"Geschichte kann man nicht kaufen"

22. Juni 2003, 19:04
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Das 300 Jahre alte Hotel Stefanie in der Wiener Taborstraße das älteste Viersternhaus der Bundeshauptstadt

Wien - Mit 300 Jahren ist das zur Schick-Gruppe gehörende Hotel Stefanie in der Wiener Taborstraße das älteste Viersternhaus der Bundeshauptstadt. Ältestes Hotel ist das Tourotel Roter Hahn in der Landstraßer Hauptstraße, allerdings mit einem Stern weniger. Das runde Jubiläum, das heute, Montag, gefeiert wird, will Hotelbesitzer Martin Schick nützen, den Zustrom an Gästen zu vergrößern.

"Geschichte kann man nicht kaufen. Entweder man hat sie oder man hat sie nicht", sagte Schick dem STANDARD. "Viele Gäste schätzen dieses alte Flair, das wollen wir jetzt noch mehr herausstreichen."

Der ehemalige Einkehrgasthof wurde 1703 unter dem Namen "Weiße Rose" in Betrieb genommen. 1870 kaufte der Urgroßvater des heutigen Besitzers das Haus. Anlässlich der Hochzeit des Kronprinzen Rudolph mit Prinzessin Stefanie von Belgien im Jahre 1881 wurde die "Weiße Rose" in "Stefanie" umbenannt.

Neben dem Stefanie gehören auch noch die Hotels Parkring, Capricorno, City Central und Erzherzog Rainer - allesamt Viersternhäuser - zur Gruppe. Trotz Wirtschaftsflaute haben die fünf Hotels, die zusammen auf 750 Zimmer kommen, im Vorjahr mehr Gäste angezogen. Die Zimmerauslastung ist entgegen dem Trend in der Bundeshauptstadt um 0,9 Prozentpunkte auf durchschnittlich 70,5 Prozent gestiegen und soll sich heuer weiter verbessern. (stro, Der Standard, Printausgabe, 23.06.2003)

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