Stuxnet wurde von einem USB-Stick gestartet

2. Juni 2012, 11:27
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Unvorsichtige Mitarbeiter und lasche Sicherheitsvorkehrungen waren ausschlaggebend

Wie am Freitag berichtet wurde, waren die Stuxnet-Attacken eine Anordnung des US-Präsidenten Barack Obama und Teil eines Cyberwaffen-Programms, welches bereits zu Zeiten George W. Bushs aus der Taufe gehoben wurde.

Physisches Eindringen als größte Herausforderung

Die ersten Auswüchse der Cyberattacke wurden, laut Mashable, von einem USB-Speicherstick aus gestartet. Einem Bericht in der New York Times zufolge, welcher Details über die Entstehung von Stuxnet ans Tageslicht bringt, war die größte Herausforderung das physische Eindringen in ein Atomkraftwerk in der iranischen Stadt Natanz.

Einfaches Spiel für "Olympic Games"

Gelöst wurde dieses Problem durch einen USB-Stick. Die Sicherheitsvorkehrungen bezüglich Hardware waren im Atomkraftwerk in Natanz lascher als angenommen. Operation "Olympic Games" hatte einfaches Spiel: Die Mitarbeiter der Anlage hatten unvorsichtigerweise den USB-Stick selbst benutzt und den Wurm ins System eingeschleust.

Unbeabsichtigte Weiterverbreitung

Teile des Codes wurden laut US-Regierung von Israel manipuliert, sodass Stuxnet auch außerhalb der Anlage aktiv blieb und sich durch das Internet weiterverbreitete. Tausende Computer wurden dadurch infiziert. (iw, derStandard.at, 2.6.2012)

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    Ein USB-Stick wurde dem Iran zum Verhängnis

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