Anleger zeigte Ronny Pecik an

1. Juni 2012, 20:08

OLG Wien sprach dem Geschädigten bereits eine Nachzahlung von rund 800.000 Euro zu

Wien - Ein geschädigter Anleger hat den Investor und Telekom-Austria-Großaktionär Ronny Pecik wegen schweren Betrugs und Bilanzfälschung bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft angezeigt. Es geht dabei um Genussscheine des Schweizer Oerlikon-Konzerns, die Pecik dem Anleger weit unter Wert abgekauft haben soll. Zivilrechtlich hatte das Oberlandesgericht Wien (OLG) Pecik bzw. seine Victory Industriebeteiligung bereits zur Nachzahlung von 806.000 Euro verurteilt, wie das Magazin "Format" bereits im April berichtete. Nun hat die Sache auch ein strafrechtliches Nachspiel.

Pecik hatte im Jahr 2006 das Genussrechtsverhältnis einseitig aufgekündigt und 57,18 Euro je Genussschein als Abfindung angeboten. Dabei hatte sich Pecik auf eine Bewertung durch einen unabhängigen Wirtschaftsprüfers berufen. Nach Ansicht der Richter wurde ein solches Gutachten aber nicht erstellt, als tatsächliche Abfindung ermittelten die Richter letztlich 80,6 Euro je Genussschein. Nun will der Anleger, dem das OLG bereits recht gegeben hat, auch strafrechtlich gegen Pecik vorgehen und hat deshalb am 23. Mai 2012 - am Tag der Telekom-Hauptversammlung - eine "Sachverhaltsdarstellung" an die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft in Wien übermittelt. Dabei geht es um die Paragrafen 146 und 147 (3) StGB und 255 (1) Z1 AktG, also um den Vorwurf des schweren Betrugs und der Bilanzfälschung, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Freitag bestätigte. Für Pecik gilt die Unschuldsvermutung. (APA, 1.6.2012)

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22 Postings
man fragt isch aj warum die staatsanwaltschaft nicht längst ermittelt wo das geld herkommt

Ganz einfach

Weils kein Offizialdelikt ist!

Jemand, der sich im Erwachsenenalter noch "Ronnie" nennt, sollte sein Geld doch lieber am Gürtel oder mit Banküberfällen verdienen...

Wer weiß, ob es nicht eh so ist.

Interessant

Bei der Hauptversammlung der Telekom Austria spielte er sich noch als der große Messias von Oerlikon auf, leise Kritik an seiner Person ließ er nicht gelten,über seine Pleiten,Pech,Pannen wurde kein Wort verloren.

... weit unter Wert abgekauft ... ist nicht gestohlen.

Das ist doch mit Zustimmung des Verkäufers passiert !
Wenn der zu blöd ist den Wert zu bestimmen, dann darf er eben nicht verkaufen !

Das ist doch mit Zustimmung des Verkäufers passiert !

Lesen's einfach den Artikel, bevor Sie posten.

.... die weit unter Wert abgekauft wurden....

Schon gelesen ? Oder ist das wieder nur eines der hier so beliebten Geldsaubashings ?

Ich hab heute Wucher, List, Irrtum und laesio enormis

auf der Straße getroffen - die lassen Sie schön grüßen :)

Und ich " a guats G´schäft", das lässt dich schön Grüssen.

Ah jo und der gierige Dodel der ging daneben und lässt dich besonders schön grüssen.

Wer in wenigen Jahren

zig- Mio anhäufen kann, der hat das sicher nicht mit lauteren Mitteln geschafft, sondern der muss dieses Geld natürlich jemandem abgenommen haben.

Es gibt in dieser Branche so viele Naive, die sich in eine Zwangslage bringen lassen und sich dann das Geld abnehmen lassen. Das nützt ein Herr Pecik eben aus. Ein paar Bilanzen muss man da zwischendurch natürlich auch frisieren, um die Gegner in diesem Pokerspiel zu täuschen.

ein weiterer raubritter in der langen liste der unschuldsvermuteten...

und wieder wird die justiz unglaublich lang rumtrödeln und wieder wird auch dieser feine herr ungeschoren davonkommen

aber wehe, wehe, ein omamatschkerl mit mindestpension räumt die hinterlassenschaft ihres wuffi nicht sofort und schneidig weg: das wird schnell richtig peinlich und teuer...

Ein wahrlich ehrenwerter Mann

Noch so ein feiner Herr. Es gibt anscheinend keine anständigen Geschäftsleute mehr im Großkapital. Lauter Blender, Schaumschläger und Betrüger. Den wertlosen Oerlikon Krempel haben jetzt die Raika und die Volksbank am Hals. Wer sich mit solchen Leuten ins Bett legt hat es auch nicht anders verdient. Wie immer aber gilt die Unschuldsvermutung.

interessant.

sie haben die illusion dass sich "im grosskapital" je "anständige" leute herumgetrieben hätten? das ist zwar ein frommer wunsch aber...fern jeglicher realität fürchte ich...

richtig! kreisky hätte gesagt:

lernens geschichte!

War das nicht Stephan Korek seinerzeit, der gesagt

hat, er ist nur mit Reichen in der zweiten Generation befreundet? Nie mit jemanden, der selbst den Reichtum geschaffen hat, aus gutem Grund.

Immer wieder gute Nachrichten von an der Telekom Austria beteiligte Personen.

Nur,

will die Telekom den Pecik gar nicht in den eigenen Reihen haben.

die haben genug eigene flaschen in regal

Genau und diese Flaschen wollen Ihr lukratives Einkommen, trotz Unfähugkeit, nicht verlieren.

Vermutlich wurde der Mann sogar zu einer Strafanzeige von Seiten dieser Alt-Telekom-Herren gedrängt!

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