumoren blockiert (Anti-Angiogenese).

Tumor ausgehungert

Das Hauptergebnis der sogenannten Aurelia-Studie: Die zusätzliche Gabe von Bevacizumab führte hemmte das Fortschreiten der Erkrankung im Durchschnitt noch 6,7 Monate lang. Das war mehr als doppelt so viel als unter der Standardtherapie (3,4 Monate). Bei 30,9 Prozent der Patientinnen unter der neuen Therapie kam es sogar zum einem schrumpfen des Tumors, in der Kontrollgruppe war das nur bei 12,6 Prozent der Fall, teilte der Schweizer Pharmakonzern Roche am Samstag in einer Aussendung mit.

Der ASCO-Kongress ist die bedeutendste wissenschaftliche Veranstaltung der US-Onkologen. Die Europäische Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) hält in diesem Jahr vom 28. September bis 2. Oktober im Austria Center Vienna ihren Kongress ab. Es werden bis zu 18.000 Experten erwartet. Vor kurzem ging die Einreichfrist für die wissenschaftlichen Vorträge zu Ende. (APA, 2.6.2012)

"hemmte das Fortschreiten der Erkrankung im Durchschnitt noch 6,7 Monate lang"

und dann?
Dann sind wir, wie gewohnt, mit dem Latein am Ende. Dann geht es darum, ob man den Tod noch ein wenig hinauszögern kann.

WAS aber, wenn man endlich (!) die Seele als dem Körper übergeordnet anerkennt und den erkrankten Menschen Wege zeigt, wie sie ihre Seele heilen können? was, wenn sie ganz natürliche Methoden erfahren können, sich selbst zu heilen? zu verlieren haben sie nichts: denn im Schnitt 6,7 Monate heißt nichts anderes, als den Tod herauszuschieben.

Also, als klares Signal an die Schulmedizin: Warum nicht den Mut aufbringen und den Menschen zeigen, wie sie sich selbst heilen können - ganz ohne die so gerne herbeizitierte "Eso-Scharlatanerie"? Diese Methoden gibt es! (Simonton, Silva Mind, Kuby ...)

Zur Information: Es geht darum, den Tod hinauszuzögern - nicht etwa, darum, Unsterblichkeit zu erlangen.

Beim Menschen ist der Tod durch das Leben impliziert.

Freundlich wäre es außerdem, würden Sie einmal anmerken, wie Sie gedenken, die Seele zu heilen und welchen Effekt das auf eine neoplastische Veränderung von Zellen - also letztlich einen genetischen Defekt - haben sollte.

Und was das "Schrumpfen des Tumors" betrifft:

Das sagt ja per se noch nichts über die Prognose aus, sondern ist eine morphologische Aussage, nicht mehr und nicht weniger.

Das sagt ja per se noch nichts über die Prognose aus

Ah ja, wirklich?

http://en.wikipedia.org/wiki/Debulking

Gerade beim Ovarial-Ca ist die Tumormasse von prognostischer Bedeutung.

"Das Fortschreiten der Erkrankung stoppen", das ist eine Formulierung, die so nicht stimmt und die auch überzogene Hoffnungen auslösen könnte.

Eine Lebensverlängerung um durchschnittlich 3,3 Monate ist nicht nichts, aber sie wird auch mit teils erheblichen Nebenwirkungen erkauft.
Und die Betroffene stirbt dann, um das einfach einmal zu veranschaulichen, z.B. nicht Anfang Jänner, sondern Mitte April.

Man hätte hier deutlicher machen müssen, dass das Fortschreiten nur temporär angehalten werden konnte.

Die 3,3 Monate beziehen sich übrigens nicht auf das Überleben (overall survival), sondern auf das progressionsfreie Überleben (progression free survival).
Zu den Nebenwirkungen kann man noch nichts definitives sagen, hier unterscheiden sich die Aussagen der Studien (die ich gesehen habe).

Die Behandlung von Ovarialkarzinomen mit monoklonalen Antikörpern steckt leider noch in den Kinderschuhen, diese Ergebnisse gehen aber in die richtige Richtung.

Bei 30,9 Prozent der Patientinnen unter der neuen Therapie kam es sogar zum einem schrumpfen des Tumors

Wann werden wir endlich draufkommen, was den Unterschied macht?

die prognose ist u bleibt miserabel,leider

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